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Kinderwunschbehandlung

Vertrauensvolle Unterstützung beim Kinderwunsch

Die Praxis „Wunschkinder Berlin“ von Dr. med. Björn Horstkamp und seinen Kollegen ist auf die Behandlung des unerfüllten Kinderwunsches spezialisiert. Im Interview erklärt Dr. Horstkamp mögliche Therapien.

Herr Dr. Horstkamp, wie groß ist das Problem Kinderlosigkeit und was bedeutet es für Betroffene?

Dr. Horstkamp: In keinem Land der EU leben so wenige Kinder, wie in Deutschland. Es bleiben 21 Prozent der 40- bis 44-Jährigen ungewollt kinderlos. Bei Frauen mit höheren Bildungsabschlüssen sind es rund 28 Prozent. Bei Umfragen unter jungen Erwachsenen wünschten sich diese im Schnitt 2,2 Kinder. Tatsächlich bleibt die Familie mit durchschnittlich 1,4 Kindern aber deutlich kleiner. Diese sogenannte „Fruchtbarkeitslücke“ hat persönliche, gesellschaftliche, berufliche Gründe oder es fehlt schlicht der Partner. Wir wissen seit langem, dass ungewollte Kinderlosigkeit psychisch krank machen kann.

Wann sollten Paare mit einem Kinderwunsch zu Ihnen kommen?

Früh! Die Weltgesundheitsorganisation spricht von ungewollter Kinderlosigkeit, wenn sich nach einem Jahr „Bemühen“ kein Kinderwunsch einstellt. Grundsätzlich wissen Frauen natürlich, dass ihre Fruchtbarkeit im Laufe der Zeit abnimmt. Wenn man allerdings die konkreten Zahlen erfragt, täuschen sie sich doch meist erheblich – nicht zuletzt, weil ihnen in den Medien ständig ein unkompliziertes, spätes Mutterglück vorgegaukelt wird. Bei den Männern ist es ein wenig anders. Ihre Zeugungskraft nimmt ab, aber nicht so schnell in einem so kurzen Zeitraum. Heute kommen Männer allerdings in einem Alter mit einem Kinderwunsch in unsere Praxis, in dem sie vor 50 Jahren schon Großväter gewesen wären!

Was sollte denn nach einem Jahr Kinderlosigkeit untersucht werden?

Zunächst einmal führen wir mit dem Kinderwunsch-Paar ein sehr intensives Gespräch, bei dem wir alle Aspekte rund um den Kinderwunsch beleuchten. Als zweiten Schritt empfehlen wir, die wichtigsten organischen Ursachen abzuklären. Dazu gehören insbesondere: Die Überprüfung der Eileiterdurchgängigkeit, wir beurteilen die Samenqualität und klären den Hormonstatus.

Was sind die Ursachen für Kinderlosigkeit?

Es gibt eine ganze Reihe von Faktoren für ungewollte Kinderlosigkeit. Dazu gehört heutzutage auch das Aufschieben des Kinderwunsches in einen späteren Lebensabschnitt, der schlicht nicht mehr so fruchtbar ist. Wie groß der Einfluss von Stress auf die Fruchtbarkeit ist, konnte noch nicht endgültig geklärt werden. Wir wissen aber, dass die Ausschüttung stressbezogener Hormone Einfluss auf die Fruchtbarkeit hat. Durch die Messung beispielsweise dieser Hormone können wir Störungen erkennen und gegebenenfalls korrigieren. Wir versuchen dann zunächst organische Gründe auszuschließen. Die Eileiterdurchgängigkeit klären wir durch eine Ultraschalluntersuchung ab, die Samenqualität ermitteln wir durch ein Spermiogramm und den Hormonstatus der Frau bestimmen wir durch eine oder mehrere Blutentnahmen und Ultraschalluntersuchungen im natürlichen Zyklus.

Wie funktioniert die Behandlung normalerweise?

Ideal ist es, wenn die Paare gemeinsam kommen, und wir ihnen das Vorgehen in Ruhe erklären können. Wir betreuen aber auch alleinstehende Frauen und Paare, bei denen sich zunächst nur ein Partner „traut“, den nächsten Schritt zu gehen.

Welche Erfolgsaussichten gibt es?

Das hängt sehr von den Ursachen der ungewollten Kinderlosigkeit ab. Oft hilft schon, wenn wir dem Paar den besten Zeitpunkt für den Verkehr durch „Überwachung“ (Ultraschalle und Blutentnahmen) während des Zyklus mitteilen können. Darüber hinaus kann die Eizellreifung optimiert werden. Den Eisprung selbst können wir künstlich auslösen oder verschieben. Auch damit erreichen wir, dass die betroffenen Paare zum bestmöglichen Zeitpunkt Verkehr haben können. Ein weiteres Verfahren ist die Insemination. Dabei können Spermien gezielt zum Zeitpunkt des Eisprungs in die Gebärmutter eingebracht werden. Der Verschluss der Eileiter oder eine stärkere Einschränkung der Spermienqualität erfordert oft die Befruchtung außerhalb des Körpers (In-vitro-Fertilisation, IVF). In diesem Fall können wir die Chancen für eine Schwangerschaft noch weiter verbessern, indem wir ein einzelnes Spermium in die Eizelle „injizieren“, das ist die so genannte ICSI-Methode. Selbst wenn überhaupt keine Spermien in der Samenflüssigkeit sind, lassen sich in einer kurzen Operation Spermien oder Spermienvorstufen gegebenenfalls direkt aus dem Hoden gewinnen. Welches Verfahren notwendig ist, besprechen wir sehr ausführlich und in aller Ruhe mit den betroffenen Paaren.

Welche Kosten entstehen, was übernimmt die Krankenkasse?

Die Kosten für die Kinderwunschbehandlung tragen die Paare nicht alleine. Das ist die gute Nachricht! Die Untersuchungen zur Feststellung der Unfruchtbarkeit werden in der Regel von den Krankenkassen komplett übernommen. Alle Gesetzlichen Krankenkassen beteiligen sich auch an den Kosten der künstlichen Befruchtung. Seit 2013 erstatten einige Gesetzliche Krankenkassen mehr als 50 Prozent. Einige Kassen übernehmen mittlerweile auch 100 Prozent der Behandlungskosten für drei Versuche. Bei den privaten Krankenkassen ist eine Kostenübernahme von 100 Prozent dann garantiert, wenn der Versicherte an der ungewollten Kinderlosigkeit „Schuld“ ist. Über die anfallenden Kosten klären wir unsere Patienten natürlich individuell auf.

Gibt es eine besondere Spezialisierung Ihrer Praxis?

Grundsätzlich bieten wir in unserem Kinderwunschzentrum alle etablierten diagnostischen und therapeutischen Verfahren an. Darüber hinaus haben wir ein sehr innovatives Überwachungssystem für die Eizellreifung bzw. Embryonenentwicklung, bei dem wir jeden Schritt des frühen Lebens immer im Blick behalten (Time-lapse-Verfahren). Außerdem arbeiten hier Ärzte, die über eine langjährige endokrinologische Expertise verfügen, also Hormonspezialisten sind. Diese können schon vor der eigentlichen Therapie helfen, Hormonstörungen zu beseitigen. Neben den standardisierten IVF-Verfahren mit Eierstockstimulation bieten wir auch die Behandlung ohne Stimulationsverfahren im sogenannten „natural cycle“ an.

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