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Medizinrecht

Ihr Recht erstreiten gegen Ärzte und Versicherungen

Arzthaftungs- und Personenversicherungsrecht sind die Kernkompetenzen der Berliner Rechtsanwältin Nadine Liske. Die Berliner Morgenpost traf sie in ihrer Kanzlei zum Gespräch über die besonderen Herausforderungen im Rahmen ihres Rechtsgebiets.

Berliner Morgenpost: Frau Liske, die Arzthaftung hat eine hohe Priorität in Ihrem Tätigkeitsspektrum. Was macht die besondere Relevanz dieses Themas aus?

Nadine Liske: Ärztliche Fehler werden oft nicht oder nur unzureichend aufgeklärt und rechtlich geahndet. Viele Patienten fühlen sich schlicht einer Auseinandersetzung mit Ärzten, Krankenhäusern und Versicherungsunternehmen nicht gewachsen. Diese Institutionen werden oft als übermächtig empfunden, nach dem Motto: Die haben die besseren Anwälte und sowieso den längeren Atem. Viele trauen sich einfach nicht, ihre Rechte einzuklagen, weil sie nicht an einen Erfolg glauben.

Was sind die häufigsten Fehler von Ärzten?

Ärzte können nicht nur Fehler bei der eigentlichen Behandlung ihrer Patienten machen. Oftmals klären Sie ihre Patienten auch nicht hinreichend über die tatsächlichen Risiken einer Behandlung auf. Aufgrund finanzieller Fehlanreize im Gesundheitssystem sehen sich viele Ärzte veranlasst, Patienten zu teuren Operationen zu raten, obwohl konservative Therapiemöglichkeiten noch nicht ausgereizt sind, die womöglich am Ende zum Erfolg – also zur Wiederherstellung der Gesundheit des Patienten - geführt hätten.

Welche Ärzte raten besonders schnell zu teuren Operationen?

Insbesondere Klinik-Ärzte sehen sich hier selbst einem hohen Kostendruck durch die Klinikleitung ausgesetzt, die schwarze Zahlen schreiben will. Dem Patienten können die Gründe für seine unzureichende Aufklärung aber egal sein. Er ist es, der mit etwaigen Schäden aus einer unnötigen Operation leben muss. Das ist fatal, denn Patienten müssen darauf vertrauen können, dass der Arzt sie über alle gängigen Therapie-Optionen aufklärt.

Welche Konsequenzen kann ein Behandlungsfehler nach sich ziehen?

Ärztepfusch führt oft zu langanhaltenden oder irreversiblen gesundheitlichen Schäden. Darüber hinaus erleiden Patienten oft auch hohe finanzielle Einbußen, etwa weil sie jedenfalls vorrübergehend arbeitsunfähig sind.

Was können Sie für diese Menschen tun?

Ich kann ihnen das ihnen zustehende Schmerzensgeld erstreiten und auch sonstige Schadenersatzforderungen durchsetzen. Das können Ansprüche auf Ersatz von Verdienstausfall und Behandlungskosten sein oder auch auf Ersatz des sogenannten Haushaltsführungsschadens, der leider noch nicht einmal jedem im Gebiet des Schadensrechts tätigen Juristen bekannt ist.

Warum sollte man hier einen spezialisierten Fachanwalt für Medizinrecht einschalten?

Sie haben es auf Seiten des Arztes oder des Krankenhauses in der Regel mit hoch professionellen Haftpflichtversicherern und Kanzleien zu tun. Diese sind darauf geschult, Ansprüche abzuwehren, da es nicht selten um erhebliche Summen geht. Für Sie als Patient ist es daher umso wichtiger, nicht irgendeinen Rechtsanwalt zu mandatieren, sondern sich gleich an einen Fachanwalt für Medizinrecht zu wenden. Nur ein auf Arzthaftungsrecht spezialisierter Experte kann den gegnerischen Anwälten auf Augenhöhe begegnen und deren Argumentationslinien erfolgreich kontern.

Wie sieht Ihr Angebot im Bereich des Personenversicherungsrechts aus?

Hier geht es mir darum, die meinen Mandanten vertraglich zugesicherten Leistungen der Berufsunfähigkeitsversicherung, Unfallversicherung oder Krankentagegeldversicherung durchzusetzen. Denn Versicherungsunternehmen werben meist vollmundig mit einem "Rundum-Schutz" und schneller Zahlung, wollen davon aber im Ernstfall oftmals nichts mehr wissen. Nach gar nicht selten monatelanger Leistungsprüfung lehnt das Versicherungsunternehmen die vereinbarten Leistungen ab und lässt den Versicherungsnehmer, der jahrelang brav seine Prämien bezahlt hat, im Regen stehen. Dies kann für den Versicherungsnehmer existenzielle wirtschaftliche Konsequenzen haben, da er aufgrund seiner Erkrankung oder aufgrund schwerer Unfallfolgen keiner Berufstätigkeit mehr nachgehen und deshalb auch kein Einkommen mehr erzielen kann.

Mit welcher Begründung lehnen die Versicherer die Leistungen ab?

Zum Beispiel weil die vom Versicherungsnehmer eingereichten Unterlagen angeblich seine gesundheitlichen Einschränkungen nicht hinreichend belegen. Oder der Versicherer beruft sich auf ein von ihm selbst in Auftrag gegebenes ärztliches Gutachten, welches die gesundheitlichen Beeinträchtigungen des Versicherungsnehmers nicht oder nicht im ganzen Ausmaß bestätigt. Die Objektivität solcher Gutachten darf angezweifelt werden. Oft wird dem Versicherungsnehmer auch vorgeworfen, bei Vertragsschluss angeblich falsche Angaben gemacht zu haben.

Was können Sie hier tun?

Auch hier kann ich aufgrund meiner langjährigen Erfahrungen im Personenversicherungsrecht für meine Mandanten auf Augenhöhe mit den Versicherungsunternehmen und deren Rechtsanwälten agieren und sie bei der Durchsetzung ihrer berechtigten Ansprüche unterstützen. Ich kann auch dabei helfen, die Leistungsprüfung des Versicherungsunternehmens zu beschleunigen oder dem Leistungsantrag höhere Erfolgschancen zu verschaffen, indem ich meine Mandanten schon berate, bevor eine Leistungsentscheidung getroffen wurde. Viele suchen schon meinen Rat, bevor sie überhaupt einen Leistungsantrag gestellt haben.

Ich freue mich auf Sie unter:

Kanzlei Liske

Brunowstraße 9

13507 Berlin

Tel.: 030 265 621 44

kanzlei@kanzlei-liske.de

www.kanzlei-liske.de

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