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Highlevel Expert Cornelia Borisch über Corona in Deutschland: „Du kannst über Krisen lachen, wenn Du diese Regeln befolgst“

Cornelia Borisch

Krise? Wieso Krise? Für Cornelia Borisch haben sich, wie für Millionen andere, seit Beginn der Corona-Pandemie die äußeren Umstände geändert. Eine persönliche Krise vermag sie daraus nicht herzuleiten – im Gegensatz zu Millionen anderen. Nun gehört sie voraussichtlich auch eher zu den Gewinnern der „neuen Normalität“: Als Highlevel Expert und Querdenkerin, gepaart mit Mut & außergewöhnlichem Knowhow sind ihre Coachings im Moment noch gefragter als sonst. Online-Dating von morgens bis abends, geschäftlich, versteht sich. „Die Menschen brauchen verstärkt Ansprache und Anleitung, weil sie sich aus eigener Kraft gerade nicht aus ihrer Ohnmacht befreien können“, erklärt die Mental-Trainerin.

Dann leistet sie Erste Hilfe via Video, in der Regel über mehrere Wochen oder Monate. Ihre Kunden kommen aus der Wirtschaft oder benötigen private Lebenshilfe. Für Borisch macht das keinen Unterschied, denn ihr Gespür funktioniert bei Geschäftsführern genauso wie bei geräderten Elternteilen: Erkennen, wie der Mensch tickt, ihn fordern und fördern und ihm geben, was er braucht. Dafür hat sie sich über Jahre Tools und Techniken angeeignet und weiterentwickelt.

Lähmung oder Loslegen – es liegt bei jedem selbst

„Jetzt ist die richtige Zeit dafür, um Dinge zu ändern, die ich immer schon mal ändern wollte“, lautet die Vorgabe der Coachin. Natürlich herrscht abhängig von den individuellen Umständen hierfür auch ein gewisser Zwang, „aber der kann ja gut sein, weil man von alleine nie den Hintern hochgekriegt hätte.“ Es ist offensichtlich, dass die 43-Jährige kein Blatt vor den Mund nimmt. Wer sich seiner Lethargie hingibt, den geht sie auch mal forscher an, hilft ja nichts, es muss ja Bewegung in die Sache kommen. „Das ist schon ein ganz wichtiger Punkt: von der Ohnmacht in die Aktion kommen. Niemand verändert etwas im Stillstand, das gilt für Unternehmen wie im privaten Umfeld gleichermaßen.“ In der Corona-Krise kommen viele Fragen auf, die manche lieber unbeantwortet lassen würden, aber „wegdrücken ist jetzt nicht mehr.“ Ob gut oder schlecht: Diese Situation setzt in jedem Fall Prozesse in Gang, die auch dazu führen können, dass Menschen untereinander sich gerade von einer neuen Seite kennenlernen. Und sich danach nicht mehr kennen möchten. Wirtschaftlich und gesellschaftlich werden die Karten durch Corona neu gemischt, die Positionen neu besetzt. „Momentan zeigt sich, welche Muster an Verurteilung und Beurteilung wir in uns tragen. Das ist neurologisch betrachtet normal, aber wir müssen diese Muster reflektieren, weil sie uns sonst beengen.“

Corona ist nicht schuld, sondern deckt auf

Cornelia Borisch agiert als Installateurin des Mindset, der mentalen Ausrichtung des eigenen Ich. Dafür muss schon mal etwas ausgetauscht, erneuert oder auch entfernt werden. Nur so findet der Einzelne Antworten auf die elementaren Fragen: Wo stehe ich? Wo will ich hin und warum? Und: Wie komme ich da hin? Die unterschiedlichen Mindsets erlebt die High Performance-Trainerin in ihrer täglichen Arbeit: „Es gibt die, die gerade nicht vor und zurück wissen und die, die sich genau jetzt selbständig machen.“ Ziele spielen für sie dabei eine sehr wichtige Rolle, denn ohne Ziele dümpele man ja nur so vor sich hin. Jeder sollte sich seine Ziele ruhig etwas höher stecken, die Etappensiege sind dann schließlich umso schöner.

Sie selbst hat das Funktionieren, dem so viele nachgehen, in ihrer eigenen Vita über Jahrzehnte perfektioniert, in Jobs in Marketing und Management erfolgreich, aber eben nicht erfüllt. Es dauert oftmals, bis der Zweifel aufkommt, ob man eigentlich die eigenen Wünsche lebt oder die anderer übernommen hat. „Da spielt natürlich auch die Prägung in der Kindheit mit hinein“, sagt Borisch, bei ihr zum Beispiel die Geburt in der ehemaligen DDR mit einem Vater als Profifußballer. Leistung war ein großes Thema. Die erbringt sie heute auch, aber selbstbestimmt. Eigenverantwortung gehört daher auch zu den Ansätzen ihrer Coachings, weil sie mit Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen zusammenhängt und in der Krise wichtiger ist denn je. „Wenn ich die Verantwortung abgebe, kann ich auch immer die Schuld jemand anderem geben. Aber das ist zu einfach. Corona ist auch nicht schuld, Corona zeigt nur auf, was falsch läuft.“

Das scheint in Anbetracht der globalen Krise eine Menge zu sein. Doch wer Herausforderungen ins Gesicht lacht, macht sich weniger angreifbar – das ist nachvollziehbar. Oder wie Cornelia Borisch es formuliert: „Jede Situation trägt dazu dabei, dass es danach besser wird.“