Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Leichenteile im Teltowkanal entdeckt

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr von Dienstag, 24. März 2020.

Ein leuchtendes Blaulicht ist auf dem Dach eines Funkstreifenwagens zu sehen.

Ein leuchtendes Blaulicht ist auf dem Dach eines Funkstreifenwagens zu sehen.

Foto: dpa

+++ Leichenteile im Teltowkanal entdeckt - Verbindung zu Torso-Fund? +++

Im Teltowkanal sind Teile einer Leiche entdeckt worden. Ein Zeuge informierte die Polizei am Dienstag über den Fund, wie ein Sprecher mitteilte. Polizisten sperrten das Ufer in Teltow kurzfristig ab und untersuchten den Fundort und auch das Ufer weiträumig. Die Leichenteile wurden zur rechtsmedizinischen Untersuchung gebracht. Über die Umstände ist zunächst noch nichts bekannt, die Ermittlungen liefen, sagte der Sprecher. Zunächst hatte die „Märkische Allgemeine“ berichtet.

Die Polizei prüft nach eigenen Angaben, ob es einen Zusammenhang mit dem im Kleinmachnower See (Landkreis Potsdam-Mittelmark) gefundenen Torso gibt. Ein Zeuge hatte am Sonntagvormittag die Polizei über den Fund informiert. Angaben zu Identität und Geschlecht des Toten lagen zunächst nicht vor.

+++ Angebliche Handwerker überfallen Drogerie-Markt

Zwei angebliche Handwerker haben am Dienstagmorgen in Friedrichshain einen Drogeriemarkt überfallen. Der Polizei zufolge hatten die beiden gegen 8 Uhr eine 25 Jahre alte Mitarbeiterin vor dem Geschäft in der Warschauer Straße angesprochen. Die beiden gaben sich als Handwerker aus und behaupteten, einen Termin zu haben. Die Frau wusste davon nichts und schickte die beiden weg. Als sie jedoch die Ladentür öffnete stürmten die Männer hinein, stießen die 25-Jährige zu Boden und fesselten sie. Die Täter brachen Schränke und Behältnisse auf und entkamen mit Geld und Zigaretten. Die Frau schaffte es, ihre Chefin anzurufen, die wiederum die Polizei rief. Die Frau blieb körperlich unverletzt, stand laut Polizei jedoch "sichtlich unter dem Eindruck des Geschehens".

+++ Ernte im Homeoffice - Polizei entdeckt fast 40 Gläser Marihuana +++

Die einen wollen die Corona-Krise mit Paletten voll Klopapier überstehen - die anderen setzen auf Produkte, die eher die Stimmung aufhellen, dabei aber verboten sind. Fast 40 kleine, gut verschraubte Marmeladen- und Gemüsegläser voll Marihuana entdeckte die Berliner Polizei in einer Wohnung in Pankow, die wegen eines Brandes geöffnet werden musste. „Nein, das ist nicht das Ergebnis eines #Cannabis-#Hamsterkauf“, schrieb die Polizei am Dienstag bei Twitter. „Sondern wohl die Ernte, die eine Frau in #Pankow im "#HomeOffice" eingefahren hat.“

+++ 29-Jähriger durch Messerstiche lebensgefährlich verletzt +++

Ein 29-Jähriger ist am Montagabend in Mitte durch mehrere Messerstiche schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, gerieten gegen 20 Uhr zwei Gruppen an der Bad- Ecke Buttmannstraße in Streit. Der 29-Jährige soll dabei von insgesamt drei Männern geschlagen, getreten und mit einem Messer verletzt worden sein. Aufgrund zweier zufällig vorbeikommender Passanten ließen die drei mutmaßlichen Täter von dem 29-Jährigen ab und flüchteten. Der Schwerverletzte erlitt mehrere Messerstiche in den Oberschenkel sowie in den Rücken und wurde durch die Berliner Feuerwehr in ein Krankenhaus gebracht, in dem er notoperiert werden musste. Zwischenzeitlich bestand Lebensgefahr. Im Zuge der Ermittlungen konnte einer der Tatverdächtigen kurze Zeit später am Tatort wiedererkannt werden. Der 31-Jährige wurde festgenommen.

