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Immobilienvermittlung

ESCON GmbH: „Unsere Philosophie lautet 'maßgeschneidert'“

"Wir suchen immer für den Auftraggeber den passenden Kunden, wie auch für den Kunden die passende Immobilie – und zwar ohne dabei große Kompromisse einzugehen. Am Ende haben wir nur ein Ziel: die absolute Zufriedenheit auf beiden Seiten."

"Wir suchen immer für den Auftraggeber den passenden Kunden, wie auch für den Kunden die passende Immobilie – und zwar ohne dabei große Kompromisse einzugehen. Am Ende haben wir nur ein Ziel: die absolute Zufriedenheit auf beiden Seiten."

Foto: ESCON GmbH

Hier wird der Manufakturgedanke im Immobilienbetrieb großgeschrieben: Die ESCON GmbH steht seit über 15 Jahren für die Vermittlung hochwertiger Immobilien und exklusiver Eigentumswohnungen von der Erstinformation bis zur schlüsselfertigen Übergabe. "Wir beraten kompetent, äußerst diskret und gehen dabei auf die Wünsche unserer nationalen und internationalen Kundschaft ein."

"Immobilienerwerb und- besitz muss einfach, verständlich, angstfrei und bezahlbar sein." Jürgen Meehsen, Geschäftsführer der ESCON GmbH, erzählt in einem Interview mit der Berliner Morgenpost über die steigende Wohnraum-Problematik in Berlin, über mögliche Lösungen in Bezug auf Immobilienkauf und über coronabedingte Vorteile für Deutschland als Investitionsstandort.

Herr Meehsen, bitte stellen Sie sich und Ihr Unternehmen doch kurz vor.

Mein Name ist Jürgen Meehsen und ich bin seit über 28 Jahren Geschäftsführer der ESCON GmbH.

Was unterscheidet Sie – Ihrer Meinung nach – von anderen Immobilienbüros? Und was zeichnet Sie und Ihr Team aus?

Wir verstehen uns als Immobilienmanufaktur und zeichnen uns durch diese Individualität für unsere Auftraggeber und Kunden aus. Wir betreuen unsere Auftraggeber vom Ankauf des Objektes bis hin zum After-Sales. Dazu stehen wir jederzeit für alle Fragen zur Verfügung. Wir arbeiten immer nah am Kunden und den Auftraggebern, um schnellstmöglich immer das beste Ergebnis zu erzielen. Unsere Philosophie lautet „maßgeschneidert“ für den Kunden und die Auftraggeber mit einem hohen Maß an Qualität.

Welche drei Stichpunkte beschreiben am ehesten Ihr Unternehmen?

  • Ein hohes Maß an Qualität und Individualität.
  • Betreuung unserer Auftraggeber und Kunden auch weit über den Immobilienverkauf/-Kauf hinaus.
  • Wir lieben und leben was wir tun.

Worauf legen Sie innerhalb Ihres Unternehmens besonderen Wert? Nach welcher internen Philosophie handeln Sie?

Jeder einzelne von uns ist jederzeit bestrebt, die bestmöglichste Lösung für alle Parteien zu erzielen. Dies gelingt uns durch einen 24/7-Service für unsere Auftraggeber und unsere Käufer. Der individuelle Kontakt zu beiden Seiten schafft Zufriedenheit, was wiederum dazu führt, dass wir Folgeaufträge erhalten und unsere Kunden auch gern erneut bei uns kaufen.

Was zeichnet Ihrer Meinung nach einen seriösen Makler bzw. ein seriöses Immobilienbüro aus?

Wir suchen immer für den Auftraggeber den passenden Kunden, wie auch für den Kunden die passende Immobilie – und zwar ohne dabei große Kompromisse einzugehen. Am Ende haben wir nur ein Ziel: die absolute Zufriedenheit auf beiden Seiten. Das bedeutet aber auch, dass wir uns trauen, einen Auftrag abzulehnen, wenn wir von dem Produkt nicht überzeugt sind. Denn nur bei voller Überzeugung vom Projekt, können wir auch vollen Einsatz garantieren. Manchmal ist ein klares Nein gut – das handhabt nicht jeder in unserer Branche so.

Gibt es gewisse Fallen bezüglich eines Immobilienabschlusses, worauf ein Otto-Normal-Interessent achten sollte?

Wichtig ist es, dass sich der Kunde vollends informiert fühlt und Zugang zu allen notwendigen Unterlagen erhält – und zwar vor Kaufvertragsunterzeichnung. Für viele Kunden ist der Kauf einer eigenen Immobilie eine der größten Entscheidungen im Leben. Da spielen natürlich auch Themen wie Verunsicherung bezüglich der Immobilienfinanzierung, Ablauf eines Termins beim Notar und der spätere Umgang mit Wohngeld sowie Eigentümerversammlungen und mehr eine große und wichtige Rolle. Hier beraten wir unsere Kunden sehr ausführlich und stehen auch nach Vertragsabschluss zur Seite.

Was sind Ihrer Meinung nach absolute No-Go’s, wenn es um die Vermittlung einer Immobilie an einen potenziellen Interessenten geht?

