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Klimaschutz

Gemeinsam für die klimaneutrale Stadt

Schon vor 20 Jahren unterschrieb die Gasag eine Klimaschutzvereinbarung mit Berlin. Das Ziel: die klimaneutrale Stadt 2050.

Der Marienpark in Mariendorf. Die Gasag betreibt hier die größte Fotovoltaik-Freiflächenanlage Berlins

Der Marienpark in Mariendorf. Die Gasag betreibt hier die größte Fotovoltaik-Freiflächenanlage Berlins

Foto: pa/Johannes Rigal

Vor 20 Jahren unterzeichnete die Gasag als erstes Berliner Unternehmen eine Klimaschutzvereinbarung mit dem Land Berlin. Seitdem unterstützt die Gasag die ehrgeizigen Klimaziele des Landes, die seit 2014 definiert sind: Berlin soll bis zum Jahr 2050 klimaneutral sein. „Es ist klar, dass die Gasag bei der Umsetzung dieses ambitionierten Ziels eine wichtige Rolle spielt“, sagt Klaus Wein, verantwortlich für das Thema Klimaschutz bei der Gasag. „Deshalb sind die Klimaschutzvereinbarungen mit dem Land seit jetzt 20 Jahren eine wichtige Richtschnur für die Weiterentwicklung der Gasag und unser Handeln.“

Die Gasag ist ein Partner Berlins

Seit ihrer Gründung im Jahr 1847 spielt die Gasag, damals als Städtische Gaswerke, eine große Rolle für die Stadt. Heute bietet die Gasag mit ihren Tochterunternehmen passgenaue Energiedienstleistungen für die wachsende Stadt. Als Partner der Stadt agiert sie in vielen Handlungsfeldern und fördert aktiv Projekte. Mit der Klimaschutzvereinbarung hat sie sich dem Ziel verschrieben, 2 Millionen Tonnen CO2 bis zum Jahr 2020 gegenüber 1998 einzusparen.

Bis zum Jahr 2015 erreichte die Gasag diese Einsparungen bereits im Umfang von mehr als 1,4 Millionen Tonnen. Wichtigstes Instrument war vor allem das Ersetzen alter Öl- und Kohleheizungen durch energiesparende Erdgasheizungen. Dazu beigetragen haben auch spezielle Förderprogramme zur Heizungsumstellung. Damit konnte die Gasag den Marktanteil von Erdgas am Berliner Wärmemarkt deutlich steigern. Heute ist sie mit 40 Prozent Marktführer.

Klimafreundliche Wärme- und Stromversorgung

Weitere Einsparungen bringen aber auch neue Dienstleistungen wie das sogenannte Contracting. Hierbei übernimmt das Tochterunternehmen Gasag Solution Plus die Belieferung von Kunden mit Strom und Wärme über Blockheizkraftwerke. Diese Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen sorgen für eine effiziente und dezentrale Energieversorgung von einzelnen Gebäuden oder Quartieren.

Beim Contracting übernimmt die Gasag Solution Plus die Wärmeproduktion für ihre Kunden mithilfe von Blockheizkraftwerken. Anderen Betreibern von BHKWs bietet das Unternehmen an, Teil des virtuellen Kraftwerks EcoPool zu werden: Dabei werden die dezentralen Anlagen mit moderner IT vernetzt und die Fahrweise aller Anlagen gemeinsam optimiert. Der produzierte Strom wird auf dem Stromhandels- und Regelleistungsmarkt verkauft. So kann ein Beitrag geleistet werden, zukünftig größere Kraftwerke zu ersetzen.

Auch beim wichtigen Thema Mobilität ist die Gasag vorne mit dabei. Das Unternehmen unterstützt schon seit Ende der 90er-Jahre die Nutzung von Erdgas als klimaschonender Kraftstoffalternative und betreibt elf der 24 Erdgastankstellen in Berlin. Um auch der Elektromobilität einen Push zu geben, bot das Unternehmen seinen Kunden Elektro-Smarts zu sehr günstigen Konditionen an.

Wichtig ist der Fokus auf erneuerbare Energien

Für den Klimaschutz ist dem Unternehmen der Ausbau erneuerbarer Energien in Berlin und im Umland wichtig. So produziert die Gasag in Brandenburg bereits Bio-Erdgas. Die erste Biogasanlage ging im September 2009 in Rathenow in Betrieb. Auch Wind- und Solarenergie werden gefördert: 2017 errichtete die Gasag an verschiedenen Standorten im Süden Brandenburgs Fotovoltaik-Anlagen und auf dem ehemaligen Gaswerksgelände in Berlin-Mariendorf betreibt sie die größte Fotovoltaik-Freiflächenanlage in Berlin.

Mit diesen und vielen weiteren Vorhaben liefert die Gasag einen wichtigen Beitrag für eine klimaneutrale Zukunft Berlins. Denn nur gemeinsam lässt sich dem Klimawandel und seinen Auswirkungen begegnen.

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