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Experten im Fokus

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HAND- UND FUSSZENTRUM BERLIN

Experten mit und für Hand und Fuß

Unsere Hände und Füße sind überaus komplex aufgebaut. Sehnen, Nerven, Knochen, Muskeln, Gefäße – alles liegt eng beieinander, Feingefühl und Geschick sind hierbei im medizinischen Bereich von großer Bedeutung. Deshalb sind für die Behandlung von Händen und Füßen Experten gefragt, die auf diesem Gebiet speziell ausgebildet sind.

Einer von ihnen ist Dr. Hubert Klauser aus dem HAND- UND FUSSZENTRUM BERLIN (HFZ BERLIN). Als ausgebildeter Orthopäde, Chirurg, zertifizierter Fußchirurg (GFFC) und Handchirurg widmet er sich seit rund 30 Jahren der Behandlung von Fehlbildungen, Erkrankungen und Verletzungen an Händen und Füßen.

Im Interview klärt er über die Besonderheiten der Hand- und Fußchirurgie auf und entkräftet hartnäckige Mythen.

Dr. Klauser, Sie haben sich in Ihrer Berliner Praxis auf Hand- und Fußchirurgie /-orthopädie, sowie Hand- und Fußrehabilitation spezialisiert. Wieso haben Sie diesen Weg eingeschlagen? Was fasziniert Sie an diesem Gebiet?

Die Frage welchen Weg ich in der Medizin einschlagen wollte, hatte sich für mich tatsächlich bereits vor meinem Studium beantwortet. Während meines damaligen Pflegepraktikums im Diakoniekrankenhaus in Freiburg, hatte ich das Glück, nach Dienstschluss einem Chirurgen, der sich auf Hände spezialisiert hatte, im OP über die Schulter schauen zu dürfen. Die Bezeichnung „Handchirurg“ gab es damals noch nicht. Fasziniert war ich vor allem von der filigranen und ästhetischen Operationsweise. Man muss sehr feinfühlig sein, operiert wird mit der Lupenbrille und teilweise sogar mit dem Operationsmikroskop – das hat mir sehr zugesagt. Insofern war für mich sehr schnell klar, dass ich Handchirurg werden wollte und ich habe diesbezüglich bereits während meiner gesamten beruflichen Ausbildung die Weichen gestellt.

Die Faszination lag im wahrsten Sinne „auf der Hand“: Wir arbeiten im täglichen Leben mit unseren Händen, sind auf ihre Funktionalität angewiesen. Darüber hinaus steuern die Hände nicht nur sich selbst, sondern alles im Bereich der oberen Extremität bis hin zum Schultergelenk und zur Halswirbelsäule. Ohne eine feinfühlige Steuerung der Handmotorik können also unter Umständen auch Ellenbogen- und Schultergelenk Schaden nehmen.

Ist für diesen fachärztlichen Bereich eine spezielle Ausbildung erforderlich?

Ja. Nach der Facharztausbildung in Chirurgie, Orthopädie oder Plastischen Chirurgie wird für Handchirurgen eine weitere dreijährige Tätigkeit in einer handchirurgischen Spezialabteilung zur Erlangung der Zusatzbezeichnung „Handchirurgie“ vorausgesetzt. Erst danach kann man sich entweder Chirurg und Handchirurg, Orthopäde und Handchirurg oder Plastischer Chirurg und Handchirurg nennen. Ich bin in Chirurgie und auch in Orthopädie ausgebildet, erfülle also bestens die Voraussetzungen für meine Tätigkeit als Handchirurg. Hinzu kommt die Affinität zu der überaus filigranen Operationsweise, die in diesem Gebiet notwendig ist.

Wann kam für Sie dann die Spezialisierung rund um die Füße dazu und warum?

Während meiner Zeit im Oskar Helene Heim, orthopädische Universitätsklinik der Freien Universität Berlin, wo ich für den Bereich Hand-, Mikro und Replantationschirurgie zuständig war, hatte ich auch mit der Behandlung von Füßen zu tun. Da sich die anatomischen Strukturen und das filigrane Operieren dem der Hände sehr ähneln, war es zunächst eine plausible Schlussfolgerung, die sich jedoch ebenso schnell zur Leidenschaft entwickelte. Denn auch hierbei hat sich das, was ich erhofft hatte, bestätigt – nämlich eine Arbeitsweise, die sehr viel Feingefühl erfordert, und dies sich auch in der Diagnostik und Therapie widerspiegelt.

