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Soziale Arbeit seit 1894

"Hilfe schaffen, um das Leben zu schaffen"

Die Wertschätzung des Einzelnen, seiner Möglichkeiten und Fähigkeiten, unabhängig von Herkunft, Hautfarbe, Geschlecht, Alter, Religion oder Weltanschauung, stellt den Ausgangspunkt jeden Handelns des EJF dar.

Die Wertschätzung des Einzelnen, seiner Möglichkeiten und Fähigkeiten, unabhängig von Herkunft, Hautfarbe, Geschlecht, Alter, Religion oder Weltanschauung, stellt den Ausgangspunkt jeden Handelns des EJF dar.

Foto: Unsplash / Nathan Anderson

Das Evangelische Jugend- und Fürsorgewerk, kurz EJF, engagiert sich seit mittlerweile 125 Jahren für Menschen mit speziellen Betreuungsbedürfnissen und bietet dahingehend ein umfassendes Angebot an Hilfsbereichen an.

Die Würde des Menschen ist unantastbar

Das Evangelische Jugend- und Fürsorgewerk ist ein bundesweit tätiges Unternehmen der Sozialwirtschaft mit zahlreichen Angeboten für Familien und Hilfsbedürftige in ganz Deutschland: In den Bundesländern Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Bayern, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen werden rund 20.000 Menschen in den Einrichtungen des EJF kompetent beraten und betreut. Das EJF entwickelt und betreibt ambulante und stationäre Angebote für Menschen mit Behinderung, für Kinder, Jugendliche und Familien, für wohnungslose und geflüchtete Menschen, für Seniorinnen und Senioren. Auch Einrichtungen der Kindertagesbetreuung, Beratungs- und Bildungsarbeit sowie Integrationsunternehmen gehören zum EJF.

So hat es sich das Sozialunternehmen zur Aufgabe gemacht, die vielfältigen Angebote eines klassischen Komplexträgers abzudecken, diese allerdings über die typischen Standardprogramme hinaus weiterzuentwickeln. Als Mitglied des Diakonischen Werks und Unterzeichner der Initiative "Transparente Zivilgesellschaft" lassen sich die kompetenten Mitarbeitenden bei ihrer sozialen Tätigkeit von den Prinzipien christlicher Ethik sowie der Überzeugung leiten, dass die Würde des Menschen unantastbar ist.

Dr. Andreas Eckhoff, Vorstandsvorsitzender des EJF, fasst zusammen: "Wir möchten niemanden unbetreut sehen. Der diakonische Auftrag ist unsere Triebfeder und das bedeutet, dass wir uns auch um sehr schwierige Fälle kümmern. Dazu gehört auch, dass wir bedarfsgerechte Angebote entwickeln."

Was zählt, ist der Mensch: Das EJF schafft Lösungen

Die Wertschätzung des Einzelnen, seiner Möglichkeiten und Fähigkeiten, unabhängig von Herkunft, Hautfarbe, Geschlecht, Alter, Religion oder Weltanschauung, stellt den Ausgangspunkt jeden Handelns des EJF dar. Das Unternehmen leistet grenzüberschreitende Bildungsarbeit in Polen sowie Tschechien und betreut Menschen in über 120 Einrichtungen in Deutschland, ein Drittel der Betreuten sind Kinder und Jugendliche.

Das EJF leistet mit seinen Projekten eine gewinnbringende Arbeit für die Gesellschaft. Die spezialisierte Betreuung von Menschen mit geistigen oder mehrfachen Behinderungen gehört ebenso dazu wie die Jugendstraffälligen-Hilfe. Dr. Andreas Eckhoff erläutert: "Immer wenn es kompliziert wird, entwickeln wir spezielle Lösungen. Ob nun für Menschen mit schwerst mehrfacher Behinderung oder für jugendliche (Intensiv-)Straftäter. Wir möchten junge Delinquenten dabei unterstützen, ihren Weg zurück in die Mitte der Gesellschaft zu finden." Beispielsweise hat das EJF dazu vor rund 20 Jahren ein Projekt zur Untersuchungshaftvermeidung initiiert, bei dem Jugendliche unter dem Leitgedanken "Menschen statt Mauern" intensivpädagogisch betreut werden.