+++ Jugendliche nach versuchter räuberischer Erpressung festgenommen +++

In Steglitz haben in der Nacht zu Dienstag Polizisten drei Jugendliche nach einer versuchten räuberischen Erpressung vorläufig festgenommen. Wie die Polizei mitteilte, bemerkte eine 38-Jährige gegen 0.20 Uhr in der Schöneberger Straße die drei Jugendlichen, die hinter ihr liefen. Einer aus dieser Gruppe soll sie angesprochen und nach Geld gefragt haben, welches sie verneinte. Dann soll der Jugendliche sie mit einem Messer bedroht haben. Nachdem die Frau auch dieser Aufforderung nicht Folge leistete, flüchteten die drei Jugendlichen. Die 38-Jährige verfolgte die drei und informierte dabei die Polizei, welche kurz darauf die Tatverdächtigen festnehmen konnte. Das Trio, zwei 14-Jährige und ein 15-Jähriger, wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen und einer Jugendeinrichtung übergeben. Ein Raubkommissariat ermittelt.

+++ Nach Zusammenstoß gegen Baum geprallt +++

In Zehlendorf kam es am Montagnachmittag zu einem Unfall zwischen zwei Autos. Wie die Polizei mitteilte, war ein 53-Jähriger gegen 15.30 Uhr mit einem Alfa Romeo in der Berliner Straße in Richtung Clayallee unterwegs, als eine 31-Jährige mit ihrem Mercedes auf den Alfa Romeo auffuhr. Durch den Zusammenstoß kam der Alfa Romeo nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen auf dem Mittelstreifen befindlichen Baum. Sanitäter brachten den 53-Jährigen und seine 45 Jahre alte Beifahrerin mit Rumpfverletzungen zu stationären Behandlungen in ein Krankenhaus. Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.

+++ Schwerverletzter nach Zusammenstoß zwischen Lkw und Auto +++

In Wilmersdorf kam es am Montagvormittag zu einer Kollision zwischen einem Lkw und einem Auto. Wie die Polizei mitteilte, fuhr ein 53-Jähriger gegen 11.30 Uhr mit einem Laster rückwärts aus einem Grundstück auf die Franklinstraße und stieß dabei mit einem BMW zusammen, mit dem ein 56-Jähriger unterwegs war. Rettungskräfte brachten den 56-Jährigen, der ein Polytrauma erlitt, in ein Krankenhaus, in dem er stationär aufgenommen wurde. Der genaue Unfallhergang wird nun ermittelt.

+++ Zwei Autos brennen in Lichterfelde +++

Zwei Autos sind bei einem nächtlichen Feuer im Berliner Ortsteil Lichterfelde zerstört worden. Die Fahrzeuge gingen am frühen Dienstagmorgen gegen 01.45 Uhr in der Königsberger Straße in Flammen auf, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte. Verletzt wurde niemand. Wer oder was das Feuer auslöste, war noch unklar.

In Berlin werden nachts immer wieder Fahrzeuge durch Brände zerstört oder beschädigt. Häufig handelt es sich dabei um Brandstiftungen. In der vergangenen Nacht ging ein Wagen auf einem Supermarktparkplatz in Schöneberg in Flammen auf.

+++ Wohnungsbrand in Friedrichshain - eine Person verletzt +++

Bei einem Wohnungsbrand im Berliner Ortsteil Friedrichshain ist ein Mensch verletzt worden. Rettungskräfte brachten die Person mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte. Weitere Verletzte gab es nicht. Das Feuer brach am frühen Dienstagmorgen gegen 03.40 Uhr in einer Wohnung in der Karl-Marx-Allee aus. Dort gingen Einrichtungsgegenstände in Flammen auf. Zur Identität der verletzten Person sowie zur Brandursache konnten noch keine Angaben gemacht werden.