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Energie

Intelligente Energie von morgen

Die Gasag Solution Plus versorgt das Gelände des ehemaligen Schöneberger Gaswerks mit innovativer Energie.

Die Energiezentrale auf dem Euref-Campus. Von hier wird das gesamte Gelände versorgt

Die Energiezentrale auf dem Euref-Campus. Von hier wird das gesamte Gelände versorgt

Foto: Werner Popp

Die Gasag zieht zurück auf das Gelände des ehemaligen Schöneberger Gaswerks. Dort wo einst die Gasag Stadtgas produzierte, wird heute die Energie von morgen erforscht. Schon heute betreibt die Gasag Solution Plus eine innovative Energiezentrale auf dem Gelände. In drei Jahren will die Gasag auch ihre neue Unternehmenszentrale auf dem Euref-Campus beziehen und dort zurückkehren, wo alles begann: an den Schöneberger Gasometer.

Wie kein anderes Industriedenkmal steht dieser für die Energieversorgung der Stadt. Bis 1946 produzierte die Gasag im Schöneberger Gaswerk Stadtgas. Heute ist die Gasag ein moderner Energiedienstleister, der mit vielfältigen Konzepten eine nachhaltige und klimafreundliche Energieversorgung anbietet. Aber auch das Gelände um den Gasometer hat sich grundlegend verändert.

Am Euref-Campus wird für die Energiewende geforscht

Seit im Jahr 2007 die Euref AG den Standort übernommen hat, ist der Euref-Campus zu einem innovativen Standort gewachsen. Über 3000 Menschen arbeiten hier an der Energieversorgung von morgen. Start-ups und Unternehmen, die sich mit den Themen Energie und Mobilität auseinandersetzen, haben sich angesiedelt. Und die TU Berlin bietet hier drei Masterstudiengänge an, die sich interdisziplinär mit dem Thema Energie auseinandersetzen.

Das Besondere am Euref-Campus: Hier werden nicht nur praktische Lösungen erforscht, sie werden auch in die Tat umgesetzt. Die Gasag Solution Plus – ein Unternehmen der Gasag-Gruppe - ist bereits seit 2014 für die Energieversorgung des Quartiers verantwortlich. Fotovoltaikanlagen, Windräder auf den Hausdächern und ein Blockheizkraftwerk, das mit Bio-Erdgas betrieben wird, versorgen den Euref-Campus mit nachhaltiger Energie. Seit 2017 ergänzt eine innovative Power-to-Heat/Power-to-Cool-Anlage (P2H/P2C-Anlage) die Energieversorgung.

Die Anlage produziert aus Strom Wärme und Kälte. Und das sogar CO2-frei, denn sie arbeitet mit Strom aus regenerativen Ressourcen wie Wind- und Sonnenkraft, der in Zeiten geringer Stromnachfrage und hoher Energieeinspeisung ungenutzt verloren ginge, also abgeregelt würde. Die Wärme und Kälte kann zeitlich unabhängig genutzt werden, dafür sorgen Speicher auf dem Gelände. Die gesamte Anlage ist Teil von WindNODE, der nordostdeutschen Modellregion für intelligente Energie, und dient der Erprobung neuer Versorgungslösungen.

Intelligente Energie als Zukunftsmodell

Frank Mattat, der Geschäftsführer der Gasag Solution Plus, ist überzeugt, dass solche Anlagen in Zukunft eine große Rolle spielen werden: „Mit der P2H/P2C-Anlage gehen wir einen Schritt weiter: Sie ist neuer Ansatz und zugleich eine Blaupause für die energetische Versorgung von Quartieren in der Zukunft. Das Quartier ist damit Verbraucher – Erzeuger – Speicher und Netzstabilisator in einem.“

Denn was auf dem Euref-Campus im kleinen Maßstab funktioniert, soll einmal flächendeckend gelingen: die Energiewende 2.0. – eine intelligente Nutzung erneuerbarer Ressourcen. Mit ihrem Konzept ist die Gasag Solution Plus ein wichtiger Vorreiter. Schon heute hat sie damit die Klimaschutzziele der Bundesregierung für 2050 erreicht, und das zu Preisen einer konventionellen Versorgung.

Wenn die Gasag 2021 umzieht, kommt sie nicht nur an ihren alten Standort zurück, sondern auch an einen Ort, der wie kaum ein anderer in Deutschland für eine klimaneutrale Zukunft steht.

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