Darüber hinaus ist der Fuß genauso viel wert wie die Hand: Er steuert uns, wir laufen und stehen tagtäglich auf unseren Füßen, sie steuern unsere Körperhaltung über die sogenannte Propriozeption (Sensomotorik). Wenn der Fuß nicht funktioniert, dann ist die Körperhaltung nicht in Ordnung: Das Becken steht schief, die Wirbelsäule bekommt eine skoliotische Fehlhaltung – nur um ein Beispiel zu nennen.

Sie legen viel Wert auf die Bezeichnung „ganzheitliche Schwerpunktpraxis“. Wie wirkt sich der Aspekt „Ganzheitlichkeit“ in Ihrer Behandlung aus?

Bei uns im HFZ bezieht sich der Begriff „Ganzheitlichkeit“ in erster Linie auf den Fuß. Wie bereits erwähnt ist er quasi unser „Steuermann“ für Körperhaltung und Bewegung. Lassen Sie es mich an den Beispielen sogenannter Knick-, Spreiz- oder Plattfüße deutliche machen: Menschen mit diesen Deformitäten haben eine ganz andere Körperhaltung als Menschen mit normal orthograd ausgerichteten und seitens der Sensomotorik intakten Füßen. Hier geht es vor allem um eine veränderte Muskelspannung, die sich auf das gesamte Gang- und Standbild auswirkt. Insofern behandeln wir nicht nur isoliert den Fuß, stellen die Knochen wieder gerade, reparieren Sehnen oder Brüche, sondern wir achten auch darauf, dass ausgehend vom Fuß, Muskeln und Faszien regelrecht angesteuert werden und darüber dann die Körperposition aufrecht und gerade ausgerichtet wird. So können unter anderem, wenn Patienten rechtzeitig zur Vorstellung kommen, milde X- und O-Beine bei Kindern korrigiert, Beckenschiefstände bis hin zu Wirbelsäulen- und Kiefergelenkproblemen behandelt werden.

Insofern nennen wir uns im HFZ „ganzheitliche Schwerpunktpraxis“, weil wir nicht nur das Augenmerk auf das Organ Fuß und das Organ Hand legen, sondern die gesamte untere und obere Extremität sowie den gesamten Menschen, der über den Fuß gesteuert wird, behandeln und vor allem SEHEN – wenn es um Diagnostik geht. Das ist unser Anspruch, deswegen haben wir auch ein hochmodernes Wirbelsäulen-3D-Vermessungsgerät und führen regelhaft eine zusätzliche Fußdruckmessung durch, um eben über die orthograde Einstellung der Wirbelsäule und des Beckens eine Fußgesundheit hervorzurufen und ggfls. auch andersrum, um über einen gesunden Fuß eine gesunde orthograde Haltung des Menschen zu provozieren und vor allem zu produzieren.

Ganzheitlich diagnostizieren und ganzheitlich therapieren lautet unsere Devise.

Sie erwähnten bereits die Bedeutung von Muskeln und Faszien

Ja, beide spielen eine essenzielle Rolle für eine gesunde Körperhaltung. Dank meiner umfassenden Ausbildung als Orthopäde habe ich verstanden, dass der Beginn der jeweiligen Muskel- und Faszienketten an der Hand oder am Fuß liegt, so dass ich sie gezielt ansteuern kann. Insofern ist es ganz entscheidend, wie sich die motorische Steuerung und die propriozeptive sensomotorische Aktivität des Fußes oder der Hand auf die Körperposition und auf das Bewegungsmuster der unteren und oberen Extremitäten auswirkt.

Was unterscheidet einen Hand- und Fußchirurgen von einem „regulären“ Chirurgen?

Naja, einen „regulären“ Chirurgen in dem Sinne gibt es nicht. Es gibt den Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, der unter anderem Hüft- und Knieendoprothesen einsetzt, Brüche versorgt und Verletzungsfolgen operativ behandelt bis hin zu Wirbelsäulenerkrankungen. Der Allgemeinchirurg kümmert sich vorwiegend um die Viszeralchirurgie, also um Blinddärme, Schilddrüsen, den Magen-Darm-Trakt, Tumore, Venen und Gefäße. Und der Plastische Chirurg ist auf ästhetische Eingriffe sowie die Rekonstruktion von Hautdefekten und geschädigten Körperteilen und Körperfunktionen spezialisiert.

