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Wirtschaftsprüfer

Der finanzielle Hausarzt für Mittelständler

Die Kanzlei von Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Helmut Kohlhaas berät seit fast 50 Jahren mittelständische Unternehmen – Spezialgebiet Nachfolgeberatung. Im Interview erklärt Helmut Kohlhaas, worauf es dabei ankommt.

Herr Kohlhaas, warum sind die Themen Unternehmens- und Vermögensnachfolge so herausfordernd?

Beides ist für alle Seiten fachlich und emotional sehr herausfordernd. Wer denkt schon gerne über sein Ableben nach? Außerdem wollen mache erfolgreiche Unternehmer nicht gerne von ihrer Tätigkeit lassen, schließlich handelt es sich um ihr Lebenswerk. Bei der Weitergabe an Kinder und in Erbfragen muss man die Familiendynamik berücksichtigen. Neben diesen psychologischen Aspekten handelt es sich um eine so komplexe Materie, dass man immer Fachleute dafür benötigt.

Warum sind Sie als Steuerberater und Wirtschaftsprüfer dafür der richtige Ansprechpartner?

Meine Kanzlei berät inhabergeführte mittelständische Unternehmen. Ich bin dadurch so etwas wie der finanzielle Hausarzt meiner Mandaten: Wir müssen alles wissen und kennen sowohl die Unternehmens- wie auch die private Situation. Denn wenn beispielsweise jemand kurz vor der Scheidung steht, muss das steuerlich und rechtlich gestaltet werden. Diese genauen Kenntnisse ermöglichen es uns, den passenden Ratschlag zu geben, auch mal zu sagen, dass ein Kind nicht geeignet ist, ein Unternehmen weiter zu führen. Solche Gespräche muss man natürlich mit Fingerspitzengefühl führen. Meistens hören meine Klienten auf mich, weil wir ja auch schon seit vielen Jahren zusammenarbeiten.

Warum ist die Unternehmensnachfolge auch fachlich so anspruchsvoll?

Bei einem Einzelunternehmer muss man erst einmal schauen, ob die Unternehmensform überhaupt nachfolgefähig ist. Wenn sie es nicht ist, steht beispielsweise die Umwandlung in eine GmbH an. Dann stellt sich für den Unternehmer die Frage, ob er oder sie zu Lebzeiten in Form von Schenkungen die Übergabe regeln möchte, ob man beteiligt bleibt oder weiter als Berater tätig ist. Bei der Übergabe an Kinder ist auch zu überlegen, ob diese, wenn sie verheiratet sind, einen Ehevertag benötigen. Wenn der Mann das Unternehmen geleitet hat, ist auch zu klären, wie das Vermögen zwischen den Ehepartnern verteilt wird, etwa mit der sogenannten Güterstandsschaukel.

Das sind dann aber nicht mehr nur Steuerfragen.

Genau. Hier kommt dann das hochkarätige Partnernetz meiner Kanzlei zum Zuge, das aus Fachanwälten und Notaren besteht, mit denen ich teilweise auch schon seit mehr als 20 Jahren zusammenarbeite. Wir entwickeln mit unseren Mandaten die Ideen für die Nachfolge und haben dann auch die passenden Experten für die Vertragsgestaltung an der Hand. Ich selbst bin Fachberater für Unternehmensnachfolge und zertifizierter Testamentsvollstrecker, kann also auch weiter im Sinne eines Unternehmers das Erbe regeln. Ein Testament sollte man als Unternehmer übrigens immer machen, um im Notfall die Familie und auch den Bestand des Unternehmens zu sichern.

Wann ist denn der richtige Zeitpunkt, an die Nachfolge im Unternehmen zu denken?

Durchaus sehr früh: Ein Nachfolgeprozess dauert im Minimum fünf Jahre, tendenziell sogar zehn Jahre. Denn es muss erst einmal der mentale Wechsel eintreten, dass man sich irgendwann vom Unternehmen lösen will. Das steuerliche Konzept zu stricken geht schneller, aber eben auch nicht von heute auf morgen. Wenn man es noch größer sehen will, gehört zum Prozess der Nachfolge auch, das Unternehmen auf Vordermann zu bringen, es also vernünftig so zu organisieren, dass es auch nach dem Austausch der Führungskraft weiterläuft. Dazu kann beispielsweise eine ISO-Zertifizierung beitragen, die die strategische Ausrichtung und Tätigkeiten genau definiert. Mit einer Zertifizierung kann man das Unternehmen darauf vorbereiten, dass man es verkaufen oder übergeben kann. Im Mittelstand ist das nicht sehr verbreitet, weil die Firma ja an der Persönlichkeit hängt. Aber es geht bei der Nachfolge gerade darum, dass ein Unternehmen von der Persönlichkeit gelöst werden kann. Ich empfehle übrigens als kleinen ersten Schritt immer, beizeiten eine Notfallmappe mit dem Steuerberater zu erstellen, mit Regelungen für Krankheiten und den Tod, vor allem mit Vollmachten, damit andere in der Situation handeln können.

Wann ist eine Unternehmensnachfolge geglückt?

Wenn sich ein Unternehmen gut fortentwickelt. Und wir sind stolz darauf, dass auch fast immer die Nachfolger bei uns Mandanten sind.

Wir freuen uns auf Sie unter:

 

 

Kontakt

 

 

 

Kanzlei Helmut Kohlhaas Wirtschaftsprüfer

Joachimsthaler Straße 20

10719 Berlin

 

Tel: 030 8326083

Fax: 030 8326130

info@wp-kohlhaas.de

www.wp-kohlhaas.de

Schwerpunkte

 

Unternehmensnachfolge

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