Wasserball

Mit Moral und Kampf zum ersten Champions-League-Sieg

Damit gaben die Berliner die Rote Laterne in der Hauptrundengruppe an den nationalen Erzrivalen Waspo 98 Hannover ab.

Marko Stamm beim Werfen

Marko Stamm beim Werfen

Foto: Srdjan Suki / dpa

Berlin.  Im letzten Spiel des Jahres in der Champions League gelang dem deutschen Rekordmeister Wasserfreunde Spandau 04 gegen Jadran Split beim 12:11 (6:6) der erste Sieg. Damit gaben die Berliner die Rote Laterne in der Hauptrundengruppe an den nationalen Erzrivalen Waspo 98 Hannover ab. Die Niedersachsen sind nach der 7:14-Heim-Niederlage weiter sieglos.

Spandau ist nach dem 9:9 gegen Szolnok/Ungarn vor zwei Wochen mit vier Punkten nun Sechster. Allerdings qualifizieren sich nur vier Teams für die Final 8-Endrunde im Frühjahr 2019, zu denen unabhängig vom Hauptrundenrang auf jeden Fall Gastgeber Waspo gehört, so dass nur drei weitere Tickets zur Disposition stehen.

«Unsere Gesamtlage im Wettbewerb hat sich nicht viel verändert, aber wir haben ein Lebenszeichen abgegeben, das für den Kopf ganz wichtig war», sagte Manager Peter Röhle. Die nächste Partie für die Wasserfreunde steht wiederum in der Champions League an, wenn Spandau am 9. Januar bei CL-Neuling Busto Arsizio antreten muss. Die Italiener sind mit 10 Punkten Überraschungs-Zweiter.

In dem wechselvollen Spiel, bei dem der angeschlagene Kapitän Marko Stamm zu Kurzeinsätzen kam, dominierte Slit die erste Halbzeit. Nach der Pause ging Spandau erstmals mit 7:6 in Führung und schaffte mit dem 12:10 von Marko Cuk 1:16 Minute vor Schluß den entscheidenden Vorsprung.