Bei der Hand- und Fußchirurgie geht es um die kleinen, filigranen Strukturen. Wir behandeln von den kleinen Röhrenknochen über die Sehnen und Weichteile bis hin zu Nerven und Gefäßen alles an Hand und Fuß. Insbesondere unterscheidet sich die Operationsweise stark von der der Kollegen. Eine Lupenbrille ist Standard, bei operativen Eingriffen an Nerven und Gefäßen wird darüber hinaus gelegentlich auf ein Operationsmikroskop zurückgegriffen.

Und selbst unter Hand- und Fußchirurgen gibt es noch Unterschiede: Fußchirurgen ohne handchirurgischen Background sind mit der filigranen Operationstechnik unter Lupenbrillenvergrößerung und den feineren Instrumenten in der Regel nicht vertraut. Als ausgebildeter Handchirurg sehe ich es als einen großen Vorteil an, der einen eklatanten Unterschied macht und wenn der Fußchirurg mit dem Hintergrund einer orthopädischen Ausbildung unter dem Aspekt „ganzheitliche Behandlung“ den Fuß operiert, sind für den Patienten nahezu perfekte Bedingungen geschaffen.

Welche Krankheiten und Beschwerden der Hände werden in der Regel bei Ihnen behandelt?

Im Grunde decken wir hier im HFZ BERLIN das gesamte operative und konservative Behandlungsspektrum rund um die Gesundheit von Händen und Füßen ab. Erkrankungen wie das Karpaltunnelsyndrom, springender Finger, der „Hausfrauendaumen“ gehören ebenso zu unserem Alltag wie die Behandlung von Arthrosen der Hand und der Handgelenke mittels Endoprothesen an den Fingermittel-, Fingergrund-, Daumensattel- und Handgelenken. Wir operieren Ganglien – im Volksmund auch Überbein genannt, Sehnenscheidenhygrome, Morbus Dupuytren, nehmen Versteifungsoperationen der Fingerendgelenke vor, verkürzen zu lange Ellen und passen sie an die Speiche an, nur um einen kleinen Überblick zu geben

Die Behandlung sämtlicher Frakturen an Hand, Handwurzel, Handgelenk ist selbstverständlich. Weichteiltumore, Knochentumore, kindliche Fehlbildungen wie die Syndaktylie, zu kurze Mittelhandknochen -Brachymetacarpie, Sehnen- und Bandverletzungen, wie der sog. „Skidaumen“, subkutaner Strecksehnenausriss – der sog. „Mallet-Finger“, Nageldeformitäten etc. - ich könnte jetzt noch viele weitere Punkte aufzählen.

Generell bedeutet Handchirurgie: Wir behandeln alles bis kurz über das Ellenbogengelenk. Operative Eingriffe sind bei uns sowohl ambulant als auch stationär möglich. Und selbstverständlich sind wir nach der Operation genauso intensiv mit rehabilitativen Maßnahmen für unsere Patienten da wie auch vor und während der Operation.

Was sind die gängigsten Beschwerden im Bereich der Hände, mit denen Patienten zu Ihnen kommen?

Naja, in erster Linie sind das die Nervenkompressionssyndrome wie das Karpaltunnel- und das Sulcus-Ulnaris-Syndrom, sämtliche Arthrosen im gesamten Bereich der Hände und Handgelenke, Überbeine, Sehnenscheidenentzündungen, wie der schnappende oder springende Finger, Morbus Dupuytren aber auch Frakturen und Probleme nach Frakturen. Sportlerinnen und Sportler (Ballsportler, Boxer) erkranken häufig an dem sogenannten „Skidaumen“, der sich in einer Instabilität im Daumengrundgelenk äußert oder am Mallet-Finger und ziehen sich Finger- und Mittelhandbrüche zu.

Im Bereich der Füße hört man immer wieder vom „Hallux valgus“. Was für eine Krankheit ist das und wie erkenne ich sie?

Der Hallux valgus wird im Volksmund auch als „Ballenzeh“ bezeichnet. Besonderes Merkmal ist die Abwinklung der Großzehe in Richtung Zweitzehenstrahl. Dies geschieht so weit, dass sich der große Zeh manchmal sogar über den zweiten schiebt. Noch häufiger kann es jedoch im Laufe der Jahre einer unbehandelten Hallux valgus Deformität zu der Ausbildung von Krallenzehen kommen, in diesem Fall liegt der zweite Zeh über dem großen. Meist haben Betroffene auch einen Pseudoschleimbeutel oder Pseudoexostosen, die sich aufgrund des Konfliktes im Schuh bilden und unter Umständen schmerzhafte Druckstellen hervorrufen können.

