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Energiewende

Die Energiewende vor Ort gestalten

Seit 1998 hat sich die Gasag feste Klimaschutzziele gesetzt. Um diese zu erreichen, fördert sie unter anderem erneuerbare Energien in Berlin und Brandenburg.

Erneuerbare Energien in Brandenburg: Seit 2016 betreibt die Gasag den Windpark Wahlsdorf

Erneuerbare Energien in Brandenburg: Seit 2016 betreibt die Gasag den Windpark Wahlsdorf

Foto: Rolf Schulten

Am 15. Juni 1998 unterschrieb die Gasag die erste Klimaschutzvereinbarung mit dem Land Berlin. Hier setzte sich das Energieunternehmen ehrgeizige Ziele zur CO2-Einsparung und zum Klimaschutz, die in den darauffolgenden Vereinbarungen noch einmal unterstrichen wurden. Unter anderem will die Gasag bis 2020 mindestens zwei Millionen Tonnen CO2, bezogen auf das Jahr 1998, einsparen. Erreichen will die Gasag dieses Ziel mit ganz konkreten Aktivitäten. Neben dem Ausbau erneuerbarer Energien fördert die Gasag etwa die Modernisierung veralteter Heizungssysteme.

Aber auch das Mobilitätskonzept der Gasag ist ein wichtiger Pfeiler auf dem Weg zu mehr CO2-Einsparungen. Das Unternehmen fördert mit den elf eigenen Erdgastankstellen auf dem Berliner Stadtgebiet klimaschonende Erdgas-Mobilität. Auch E-Mobilität ist ein wichtiges Thema für die Gasag. So bietet sie beispielsweise einen Mobilstrom-Tarif und Infrastrukturlösungen fürs Laden.

Frischer Wind aus Brandenburg sorgt für regionalen Ökostrom

Zur Erreichung der Klimaziele investiert die Gasag vor allem in erneuerbare Energien. So produziert sie beispielsweise Bio-Erdgas in Schwedt und Neudorf sowie Windstrom in Wahlsdorf. Die Spreegas – ein Unternehmen der Gasag-Gruppe – produziert Solarstrom im südlichen Brandenburg und baut ihre Kapazitäten aus. Allein vergangenes Jahr eröffnete sie vier neue Fotovoltaik-Anlagen, 2018 kamen zwei weitere dazu. In diesem Jahr rechnet die Spreegas mit etwa 35.000 MWh Solarstrom – das wird rund 18.500 Tonnen CO2 einsparen.

Der Fokus auf die Region Berlin-Brandenburg hat einen guten Grund: Der Klimaschutzpartner Berlins will die Zukunft der Energiewende vor Ort mitgestalten. So setzt die Gasag auf lokale, grüne Energie: Das Stromprodukt „Regionalstrom“ bietet 100 Prozent Ökostrom aus einem Radius von 50 Kilometern um Berlin. Auf diese Weise unterstützt die Gasag auch den Wirtschaftsstandort Berlin-Brandenburg.

Die Gasag fördert den Austausch alter Heizungssysteme

Dass Nachhaltigkeit für den Versorger eine wichtige Handlungsmaxime ist, zeigt sich auch beim Pilotprojekt „Klimaprämie“ im Bezirk Steglitz-Zehlendorf. Diese soll Immobilienbesitzer motivieren, ihre Heizungssysteme zu modernisieren. Noch bis zum 30. November ist das möglich. Teilnehmer erhalten einen Zuschuss zu den Modernisierungskosten, wenn ihre bisherige Heizöl-, oder Kohleheizung älter als zehn Jahre ist. Bis zu 15.000 Euro hoch kann dieser Zuschuss sein, abhängig vom Alter und der Leistung der Anlage. Als Heizungssysteme kommen Erdgas-Brennwert-Technik, Solaranlagen und Wärmepumpen in Frage.

Alleine der Umstieg von Heizöl auf Erdgas sorgt für eine CO2-Einsparung von etwa 25 Prozent. Mit dem Einsatz von Bio-Erdgas und anderen erneuerbaren Ressourcen vergrößern sich die CO2-Einsparungen noch einmal. Die Modernisierung alter Heizungssysteme ist ein wichtiger Schritt hin zur klimaneutralen Stadt. Denn ein Großteil des Energieverbrauchs in Berlin wird für das Heizen aufgewendet.

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