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Tradition seit 1851

Ein Berliner Familienbetrieb: Fliegener Bestattungen

Das Spandauer Bestattungsinstitut Fliegener Bestattungen bietet Begräbnisse aller Art und Beistand im Trauerfall.

Das Spandauer Familienunternehmen hat seinen Sitz an der Falkenhagener Straße 13

Das Spandauer Familienunternehmen hat seinen Sitz an der Falkenhagener Straße 13

Foto: Guiskard Studios

Spandau ist die Heimat der Familie Fliegener-Cotta. 1851 gründete Gottlieb Fliegener den ersten Droschkenbetrieb der Stadt. Damit legte er den Grundstein für ein Familienunternehmen, das bis heute besteht. Als Gottlieb Fliegeners Sohn Wilhelm 1885 in den Betrieb einstieg, wuchs mit dem Fuhrpark auch das Aufgabenfeld. Geschäftsfahrten, Pferdeschlittenfahrten ins Umland, eine prächtige Hochzeitskutsche für festliche Anlässe: Fliegener fuhr zu jedem Anlass. Die Spandauer vertrauten ihm sogar in den schlechtesten Zeiten. In einer prunkvollen Kutsche überführte das Unternehmen Verstorbene zum Friedhof. Eine wegweisende Entscheidung: Bestattungen sind nach wie vor das Geschäft des traditionsreichen Familienunternehmens.

Ein Familienbetrieb in fünfter Generation

Jürgen Cotta ist einer der beiden Geschäftsführer. Seine Mutter Margarete und ihr Ehemann Albert Cotta haben das Unternehmen nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut. „Wir sind eines der wenigen Familienunternehmen, das in seiner fast 170-jährigen Geschichte noch nie den Besitzer gewechselt hat“, erklärt Jürgen Cotta. „Mittlerweile in fünfter Generation“: Die Geschäftsführung teilte er sich bis 2010 mit seinem Bruder Hartmut Cotta und jetzt mit seinem Neffen Marc Cotta, der 1998 in den Betrieb gekommen ist.

Bestattungen aller Art

Das Berliner Beerdigungsinstitut hat ein 20-köpfiges Team, das sich um alles Wesentliche in einem Trauerfall kümmert. Jürgen Cotta erklärt: „Wir organisieren Bestattungen aller Art. Wir planen, wir beraten bei der Auswahl eines Sarges oder einer Urne. Bei jeder Bestattung sind Mitarbeiter von uns anwesend, um Angehörigen in dieser schweren Stunde beizustehen.“

Dabei ist Fliegener nicht auf Spandau beschränkt, sondern arbeitet in der ganzen Stadt sowie im Umland, bietet zudem Überführung von Verstorbenen aus dem Ausland oder wieder zurück in das Heimatland an, wo dann auch die Bestattung von Fliegener veranlasst wird.

Bestattungskultur bewahren

Jürgen Cotta betont: „Wir agieren ganz nach individuellen Wünschen und das in allen Preiskategorien. Lieblos arbeiten dürfen wir niemals. Eine Bestattung muss immer Stil haben und würdevoll sein.“

Am wichtigsten sei es, für die Menschen da zu sein. „Zu unserer Arbeit gehört viel Psychologie“, sagt Marc Cotta. „Soweit wir können, unterstützen wir die Angehörigen mit unseren Dienstleistungen und geben ihnen Raum für ihre Trauer.“

Das Kuratorium für deutsche Bestattungskultur hat das Berliner Familienunternehmen schon ausgezeichnet. „Wir haben etwas zu bewahren. Trauerkultur hat noch immer einen Sinn, nämlich den Abschied zu erleichtern. Genau darin sehen wir unsere Aufgabe“, bekräftigt Marc Cotta.

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