Den Hallux valgus kann man mittlerweile als Volkskrankheit bezeichnen. Die Behandlung gehört bei uns zum Arbeitsalltag. Bereits seit vielen Jahren operieren wir mindestens vier bis fünf Patienten pro Woche mit einer umfangreichen Ausprägung dieser Deformität. Er ist die optische Folge einer gestörten Biomechanik der Mittelfußknochen und insbesondere der Spreizfußdeformität. Sie zeigt sich in der Verschiebung des ersten Mittelfußknochens nach innen und der Großzehe nach außen sowie des fünften Mittelfußknochens nach außen und der Kleinzehe 5 nach innen.

In einigen Fällen kann der Hallux valgus auch als angeborene, kongenitale Deformität auftreten, die frühzeitig im Kindes- oder Jugendalter operativ behandelt werden muss. Doch auch die später auftretenden Fehlbildungen sollten bereits im Anfangsstadium operiert werden, da es in der Regel keine konservative Behandlungsmöglichkeit gibt und Spätfolgen sich über die Jahre summieren. Wenn ein Hallux valgus erst einmal entstanden ist, schreitet der Prozess der Verschlimmerung von Fehlstellungen der Zehenstrahle kontinuierlich fort, sprich, der Zustand verschlechtert sich im Laufe des Lebens.

Gibt es eine Möglichkeit, dem Hallux Valgus vorzubeugen?

Vorbeugende Maßnahmen gestalten sich eher schwierig. Da der Hallux valgus jedoch das Symptom eines Spreizfußes ist, sollte dieser frühzeitig erkannt und behandelt werden. Entsprechend angepasste Schuheinlagen helfen dabei, wenn sie regelmäßig getragen werden. Und mit dem sogenannten „Kurzen Fuß nach Janda“ lässt sich der Fuß zumindest stärken und seine Stabilität trainieren. Die Übung kann man sehr gut und einfach zum Beispiel morgens und abends beim Zähneputzen durchführen. Der Einbeinstand sollte aber unbedingt auf einem weichen Untergrund durchgeführt werden. Infolge der Anspannung sämtlicher Fußmuskeln wird insbesondere die quergewölbebildende und die längsgewölbebildende Muskulatur trainiert – womit zumindest der Bildung eines Spreiz-, Senk- oder Plattfußes vorgebeugt werden kann. Die Übung sollte prophylaktisch zweimal täglich etwa drei Minuten mit jedem Fuß durchgeführt werden.

Worauf sind Sie denn im HAND- UND FUSSZENTRUM BERLIN ganz besonders spezialisiert?

Diagnostischerseits hervorzuheben ist die sogenannte Digitale Volumentomografie – 3 D Röntgen. Mit dieser hochmodernen Extremitäten-Röntgen-Technik können wir mit deutlich reduzierter Strahlenbelastung und verbesserter Bildgebung für den behandelnden Spezialisten Deformitäten, Gelenkprobleme, Frakturen und Fehlentwicklungen der Hand und des Fußes (letzteres auch unter Belastung im Stehen) feststellen, jedoch auch präoperativ durch 1:1 Bildgebung exakt komplexe Eingriffe planen.

Hinsichtlich Operationen ist das HFZ BERLIN führend in der Verwendung bioresorbierbarer Magnesiumimplantate (Schrauben, Pins und Arthrodesenimplantaten). Als Mitentwickler dieser beeindruckenden innovativen Technologie und Studienleiter konnte ich bei meinen Patienten bereits über 2.200 dieser bioresorbierbaren Produkte bei Vorfußkorrekturen einsetzen. Der große Vorteil gegenüber früher verwendeten Metallen wie Titan, Implantatstahl oder Nickel: Es bleibt nicht lebenslang im Körper. Insbesondere jüngeren Patienten wird so eine weitere Operation erspart. Die bioresorbierbaren Magnesiumimplantate lösen sich nicht etwa auf wie die Zuckerschrauben, sondern der Knochen wächst förmlich durch die eingesetzten Schrauben, die das Knochenwachstum stimulieren. Darüber hinaus wirken die Schrauben in ihrer unmittelbaren Umgebung antiinfektiös und werden auch von Allergikern ohne Probleme angenommen.

