Anzeige

Experten im Fokus

Anzeige
Immobilienbetreuung

R & W Living: Die Hausverwaltungsboutique aus und für Berlin

Die Väter der R & W Living GmbH: Michael Kranz und Peter Hoppe.

Die Väter der R & W Living GmbH: Michael Kranz und Peter Hoppe.

Foto: © Antje Forgó / Fotoshooting Berlin by Licht & Linie

Einmal Berlin, immer Berlin: Die imposante, einzigartige und pulsierende Stadt zieht mit ihrer Vielfältigkeit und ihrer urbanen Kultur immer mehr Menschen an. Das heißt: Wohnraum ist gefragter denn je. Und hier kommt die R & W Living GmbH ins Spiel: Geschäftsführer Michael Kranz klärt auf über Wohnsituation und Mietendeckel in der Hauptstadt.

Über R & W Living

Die R & W Living GmbH gründet sich aus dem Zusammenschluss zweier Immobilien-Unternehmen: Aus der Partnerschaft zwischen der R & W Immobilienanlagen GmbH und der HOPPE Gruppe im Dezember 2018 geht die neue Gesellschaft hervor, der Geschäftsführer ist Michael Kranz. In einem Gespräch mit der Berliner Morgenpost gibt Michael Kranz Einblicke in die heimische Philosophie des Unternehmens und äußert sich als ausgewiesener Immobilienfachmann zu der Diskussion um den Berliner Mietendeckel.

Herr Kranz, stellen Sie sich und Ihr Unternehmen doch bitte kurz vor.

Mein Name ist Michael Kranz und ich bin Geschäftsführer der R & W Living GmbH. Aufgrund meiner Tätigkeit bin ich in der Berliner Immobilienwirtschaft bestens vernetzt: Ich bin unter anderem Mitglied des Prüfungsausschusses der Industrie- und Handelskammer Berlin, Facharbeitskreisleiter beim Bundesverband freier Wohnungsunternehmen (BfW) sowie Verwaltungsrat der Berlin-Brandenburgischen Bildungsakademie (BBA).

Derzeit besteht unser Team aus 22 Hausverwaltungsspezialisten. Aufgrund unserer Partnerschaft im Bereich der Haus- und WEG-Verwaltung bündeln wir unsere Stärken und erweitern deutlich unsere Kompetenzen. Somit betreuen wir als R&W Living GmbH aktuell mehr als 4.000 Wohn- und Geschäftseinheiten mit einer Gesamtfläche von rund 300.000 Quadratmetern. Stets im Fokus: ein ausgewogenes Verhältnis zwischen den Interessen der Eigentümer und ihrer Mieter.

Welche Ideologie verfolgt Ihr Unternehmen?

Wir leben in Berlin, wir sind hier zuhause. Man könnte sagen, dass wir diese Stadt lieben. Und dementsprechend verfügen wir über beste Kenntnisse, was Berlin betrifft - und das seit über 40 Jahren. Genau an diesem Wissen und an dieser Expertise möchten wir unsere Eigentümer und Mieter teilhaben lassen - damit auch sie sich hier so zuhause fühlen. Uns geht es nicht nur darum, ein Dach über dem Kopf zu bieten, sondern auch stets ein offenes Ohr zu haben. Schließlich ist Hausverwaltung reine Vertrauenssache - und die liegt uns am Herzen.

Berlin gilt in Bezug auf Immobilien als eine der teuersten Städte Deutschlands. Wie beurteilen Sie die derzeitige Wohnsituation in Berlin?

Die Kaltmieten für Wohnung oder Zimmer in Berlin liegen etwas über den durchschnittlichen Mietpreisen in Deutschland. Somit liegt der durchschnittliche Berliner Mietpreis bei rund 10,55 EUR pro Quadratmeter. Bereits seit geraumer Zeit berichten Medien von einer regelrechten Explosion der Mieten in Deutschlands Hauptstadt. Richtig ist allerdings, dass sich in Berlin die inserierten Angebotsmieten erheblich von den Bestandsmieten langjähriger Mietverhältnisse
abheben.

Worin liegt die Ursache?

