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Ambulante Operationen

Im Alter endlich ohne Brille

Die Augentagesklinik Oranienburg unter Leitung von Dr. Eckhard Becker bietet seit 2003 Kassen- und Privatpatienten ambulante Augenoperationen auf Klinik-Niveau.

Die Berliner Morgenpost sprach mit dem Arzt über seine besondere Passion: Den Fortschritt bei der Behandlung des Grauen Stars zu nutzen, um den Menschen im Alter ein Leben ohne Brille zu ermöglichen.

Berliner Morgenpost: Herr Dr. Becker, wie sieht das Leistungsspektrum Ihrer Klinik aus?

Dr. Eckard Becker: Wir bieten die klassische Rundumversorgung einer Augenheilpraxis, haben uns aber auf ambulante Operationen und Therapien spezialisiert, die normalerweise in einer Klinik durchgeführt werden. Dazu zählen Operationen des Grauen und des grünen Stars (Glaukom d. Red.,), Netzhautoperationen sowie medizinische wie kosmetische Lidkorrekturen sowie AMD-Behandlungen.

Gibt es hier eine Spezialisierung?

Ja. Wir sind sehr weit vorn bei der Behandlung des Grauen Stars, den wir jährlich fast 3000 Mal ambulant operieren. Hier bieten wir unseren Patienten einen echten Mehrwert: wir gestalten den Eingriff so, dass sie hinterher keine Brille mehr benötigen.

Wie funktioniert das?

Im Rahmen der so genannten refraktiven Linsenchirurgie arbeiten wir mit verschiedenen Sonderlinsen, mit denen wir optische Schwächen wie Alterssichtigkeit, Kurzsichtigkeit oder Hornhautverkrümmung ausgleichen und dadurch eine weitgehende und dauerhafte Unabhängigkeit von der Brille erreichen können. Darüber hinaus haben wir mit einem führenden Linsenhersteller eine Speziallinse für Menschen mit besonders großen Augen entwickelt, um Ihnen ebenfalls ein Leben ohne Brille ermöglichen zu können. Das ist sicher ein Alleinstellungsmerkmal, das uns gegenüber anderen Praxen auszeichnet.

Wie kam es zu dieser Innovation?

Ich hatte viele Patienten, für die sich wegen ihrer besonders großen Augen keine Linse im Standardprogramm der Hersteller finden ließ. Die meisten Linsen messen nur sechs Millimeter im Durchmesser. Mit dem Hersteller Human Optics habe ich daher eine Linse entwickelt, mit der auch Menschen mit großen Augen von den neuesten Behandlungsmethoden bei Grauem Star profitieren können.

Warum tragen dann aber viele Patienten nach einer Grauer-Star-Operation noch eine Brille?

Bei ihnen wurde mit Sicherheit das Standardverfahren der Kataraktoperation angewendet. Dabei wird lediglich die getrübte natürliche Linse durch eine normale Kunststofflinse (Monofokallinse, d. Red.) ersetzt. Das Auge verliert nach dem Einsetzen dieser Linse die Fähigkeit zur Naheinstellung, was für den Patienten anschließend eine Lesebrille erforderlich macht.

Wie läuft ein refraktiver Eingriff im Einzelnen ab?

Nach ausführlicher Diagnostik und Laservermessung des Auges können wir die Kunstlinse exakt berechnen. Je nach Ausgangslage wählen wir anschließend zwischen verschiedene Linsentypen die jeweils beste Variante für den Patienten.

Welche Linsentypen gibt es?

Der Markt der Intraokularlinsen ist unübersichtlich. Entscheidend sind die Voraussetzungen und die Bedürfnisse des Patienten. Manchmal sind sogar Einzelanfertigungen erforderlich. Bei einer Hornhautverkrümmung kommen so genannte „torische“ Linsen zum Einsatz. Die größte Brillenunabhängigkeit erreichen wir mit Multifokallinsen. Sie verfügen über mehrere Brennpunkte – sind also „multifokal“ –, wobei es zwei Hauptbrennpunkte gibt: einen für die Ferne und einen für die Nähe. Asphärische Linsen bieten eine besonders gute Abbildungsqualität, da sie die Verzerrung zwischen Hornhaut und Linse analog zum gesunden Auge des Menschen durch unterschiedliche Brechung ausgleichen. Eine implantierbare Kontaktlinse ( ICL®) wird bei jüngeren Patienten als schonende Alternative zu Lasik eingesetzt. Wir entscheiden aber immer erst nach gründlicher Untersuchung und in Abstimmung mit dem Patienten, welche Variante die für ihn beste Lösung darstellt.

Auch bei Grünem Star führen Sie nach eigener Aussage über 100 OPs pro Jahr durch. Wird diese Erkrankung nicht medikamentös behandelt?

Ja, aber oft ist eine medikamentöse Therapie mit Augentropfen zur Senkung des Augeninnendrucks oder eine Laserbehandlung nicht ausreichend. Beim Glaukom wird ja im Ziliarkörper des Auges mehr Flüssigkeit, das „Kammerwasser“ produziert als abfließen kann. Das führt zu einer krankhaften Erhöhung des Augeninnendrucks, was den Sehnerv auf Dauer schädigt und bei einer Nichtbehandlung zur Erblindung führen kann. Hier ist oft eine mikrochirurgische Operation, die so genannte Trabekulektomie, oder eine Kanaloplastik erforderlich. Dabei verbessert sich der Abfluss aus der Vorderkammer des Auges. Der Augendruck normalisiert sich.

Noch eine Frage zur Tagesklinik: Welche Vorteile hat eine ambulante OP bei Ihnen im Gegensatz zum Besuch einer Klinik?

Wir bieten eine persönlichere Ansprache und Therapie. Gerade ältere Menschen sind verwirrt über die Anonymität und die langen Wartezeiten in einer Klinik. Bei uns sind sie keine Nummer, sondern werden umfassend in einem überschaubaren Zeitfenster behandelt. Oft warten Angehörige die Operation ab und bringen die Patienten anschließend nach Hause. Eine Nachsorge erfolgt dann ebenfalls hier bei uns vor Ort oder beim Haus-Augenarzt.

Wir freuen uns auf Sie unter:

 

 

 

 

 

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AUGENTAGESKLINIK ORANIENBURG

Breite Straße 7

16515 Oranienburg

Tel: 03301 566 38

info@augenklinik-oranienburg.de

www.augenklinik-oranienburg.de

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