Mutmaßlicher IS-Terrorist

Albakr hatte Anschlag wohl schon für diese Woche geplant

Der in Leipzig festegenommene Syrer hatte laut Behörden konkrete Pläne. Behörden sollen Zugriff auf Datenbanken gewähren.

Die Einsatzkräfte vor dem Zugriff

Die Einsatzkräfte vor dem Zugriff

Foto: Hendrik Schmidt / dpa

Der in der vergangenen Woche festgenommene Terrorverdächtige Jaber Albakr hatte wohl schon für diese Woche einen Anschlag in Deutschland geplant. Das berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) unter Berufung auf de Präsidenten des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen.

Demnach hatten die Sicherheitsbehörden präzise Hinweise auf entsprechende Pläne und entschieden sich am Wochenende für den Zugriff. Das mutmaßliche IS-Mitglied Albakr wurde am Sonntagabend von drei syrischen Flüchtlingen in ihrer Wohnung in Leipzig überwältigt und der Polizei übergeben.

Verdächtiger al-Bakr soll monatelang in Türkei gewesen sein

Am Mittwoch kündigte Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) an, den Nachrichtendiensten Zugriff auf das Kerndatensystem zu gewähren. In der Datenbank sind alle wichtigen Informationen über Asylbewerber enthalten.

Es sei doch einleuchtend, "dass wir aus einem Bruchstück umso schneller ein vollständiges Bild machen können, je mehr Daten wir zur Verfügung haben", sagte Maaßen der FAZ.