Ein weiteres Spezialgebiet sind die sogenannten Systemsprenger: Menschen, die neben ihrer geistigen Behinderung auch stark eigen- und fremdgefährdend sind. "Die Zahl der Fälle ist in den letzten Jahren gestiegen", weiß Dr. Andreas Eckhoff. "Daher hat unser Fachbereich Behindertenhilfe mit den zuständigen Ämtern ein Konzept erarbeitet."

Das Beratungsangebot des EJF richtet sich zudem schwerpunktmäßig an Familien sowie Asylbewerber und Geflüchtete. So war es zum Beispiel einer der ersten Träger in Berlin, der sich nicht nur um die Unterbringung in Notunterkünften, sondern auch um Wohnraum für Geflüchtete gekümmert hat. Mit einer Beratungs- und Vermittlungsstelle für Wohnungen für Geflüchtete hat sich das EJF einmal mehr als wichtiger Partner der öffentlichen Hand bei Pilotprojekten bewiesen.

Das EJF ist auch im Bereich der Altenpflege tätig und bietet rund 1000 Menschen hauptsächlich in ambulanter Betreuung und Pflege Unterstützung. Das Ziel lautet, dass ältere Menschen möglichst lange im eigenen und vertrauten Zuhause wohnen bleiben können. Zudem geht das EJF mit gutem Beispiel voran: Um dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken, bietet das Unternehmen eine kompetente Ausbildung an einer eigenen Schule für Sozialberufe an.

Ein ganz besonderer Ort im Berliner Norden: Wohnen und arbeiten im Diakoniezentrum Heiligensee

An einem zentralen Standort des EJF zählt das Miteinander: Das Diakoniezentrum Heiligensee ist ein Zuhause für alle. Das EJF hat 1966 das Modellprojekt im Berliner Bezirk Reinickendorf gestartet und seither erlebbar gemacht. Auf dem 16 Hektar großen Gelände wächst hier seit fast 60 Jahren stets und ständig ein eigenes Dörfchen. Junge und alte Menschen, Familien und Alleinstehende, Kinder und Jugendliche, Menschen mit besonderen Betreuungs-, Pflege- oder Unterstützungsedürfnissen – sie alle finden hier den Schutz eines Zuhauses.

Rund 500 Wohneinheiten verschiedenster Wohnformen werden hier vermietet. Aufgrund der langen Verweildauer und der Generationenmischung entsteht ein Gefühl von freundschaftlicher Nachbarschaft, in der jeder jeden unterstützt. Das Diakoniezentrum bietet allen seinen Mieterinnen und Mietern gemeinschaftliche Angebote wie eine Sauna, Kegelbahn, einen Töpfer- und Freizeitraum sowie ein kleines Schwimmbad. Im ServiceHaus, dem Herzstück des Zentrums, stehen zusätzlich große Dachterrassen und Waschküchen zur Verfügung. Aufgrund der Beteiligung an ehrenamtlichen Angeboten sind viele selbstorganisierte Gruppen entstanden: So haben sich beispielsweise eine Malgruppe, eine Nordic-Walking-Gruppe, ein Literaturkreis, Spielegruppen, eine Theatergruppe und vieles mehr zusammen gefunden.

Das Diakoniezentrum Heiligensee vereint vielseitige Angebote für Seniorinnen und Senioren und das Wohnen für Menschen mit Behinderung sowie Projekte der Kinder- und Jugendhilfe an einem Ort. Urban und doch im Grünen, ruhig und doch so voller Leben – alle werden herzlichen an- sowie aufgenommen. Denn hier darf jeder Mensch so sein, wie er ist.

Das gesamte Angebot des Diakoniezentrums Heiligensee finden Sie hier.

Auch in Krisensituationen eine große Hilfe

Die Beratungsstellen des EJF bieten auch in diesen besonderen Zeiten professionelle Unterstützung und eine kompetente Beratung zu aktuellen Themen wie Finanzen, Familie und Erziehung sowie vielfältige Angebote der ambulanten und stationären Kinder-, Jugend- und Erziehungshilfe.

Wir freuen uns auf Sie:

 

 

Kontakt

 

 

EJF gemeinnützige AG

Königsberger Str. 28

12207 Berlin

Tel: 030 / 76 88 40

E-Mail: info@ejf.de

Web: www.ejf.de

Schwerpunkte

 

 

Behindertenhilfe

Kindertagesbetreuung 

Altenhilfe     

Jugendhilfe

Flüchtlingshilfe