Den Kunden nicht ganzheitlich zu beraten und ihn so in ein Kleid zu zwängen, was ihm nicht passt, sodass er sich später unwohl fühlt. Wir denken nicht nur bis zum Notartermin, sondern auch daran, ob die entsprechenden Bedingungen und Gegebenheiten der Immobilie auch für die nächsten Jahre zum Kunden passen.

Haben Sie eine bestimmte Zielgruppe als Kunden? Wenn ja: Wie sieht Ihre Zielgruppe aus?

Unser Ziel ist es, gerade im Bezug auf den Berliner Immobilienmarkt, Mietern nahezubringen, dass sich der Kauf einer Immobilie lohnt. Die Mieten steigen stetig und permanent – das führt dazu, dass der Kauf somit nicht immer „Mehrkosten“ verursacht. Damit werden Werte für die Zukunft geschaffen und Kapital sinnvoll angelegt. Wir würden heute behaupten, dass keiner unserer Kunden den Kauf aus finanzieller Sicht bereut.

Wie sieht das Feedback Ihrer Kunden aus?

Sehr positiv, was sich auch darin zeigt, dass vor allem auch Kapitalanleger wiederholt bei uns kaufen. Auch die Bewertungen unserer Kunden spiegeln das wieder.

Wie läuft eine klassische Immobilienvermittlung bei Ihnen und Ihrem Team ab?

Wenn wir die Anfrage eines Interessenten erhalten, garantieren wir innerhalb von 24 Stunden eine erste Kontaktaufnahme. Der Mitarbeiter betreut den Interessenten ab der erste Anfrage bis über den Immobilienkauf hinaus. In jeder Phase können wir auf ein großes Netzwerk zurückgreifen, welches beispielsweise bei Finanzierungsfragen oder Individualwünschen in Sachen Grundriss oder Ausstattung zur Verfügung steht. Wir unterstützen bei allen Fragen des Kunden – lediglich die finale Entscheidung für die Immobilie muss er allein treffen.

Berlin ist bekanntlich eine beliebte Großstadt. Wo sehen Sie hierbei Vor- und Nachteile?

Die Vorteile liegen natürlich darin, dass sich ein tolles Gemenge aus Kultur, Meinung und Denkweisen findet. Jedoch muss Berlin dringend etwas für seine Mittelschicht tun. Es kann allein zum Nachteil werden, wenn nur sehr reiche sowie tendenziell ärmere Menschen den Zuzug nach Berlin ausmachen. Gut durchdachte Konzepte für unsere Mitte der Bürger sind nötig.

Wie beurteilen Sie den derzeitigen Immobilienmarkt und die aktuelle Wohnsituation in Berlin?

Es ist nicht umsonst Frage Nummer 13 von Ihnen… An der Wohnsituation in Berlin ist einiges herausfordernd. Zuerst einmal müsste die Grundeinstellung zum Wohnen überdacht und angepasst werden. Menschen leben oft – mitunter auch ungewollt – auf zu viel Fläche. Hier zwei klassische Beispiele:

So leben Rentner nach dem dem Tod des Partners weiterhin in ihrer durch den alten Mietvertrag günstigen, aber für sie viel zu großen Wohnung – teilweise mit einer Fläche für vier Personen. Und genau das wird sich durch den Mietendeckel nur noch verschlimmern. Es entstehen schlichtweg keine neuen Wohnungen. Auch gut situierte Pärchen, die sich trennen, suchen sich nicht zwei neue kleine Wohnungen, nein. Stattdessen bleibt der eine des Ex-Paares in der aktuellen Wohnung und der andere sucht sich auch etwas gleichwertig Schickes, Günstiges und vor allem etwas Gedeckeltes. Und die vierköpfige Familie steht weiterhin suchend auf dem Mietmarkt. Denn Dank der Mietpreisbremse und des Mietendeckels steigen die Chancen der besserverdienenden Gesellschaft auf preisgebundenen, großflächigen Wohnraum.

Wie würden Sie gegen diese Problematik vorgehen?

Für mich ist Aufklärung, Transparenz und ein realistischer Blick auf den Wohnungsmarkt wichtig. Hausverwaltungen sowie Eigentümer müssen dafür sorgen, dass es gewisse Standards für die Mieter gibt. Es darf nicht sein, dass die Wohnungspreise teurer werden, der Zustand dagegen immer schlechter. Mängel müssen schnell behoben werden, Anlagen gepflegt und Instandhaltungen nicht dem Zufall überlassen werden.

Günstigen Wohnraum können Sie schaffen, indem Sie die Baukosten überdenken. Es müssen Konzepte erarbeitet werden, die sinnvoll, umsetzbar und bezahlbar sind. Während Blumen und Bücher mit geminderter Umsatzsteuer belegt werden, liegt sie bei Baukosten nach wie vor bei den üblichen 19 Prozent. Dazu kommt in Berlin noch die Grunderwerbsteuer von 6 Prozent, in Brandenburg liegt diese sogar bei 6,5 Prozent. Und dazu müssen noch die Baukosten gerechnet werden, die wegen immer umfassender und komplizierter werdenden Genehmigungsauflagen steigen. Das steht somit ganz klar in keinem sinnvollen Verhältnis mehr. Da fragt man sich, wo die Prioritäten der Politik tatsächlich liegen.

