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Dermatologie Berlin

Die zwei wichtigsten Quadratmeter des Menschen

Foto: MVZ Ärztehaus Mitte

Abhängig von Körpergröße und Gewicht beträgt die Oberfläche unserer Haut 1,5 bis 2 Quadratmeter, was sie zum größten Organ des Menschen macht. Das MVZ Ärztehaus in Berlin Mitte bietet neben den Fachbereichen Allgemeinmedizin, Immunologie, Kinderwunsch- und Präventivmedizin auch die Dermatologie als Schwerpunkt an.

Eine Statistik der Techniker Krankenkasse ergab, dass mit weit mehr als 200.000 Neuerkrankungen im Jahr Hautkrebs eine der häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland sind. Entwarnung: Der Begriff Hautkrebs fasst unterschiedliche Krebserkrankungen der Haut zusammen und in den meisten Fällen handelt es sich um den sogenannten weißen Hautkrebs, der nur selten lebensbedrohlich ist. Dennoch lohnt es sich, die Haut stets im Blick zu haben, um Veränderungen frühzeitig zu erkennen. Im Interview mit der Berliner Morgenpost erklärt Nadine Thuge vom MVZ Ärztehaus, wie Patienten die Fachbereiche für sich richtig nutzen und auf welche Kompetenzen sie zählen können.

Frau Thuge, das MVZ Ärztehaus vereint verschiedenste Fachbereiche unter einem Dach und ist somit in der Lage, vielen Menschen zu helfen. Warum ist das so wichtig und welche Probleme gibt es vielleicht?

Im MVZ Ärztehaus Mitte möchten wir unseren Patienten die bestmögliche Behandlung zukommen lassen. Um dies zu gewährleisten, ist es notwendig, einen genauen Unterschied der Fachbereiche einzurichten. So können die Patienten Ihrem Anliegen entsprechend zügig durch den richtigen Facharzt behandelt werden. Bei dem großen Angebot weiß nicht jeder direkt, welcher Fachbereich für ihn/sie die richtige Behandlung bietet. Wir stehen aber jederzeit mit Rat und Tat zur Seite, denn natürlich wollen wir gewährleisten, dass jeder bei uns die bestmögliche Hilfe bekommt.

Sie wollen die Patienten also auch dahingehend sensibilisieren, die Fachbereiche des Ärztehauses für sich selbst „richtig“ zu nutzen?

Ja, wir wollen es vermeiden, dass die Patienten sich erst einmal ihren Weg durch die unterschiedlichen Fachbereiche bahnen muss. Wer sich nicht sicher ist, wo er/sie am besten aufgehoben ist, kann uns gerne zuvor ansprechen. Natürlich unterstützen sich die Ärzte auch fachübergreifend, sofern der Patient dies möchte. Gemeinsam finden wir auf jeden Fall die richtige Lösung.

Die Dermatologie ist ein Schwerpunkt der Praxis. Warum glauben Sie, sollten die Patienten ihrer Haut mehr Beachtung schenken?

Die Haut ist das größte Organ des Menschen und täglich vielen Umwelteinflüssen ausgesetzt. Wir sollten sensibler werden und einfach einmal im Jahr die Haut untersuchen lassen. Oftmals sind die Veränderungen so schleichend, dass sie vom Patienten selbst nicht wahrgenommen werden. Es gibt viele Möglichkeiten, Hautveränderungen digital festzuhalten, um einen Verlauf in der Praxis zu dokumentieren und somit Veränderungen schnell zu erkennen und entsprechend zu handeln.

Sie unterscheiden zwischen der klassischen, der ästhetischen und der operativen Dermatologie. Können Sie den Lesern kurz erklären, wo der Unterschied liegt oder wie diese Felder zusammenspielen?

Ganz simpel gesagt, ist die klassische Dermatologie das Teilgebiet der Medizin, das sich mit dem Aufbau und den Funktionen der Haut sowie der Diagnostik und Behandlung von Erkrankungen der Haut befasst. Die Ästhetische Dermatologie wiederum trägt zur Verbesserung des Aussehens und auch Wohlbefinden einer Person bei, die nicht zwingend krank ist, aber gerne das eigene Hautbild korrigieren oder das Altern verzögern oder andere körperliche Unregelmäßigkeiten vermindern möchte. Die Operative Dermatologie wird genutzt, um z.B. gutartige oder auch bösartige kleine Tumore zu entfernen.

Die Krankenkassen übernehmen nur alle 2-3 Jahre ein ärztliches Hautscreening, reicht das aus?