Diese Entwicklung hat seine Ursprünge in der verfehlten Wohnungs- und Förderpolitik der aktuellen und früheren Landesregierungen in Berlin. Der Neubau kam seit der Jahrtausendwende zum Erliegen, Wohnungen wurden sogar zurückgebaut. Durch reales Bevölkerungswachstum nach 2005 griffen schließlich bekannte und absehbare Marktmechanismen: Das Angebot stagnierte, die Nachfrage stieg. Die Folge: Preiserhöhungen.

War die Neuvertragsmiete frei verhandelbar, so konnten die Bestandsmieten innerhalb von 3 Jahren aber lediglich um max. 20% und auch nur bis zur Höhe der Vergleichsmiete gemäß Mietspiegel erhöht werden. Die dynamische Mietpreisentwicklung konzentrierte sich deshalb ausschließlich auf neue Mietverträge. Das Vergleichsmietensystem „Mietspiegel“ stabilisierte hingegen die Bestandsmieten. Um dieser Schere entgegenzuwirken, hat der Bundesgesetzgeber bereits im Jahr 2015 die Mietpreisbremse eingeführt und damit die Neuvertragsmieten an die moderate Entwicklung der Bestandsmieten gekoppelt.

Auch wenn dieses Instrument meiner Meinung nach unausgewogen und teilweise unter willkürlichen Begründungen in vielen Gemeinden zum Einsatz kam, richtete sich diese Regulierung auf das reelle Problem der steigenden Neuvertragsmieten.

Und wie stehen Sie zu der Debatte um den Mietendeckel?

Der von der Rot-Rot-Grünen Landesregierung verabschiedete Mietendeckel greift im Vergleich zu der eben genannten Regulierung in ungleich höherem Maße in die Eigentumsgarantie der vermietenden Bürger und Unternehmen ein. Er ist wirtschaftspolitisch höchst bedenklich. Ohnedies ist er mieten-politisch unnötig.

Inwiefern?

Aktuelle Auswertungen belegen, dass rund fünf Prozent im Berliner Mietspiegel ausgewiesenen Vergleichsmieten in den letzten sechs Jahren weniger gestiegen sind als die Durchschnittseinkommen der Berliner Haushalte. In der Mehrheit der Fälle verlief die Steigerung identisch, in besonderen Marktsegmenten stiegen die Mieten um ein vielfaches stärker als die Einkommen.

Der im Mai 2019 veröffentlichte Berliner Mietspiegel stieß auf positive Resonanz: Alle Mieter- und Vermieterverbände erkannten diesen an. Er wies gegenüber dem Vormietspiegel von 2017 eine durchschnittliche Steigerung von lediglich 5,2 Prozent aus. Zudem spiegelte er auch die einzelnen Unterscheidungsmerkmale wie Lage und Ausstattung auf einer breiten statistischen Basis wider. Die Wohnungsbausenatorin begrüßte das Einvernehmen ausdrücklich und kommentierte sogar, dass die Ergebnisse des Mietspiegels keinen weiteren mietenpolitische Eingriffe rechtfertigen.

Nur einen Monat nach dieser Eigeneinschätzung beschloss der Berliner Senat - allen Erkenntnissen zum Trotz und unter Außerachtlassung aller marktwirtschaftlichen Mechanismen - staatlich vorgegebene Maximalmieten einzuführen: den Mietendeckel. Und nun ist das Gesetz zur Mietenbegrenzung im Wohnungswesen am 23. Februar 2020 in Kraft getreten.

Welche zukünftigen Auswirkungen sehen Sie?

Im Ergebnis wird der Mietendeckel dazu führen, dass noch weniger Neubau betrieben wird. Die Bestände werden verfallen, da Investitionen nicht refinanzierbar sind. Und oben auf dem Deckel liegt die bezugsfreie Wohnung als Goldstaub, gefolgt von der Spekulation auf das Ende des Mietendeckels.

Wir freuen uns auf Sie unter:

R&W Living GmbH

Schöneberger Ufer 89-91

10785 Berlin

Tel: 030 - 260 640

Kontakte

www.rw-living.immo

Schwerpunkte:

 

Mietpreisdeckel

Wohnungsmarkt

Immobiliensuche