Ein weiteres Spezialgebiet ist die Rekonstruktion von angeborenen Verkürzungen der Mittelhand- und Mittelfußknochen, Brachymetacarpie und Brachymetatarsie genannt. Hier bin ich ebenfalls Entwickler eines speziellen Operationsverfahrens und eines speziellen Minifixateur interne. Früher wurden diese kindlichen Fehlbildungen bei Kindern und Jugendlichen, in Ausnahmefällen auch bei Erwachsenen, über einen Fixateur externe, einem Gestänge, das am Hand- oder Fußrücken fürchterlich unkomfortabel angelegt wurde und für Kinder ein langwieriges sehr unkomfortables Verfahren darstellte, behandelt. Diesbezüglich habe ich zusammen mit einer Firma vor etwa 18 Jahren einen Minifixateur interne entwickelt, mit dem Kinderhände und -füße komfortabler behandelt werden können. Mittlerweile können sogar Erwachsene mit diesem speziellen Verfahren operiert werden – zwar gestaltet es sich aufgrund der mangelnden Wachstumspotenz des Knochens im Alter etwas komplizierter, aber es funktioniert! Hierfür kommen nicht nur Menschen aus der ganzen Welt, um sich von mir behandeln zu lassen, ich kläre auch in Vorträgen und Fachmagazinen über diese erfolgreiche Methode auf und operiere mit diesem speziellen Operationsverfahren der sogenannten Kallusdistraktion (kontinuierliche Knochenverlängerung) anderenorts.

Weitere Spezialitäten sind die minimalinvasive endoskopische Behandlung des Karpaltunnelsyndroms und die endoprothetische Versorgung von Arthrosen der Fingergelenke insbesondere des Daumensattelgelenkes, hier besteht eine Expertise über 20 Jahre.

Bezüglich konservativer Therapiemaßnahmen ist die Behandlung von fortgeleiteten Störungen über Fußdeformitäten im Bereich der unteren Extremitäten und der Wirbelsäule bzw. des Beckens zu nennen, also die ganzheitliche Fußtherapie mit sensomotorischen Aktiveinlagen nach spezieller ärztlicher Austestung, womit wir also über den Fuß nicht nur den Fuß selbst, sondern Knie-, Hüft-, Wirbelsäulenprobleme behandeln können. Des Weiteren behandeln wir Probleme an Hand und Fuß mit der Stoßwellentriggerpunktbehandlung.

Unsere Füße tragen uns im besten Fall ein Leben lang. Haben Sie abschließend ein paar Tipps, wie man ihnen beizeiten die Arbeit etwas erleichtern kann und sie beschwerdefrei bleiben?

Am allerwichtigsten ist es, Fußdeformitäten frühzeitig zu erkennen und von einem fachkundigen Fußexperten behandeln zu lassen. Viele Menschen lesen irgendwelche Tipps in einschlägigen Zeitschriften und muten ihren Füßen mit spezieller Gymnastik mitunter genau das Falsche zu. Hier möchte ich unbedingt betonen: Es gibt neben dem von mir bereits erwähnten „Kurzen Fuß nach Janda“, der die Mus Experten mit und für Hand und Fußkeln stärkt und die Stabilität des Fußes verbessert, wenn er korrekt durchgeführt wird, eine weitere spezielle Fußtherapie, nämlich die Spiraldynamik®. Damit kann sehr gut Problemen vorgebeugt und selbige können mit dieser Methode auch behandelt werden.

Apropos barfuß: Das Barfußlaufen, das prinzipiell immer als gut erachtet wird, ist nur bedingt zu empfehlen. Zuhause auf Fliesen, Laminat- oder Steinfußböden, draußen auf dem Asphalt, generell auf hartem Untergrund barfuß zu laufen, ist aus fußorthopädischer Sicht nicht vorteilhaft. Wenn barfuß, dann lieber im Sand oder auf Gras, Rindenmulch, Waldboden usw.

Generell sollte jedoch auf vernünftiges Schuhwerk oder noch besser auf individuell angefertigte Einlagen geachtet werden. Gerade sensomotorische Aktiveinlagen, die die Muskeln und Rezeptoren an der Fußsohle trainieren, können prophylaktisch getragen werden.

Nicht zuletzt sollte eine gewisse Form von Hygiene und Pflege der Füße prophylaktischer Art als Selbstverständlichkeit gelten.

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