Jeder sollte persönlich entscheiden, wie oft seine Haut kontrolliert werden soll. Allerdings ist zu sagen, dass bei einer regelmäßigen Kontrolle eine bessere Beurteilung und schnellere Behandlung möglich ist. Wenn man also z.B. relativ viele Muttermale hat, da kann man schnell den Überblick verlieren und bemerkt eine Veränderung vielleicht nicht so schnell. Dann ist es schon sinnvoll, sich einer regelmäßigen Kontrolle zu unterziehen.

Wann sollte man auf alle Fälle einen Hautarzt aufsuchen?

Zum Beispiel bei anhaltenden Beschwerden rund um das Thema Haut, bei anhaltenden Hautveränderungen, vermehrten oder verdächtigen Leberflecken, Entzündungen der Haut, bei plötzlichem Haarausfall oder neu auftretenden Allergien.

Viele Kassenpatienten fühlen sich wie Menschen zweiter Klasse, da vor allem bei Fachärzten Terminvergaben schwierig sind, wie geht das MVZ Ärztehaus damit um?

Wir möchten unseren Patienten nicht dieses Gefühl geben und versuchen stets zeitnah mögliche Termine anzubieten, egal ob nun privat oder gesetzlich versichert. Darüber hinaus bieten wir bei akuten Fällen auch eine Notfallsprechstunde an.

Angenommen, das Hautscreening eines Patienten war auffällig. Was sind die nächsten Schritte?

Durch unseren eigenen OP-Raum hat der Arzt die Möglichkeit, in Akutfällen sofort zu handeln und die Entfernung am gleichen Termin vorzunehmen oder es wird zeitnah ein Eingriff für den Patienten geplant. Parallel dazu werden Blutwerte analysiert und eine gegebenenfalls entnommene Gewebeprobe pathologisch untersucht.

Viele reagieren ängstlich auf einen operativen Eingriff, wie kann den Patienten diese Angst genommen werden?

Unserem medizinischen Fachpersonal ist natürlich bewusst, dass die Patienten erst einmal verunsichert sind, wenn sie die Nachricht bekommen, dass ein Leberfleck o.ä. entfernt werden muss. Deshalb sind sie auf ein einfühlsames Umgehen bedacht und die klassische Musik im OP dient der zusätzlichen Entspannung und dem Wohlbefinden des Patienten.

Was meinen Sie, warum scheuen manche Menschen dennoch den Hautarzt oder lassen sich störende Muttermale nicht entfernen?

Die allgemeine Angst vor Hautkrebs kann nicht genommen werden. Daher ist eine regelmäßige Kontrolle unerlässlich. Aber auch Patienten, die lediglich ein unverdächtiges, aber störendes Muttermal z.B. im Gesichtsbereich haben, kann geholfen werden. Viele befürchten, dass sich durch die Entfernung unschöne Narben bilden. Diese werden aber durch präzise und minimal invasive Eingriffe auf ein Minimum beschränkt.

Sie sind seit über neun Jahren im MVZ Ärztehaus tätig, welche Meilensteine erkennen Sie rückblickend und was wünschen Sie sich für die Zukunft?

Innerhalb der letzten neun Jahre wurde die Mikrobiologie ausgebaut. Dies ermöglicht heute nicht nur schnelle mikrobiologische Analysen zur dermatologischen Diagnostik, sondern auch zügige Beurteilung von Darm- oder Wundinfektionen. Ebenfalls wurde das Labor erweitert, was eine zeitnahe Befundbeurteilung der Blutabnahmen gewährleistet. Weiterhin wurde eine effiziente Personalstruktur aufgebaut, die selbst bei hohem Patientenaufkommen flexibel auf die Erfordernisse reagieren kann. Natürlich wollen wir uns für unsere Patienten so viel Zeit wie möglich nehmen, weshalb eine schnellere Abwicklung mit weniger Bürokratie wünschenswert wäre. Dafür ist es nötig, den Wandel in die Digitalisierung aktiv zu gestalten. Des Weiteren wünschen wir uns für die Zukunft weiterhin eine gute Zusammenarbeit der Fachbereiche intern und extern und setzen auf Freundlichkeit und Teamgeist.

MVZ Ärztehaus Mitte

In den Ministergärten 1

10117 Berlin

Tel.: 030 212 34 36 400

info@aerztehaus-mitte.de

www.aerztehaus-mitte.de

Schwerpunkte:

 

Immunologie

Labormedizin

Dermatologie

Allgemeinmedizin

Öffnungszeiten:

 

Montag, Mittwoch, Donnerstag:

 

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Freitag:

 

09:00 - 12:00 Uhr und

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sowie nach Vereinbarung