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Innere Medizin & Pneumologie

Neuanfang mit großer Vision und fachlicher Expertise

Markus Samulowksi und sein Praxisteam.

Markus Samulowksi und sein Praxisteam.

Foto: Lungenfacharztpraxis Samulowksi

Anfang des Jahres hat Markus Samulowski die Lungenfacharztpraxis in Berlin-Steglitz übernommen. Und schon jetzt hat sich der Facharzt für Innere Medizin und Pneumologie hohe Ziele gesteckt.

Laut eines Berichts des Deutschen Ärzteblatts von 2014 sind rund zwölf Prozent der Todesfälle in Deutschland auf eine Lungenerkrankung zurückzuführen. Die hohe Sterberate sei u.a. darin begründet, dass viele Betroffene trotz zunehmender Beschwerden zu spät einen Spezialisten aufsuchen. Markus Samulowksi über frühzeitige Warnsignale und welche Rolle seine Frau für die Zukunft seiner Praxis spielt.

Herr Samulowksi, Sie haben die Praxis in Berlin Steglitz erst im Januar 2020 übernommen. Wie kam es dazu?

Ich habe zuvor bereits drei Jahre als angestellter Pneumologe in der Praxis meiner Vorgängerin gearbeitet, und so den Praxisablauf und die Patienten kennengelernt. Es war also ein fließender Übergang und auch den Patienten war ich bereits ein vertrautes Gesicht. Das hat, denke und hoffe ich, die Übernahme für alle sehr erleichtert.

Zuvor waren Sie acht Jahre hausärztlich tätig, was reizt Sie persönlich an der Spezialisierung auf Innere Medizin und Pneumologie?

Die hausärztliche Medizin ist sehr umfassend, man muss ein breites Verständnis für viele Bereich der Inneren Medizin haben, wie z.B. Pneumologie, Gastroenterologie, Kardiologie und Endokrinologie – man sieht den Menschen als Ganzes und ist nicht nur auf ein Organ fokussiert. Den Abschluss meiner Ausbildung habe ich in der Lungenklinik Heckeshorn im Behring Krankenhaus absolviert und so eine besondere Nähe zur Lungenheilkunde entwickelt.

Mit welchen Beschwerden haben Ihre Patienten häufig zu tun?

Häufige Beschwerden sind Husten und Luftnot. In der Pneumologie habe ich oft mit Erkrankungen wie COPD (chronische Lungenerkrankung mit Verengung der Atemwege) und Asthma bronchiale zu tun, gefolgt von Patienten mit Lungenkarzinom.

Ich habe da mal recherchiert: Als Ursache für eine chronische Bronchitis oder auch COPD stößt man immer wieder auf das Rauchen. Bin ich als Nichtraucher als vor solchen Erkrankungen gefeit?

Leider nicht, Rauchen ist für die COPD zwar der Hauptrisikofaktor, aber auch andere Ursache wie Feinstaubbelastung, wiederholte Lungeninfekte und passives Rauchen können eine Rolle spielen. Ebenso betroffen sind Menschen, die an ihrem Arbeitsplatz mit Feinstäuben zu tun haben, das betrifft u.a. die Metallverarbeitung.

An einem Asthma bronchiale leiden Menschen aller Altersgruppen. Was sind hier die gängigsten Ursachen?

Das Asthma bronchiale ist eine multifaktorielle Erkrankung, hier spielen genetische Ursachen eine Rolle, wenn also die Eltern oder Geschwister ein Asthma bronchiale aufweisen, habe auch ich ein erhöhtes Risiko, ein Asthma bronchiale zu entwickeln. Darüber hinaus können verschiedenen Pollenallergien gegen Blüten oder Gräser oder Tierhaare zur Entwicklung eines Asthmas bronchiale beitragen. Auch gehäufte Infekte in der Kindheit tragen dazu bei.

Also ist Asthma nicht zwangsläufig angeboren, sondern kann sich auch erst im Laufe des Lebens entwickeln?

Prozentual sind mehr Kinder als Erwachsene an Asthma erkrankt, d.h. es ist eher so, dass sich im Laufe der Entwicklung das Asthma „verwächst“ und die Beschwerden in den Hintergrund treten oder völlig verschwinden. Die Beschwerden können in späteren Lebensjahren aber auch wiederkehren.

Angenommen: Ich habe keine bekannten Vorerkrankungen und auch keine Allergien. Bei welchen Beschwerden empfehlen Sie mir trotzdem, einen Lungenfacharzt aufzusuchen?

Auf jeden Fall wenn Sie eine unklare Luftnot haben oder ein Husten länger anhält. Von einem chronischen Husten sprechen wir nach einer Dauer von acht Wochen, dann sollte dringend ein Lungenfacharzt konsultiert werden. Als Ursache kann sich dahinter eine bisher nicht erkannte chronische Lungenerkrankung wie ein Asthma bronchiale oder eine COPD verstecken. Häufig, gerade bei rauchenden Patienten, ist ein Husten das Erstsymptom eines Lungenkarzinoms und sollte daher dringend abgeklärt werden.

Wie wir es mit Ihrer Praxis weitergehen? Was planen Sie als nächstes?

Zusätzlich zur lungenfachärztlichen Betreuung der Patienten möchte ich ebenfalls eine hausärztliche Versorgung anbieten. Geplant ist, dass meine Frau, welche zurzeit noch im Krankenhaus als Fachärztin tätig ist, zum Juli dieses Jahres in die Praxis miteinsteigt.

Wird die hausärztliche Versorgung dann mit Ihrer Facharztpraxis räumlich zusammengelegt, gibt es einen Umbau oder wie können sich die Leser das vorstellen?

Die Kapazität der Praxis gibt es zurzeit her, dass zwei Ärzte gleichzeitig arbeiten können. Ggf. besteht die Möglichkeit, zusätzliche Praxisräume im Haus anzumieten, um die Praxis räumlich zu vergrößern. Die apparativen Voraussetzungen sind bereits gegeben, einige Neuanschaffungen wie z.B. ein Langzeitblutdruckmessgerät können kurzfristig erfolgen. Zusätzlich wird dann auch das Praxispersonal aufgestockt.

Was erhoffen Sie sich vielleicht durch die Zusammenlegung und was bedeutet das für Ihre Patienten?

Wir können dann eine umfassendere Betreuung der Patienten anbieten, die noch andere Leiden oder Erkrankungen haben, die nicht die Lunge betreffen. Umgekehrt zeigte sich in der Vergangenheit zudem, dass recht viele Patienten, die ich bereits betreue, keinen Hausarzt haben. Auch die kurzen Wege sind sowohl für uns als Praxisteam als auch gerade für die älteren Patienten vorteilhaft, die häufig viele Arzttermine haben, und wo jeder Gang schwerfällt.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft?

Ich wünsche mir natürlich, dass unsere Planung funktioniert, wir uns langfristig als Lungen- und Hausärzte in Steglitz etablieren und vor Ort den Patienten eine gute Versorgung anbieten können.

So erreichen Sie uns:

 

Facharzt für Innere Medizin und Pneumologie

Markus Samulowski

Grunewaldstraße 6

12165 Berlin-Steglitz

Tel: 030-792 28 46

praxis@lungenfacharzt-berlin.de

www.lungenfacharzt-berlin.de

Schwerpunkte:

 

Innere Medizin

Pneumologie

Lungenerkrankung

 

Sprechzeiten:

 

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