Fussball

Auch die 2. Bundesliga schafft Montagsspiele ab

Ab der Saison 2021/2022 werden keine Montagsspiele in der zweiten Liga mehr stattfinden. Darauf einigten sich die betroffenen Klubs.

Sargis Adamyan von Regensburg (l.) und Florian Hübner von Berlin kämpfen neben Grischa Prömel von Berlin (r) um den Ball.

Sargis Adamyan von Regensburg (l.) und Florian Hübner von Berlin kämpfen neben Grischa Prömel von Berlin (r) um den Ball.

Foto: pa

Auch in der 2. Fußball-Bundesliga gehören Montagsspiele ab der Saison 2021/2022 der Geschichte an. Darauf einigten sich nach Angaben der Deutschen Fußball Liga (DFL) die betroffenen Klubs "mit großer Mehrheit". Stattdessen soll künftig eine Partie am Samstagabend ab 20.15 Uhr ausgetragen werden. Die bei Fans ungeliebten Montagsspiele gibt es in der 2. Bundesliga seit 1993.

Vorausgegangen waren Diskussionen um die Ausschreibung der nationalen Medienrechte ab der Saison 2021/2022. Laut DFL fiel die Entscheidung am Montag bei "einem intensiven Gespräch und Meinungsaustausch über diverse Themen" in Frankfurt. Der Dialog über strukturelle und inhaltliche Fragen soll im Januar fortgesetzt werden.

Erst Ende November hatte auch die Bundesliga eine Abschaffung der ungeliebten Montagsspiele beschlossen. Die fünf Partien pro Spielzeit sollen dann auf Sonntage verteilt werden.

Die Zweitligisten beschlossen in Frankfurt für die Saison 2018/2019 zudem die Einrichtung eines Solidaritätsfonds von 1,8 Millionen (bei drei Absteigern) bzw. 1,2 Millionen Euro (bei zwei Absteigern). Dazu wird jeder Verein einen pauschalen Beitrag in Höhe von 100.000 Euro (bei drei Absteigern) bzw. 66.667 Euro (bei zwei Absteigern) beitragen.

Mehr zum Thema:

Die Entwertung des Fußballs

© Berliner Morgenpost 2018 – Alle Rechte vorbehalten.