Berlin-Friedrichshain

Polizisten in Rigaer Straße mit Reizgas und Farbe besprüht

An der Rigaer Straße in Friedrichshain sind Polizisten mit Farbe und Reizgas angegriffen worden. Zwei Beamte wurden leicht verletzt.

An der Rigaer Straße in Friedrichshain wurden Polizisten erneut angegriffen.

An der Rigaer Straße in Friedrichshain wurden Polizisten erneut angegriffen.

Foto: Thomas Peise

Berlin. Drei Berliner Polizisten sind in der Rigaer Straße mit Farbe und Reizgas angegriffen und besprüht worden. Zwei von ihnen wurden am Mittwochabend leicht verletzt, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Sie bekamen demnach Atemprobleme, konnten ihren Dienst aber fortsetzen. Die Polizisten wurden offenbar durch eine Öffnung in einer verbarrikadierten Tür eines zum Teil besetzten Hauses angesprüht.

Die Berliner Gewerkschaft der Polizei (GdP) veröffentlichte ein Foto von einer Polizeijacke voll weißer Farbe. Der GdP-Landeschef Norbert Cioma erklärte: "Das ist nicht nur Hass. Es ist schlimmer, es ist absolute Gleichgültigkeit. Brauchen eine Lösung für das Haus. Berlins Politik muss sich fragen, wie gleichgültig unsere Kollegen ihr sind."

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Rigaer Straße: CDU - Bankrotterklärung von Rot-Rot-Grün

Die CDU betonte, die ständige Gewalt gegen Polizisten in der Rigaer Straße sei erschütternd. Der Senat dürfe keine rechtsfreien Räume zulassen und müsse gegen linke Gewalt hart durchgreifen. "Das Wegsehen der Politik bei linken Übergriffen ermutigt die Täter. (...) Es gibt kein Konzept, keine Idee. Das ist Staatsversagen und die Bankrotterklärung von Rot-Rot-Grün."

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In der Umgebung der Rigaer Straße im Berliner Stadtteil Friedrichshain greifen Linksextremisten seit vielen Jahren immer wieder Polizisten an, werfen mit Steinen und Farbbeuteln und beschädigen Autos. Das teils besetzte Haus in der Rigaer Straße 94 ist ein Symbol der linksradikalen Szene in Berlin.

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