Sehen Sie in der Corona-Pandemie auch eine Art Chance?

Wir bemerken, dass die stabile wirtschaftliche und strukturelle Lage sowie der Umgang mit der Pandemie in Deutschland besonders ausländische Investoren anzieht. Deutschland hat hier als Investitionsstandort noch einmal dazu gewonnen. Aber auch die inländische Bevölkerung sieht zunehmend in Immobilien eine stabile Anlagemöglichkeit und gleichzeitig auch eine gewisse Unabhängigkeit.

Welche Auswirkungen hat die Krise auf Ihr Daily-Doing?

Nachdem die Nachfrage für einige Monate stark zurückgegangen ist, da das Hauptaugenmerk der Menschen verständlicherweise auf anderen Dingen als auf einen Immobilienkauf lag, ist das aktuelle Interesse nun wieder gestiegen. Im Daily-Doing sehen wir, dass die Banken ihre Entscheidungskriterien weiter verschärft haben und sich dementsprechend in Sachen Finanzierung schwerer tun, als es bereits vor der Pandemie der Fall war. Auch behördliche Entscheidungen wie beispielsweise die Erteilung von Baugenehmigungen sind mit Corona deutlich träger geworden. Es scheint tatsächlich so, als verstecke man sich teilweise auch hinter den Herausforderungen, die Corona mit sich gebracht hat.

Und welche Folgen sehen Sie für Ihre Branche?

Prozesse benötigen einfach mehr Zeit und verunsichern so die Erwerber in ihren Kaufentscheidungen. Der Anspruch an eine Immobilie scheint sich allerdings geändert zu haben: Hat man früher eher in den Toplagen Berlins mit dem urbanen, quirligen Stadtleben gesucht, so kommen heute auch vermehrt Lagen am Stadtrand in Frage. Hier wird dann aber eher Wert auf nutzbare Außenflächen gelegt – also eine kleine Stadtflucht nach der Landflucht der vergangenen Jahre.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft? Was sind Ihre Ziele?

Ich wünsche mir, dass es unabhängige Beratungsstellen für Eigenheimsucher gibt, die Familien vernünftig über die ersten Schritte zur Immobilie beraten. Lohnt sich der Erwerb oder ist mieten derzeit noch besser? Wie funktioniert der Kauf einer Immobilie und was machen die Makler, die Bänker und die sonstigen Berater? Kreditverträge müssen einfacher und verständlicher werden. Der Umgang mit langen Laufzeiten muss sowohl bei den Kreditinstituten als auch für die breite Masse zugänglicher gemacht werden. Altersgrenzen sollten überdacht werden: Denn die Idee, die dahinter steckt, ist, dass Kinder, die eine Immobilie erben, später die Kreditraten übernehmen können – und sich somit günstiger Besitzer eines Eigenheim nennen können. Am Ende zählt für die Bank auch immer der Wert der Immobilie – quasi eine Win-Win Situation für jeden. Das macht heutzutage in den europäischen Nachbarsländern einen großen Teil der Altersvorsorge aus.

Immobilieneigentum muss wieder einen hohen Stellenwert in der Berliner Gesellschaft bekommen. Man darf in der Gesamtbetrachtung zwischen Mieten und Kaufen nicht vergessen, dass das Risiko von steigenden Mietkosten für Wohnraum deutlich höher sein kann als die Belastung eines stetig gepflegten Eigenheimes. Abgesehen davon haben Mieter neben dem Verbrauch kaum Möglichkeiten der Einflussnahme auf die Kostengestaltung der bewohnten Immobilie.

Die Einstiegshürden für den ersten zur Eigennutzung gedachten Immobilienerwerb müssen gesenkt werden. Zum einen denke ich an eine Senkung der Grunderwerbssteuer auf maximal 2,5 Prozent bis maximal 3 Prozent, zum anderen an die Senkung der Umsatz- beziehungsweise Mehrwertsteuer auf 5 Prozent bezüglich der Baukosten. Damit würden sich die Baukosten schon um knapp 20 Prozent verringern.

Zudem muss sich die Qualität eines Immobilienmaklers derart verbessern, dass die Branche endlich ihr schlechtes Image ablegen kann. Gleiches gilt auch für andere Marktteilnehmer wie Baufinanzierer und Behörden. Eine weitere Möglichkeit, Menschen zu Eigentum zu verhelfen, ist das bereits seit über einhundert Jahren erprobte Konzept der Erbpacht: Wenn Staat und Kirche ungenutzte Grundstücke zur Verfügung stellen, die von den Banken finanziert werden, dann würde für viele Menschen die Chance auf ein Eigenheim steigen.

Ihr Fazit lautet somit ... ?

Immobilienerwerb und- besitz muss einfach, verständlich, angstfrei und bezahlbar sein.

Herzlichen Dank für diesen interessanten Einblick!

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