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An diesen Sonntagen können Sie 2020 shoppen

Auch in diesem Jahr können sich die Berliner wieder auf Sonntagsshopping freuen. Am 26. Januar ist der erste verkaufsoffene Sonntag.

Im Kaufrausch: Shopping im Einkaufszentrum "Alexa" am Alexanderplatz.

Im Kaufrausch: Shopping im Einkaufszentrum "Alexa" am Alexanderplatz.

Foto: picture alliance / Keystone

Berlin. Die Berliner und ihre Gäste lieben es, sonntags shoppen zu gehen. Die Einzelhändler meldeten im Weihnachtsgeschäft 2019 erstmals einen Umsatzrekord von mehr als vier Milliarden Euro - vor allem dank der beiden äußerst erfolgreichen verkaufsoffenen Adventssonntage. Auch 2020 gibt es wieder einige Anlässe, zu denen die Läden in der Hauptstadt öffnen.

Für 2020 sind vorerst drei verkaufsoffene Sonntage geplant: anlässlich der 85. Internationalen Grünen Woche (26. Januar), der 70. Berlinale (23. Februar) und des 25. Jubiläums der Fête de la Musique (21. Juni). Die Termine für die verkaufsoffenen Sonntage legt die Senatsarbeitsverwaltung fest.

Das sind die verkaufsoffenen Sonntage in Berlin

Im Jahr 2019 gab es acht verkaufsoffene Sonntage: zur Grünen Woche, der Berlinale, der Internationalen Tourismus-Börse (ITB), dem Lesbisch-Schwulen Stadtfest, der Internationalen Funkausstellung (IFA), zum Jahrestag 30 Jahre Mauerfall sowie am 8. und 22. Dezember zu den Weihnachtsmärkten in der ganzen Stadt.

Verkaufsoffener Sonntag: Berlin hat sehr liberales Ladenöffnungsgesetz

Berlin hat im Bundesvergleich das liberalste Ladenöffnungsgesetz. Einzelhändler dürfen ihre Geschäfte an bis zu zehn Sonntagen im Jahr öffnen. Acht verkaufsoffene Sonntage legt der Senat zentral fest, zwei weitere dürfen die Bezirke ausrufen. Von Montag bis Sonnabend gibt es keine Einschränkungen.

Der Handelsverband Berlin-Brandenburg befürwortet die verkaufsoffenen Sonntage und wünscht sich insgesamt liberalere Ladenöffnungszeiten, auch um mit dem Online-Handel mithalten zu können. Die Gewerkschaft Verdi kämpft indes gegen die Sonntagsöffnung von Läden in Berlin und klagte vor Gericht. Das Verwaltungsgericht stellte 2019 fest, dass der Senat mit seiner Erlaubnis, parallel zu Großereignissen flächendeckend die Geschäfte öffnen zu lassen, gegen das eigene Gesetz verstoßen habe. Das Haus von Arbeitssenatorin Elke Breitenbach (Linke) wollte den Richterspruch aber nicht hinnehmen. Noch ist der Rechtsstreit nicht endgültig ausgefochten.

Für Debatten sorgte 2019 auch die Ankündigung Breitenbachs, die Öffnungszeiten von Spätis und Tankstellen in Berlin stärker zu kontrollieren.

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