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170 Jahre GASAG

Tradition heißt auch Veränderung

Vom Gaslieferanten zum innovativen Energiedienstleister: Die GASAG feiert Geburtstag

Foto: GETTY IMAGES; GASAG;PA/DPA/WOLFGANG KUMM

Berlin. Vor 170 Jahren schlug die Geburtsstunde der Städti­schen Gaswerke, aus denen später die GASAG hervorging. 1847 erhellten erstmals von ihr errichtete Laternen die Berli­ner Innenstadt. Heute ist die GASAG ein innovativer und vielseitiger Energiedienstleis­ter, der rund 700.000 Kunden aus der Region – und im gan­zen Bundesgebiet – versorgt. Die GASAG betreibt ein Leitungsnetz von fast 14.000 Kilometern Länge. Neben Erdgas und Wärme gehören mittlerweile auch Kälte und Strom zum Angebot.

"Die GASAG ist trotz des hohen Alters kein bisschen müde"

Dabei setzt die GASAG vor allem auf regenerative Ener­giequellen: Das Unternehmen investiert in Biogasanlagen ebenso wie in Solarpanels – und auch ein Windpark gehört zum Konzept, das Tradition und Moderne miteinander verschmelzen lässt und das Unternehmen für die Gegenwart rüstet. "Die GASAG ist trotz des hohen Alters kein bisschen müde“, konstatiert die Vorstandsvorsitzende Vera Gäde­-Butzlaff. „Die Herausfor­derungen heute sind zwar deutlich vielfältiger als zur Gründungszeit. Wir scheuen uns aber nicht davor, sie gerne anzunehmen und den Markt mit all unserer Energie mitzu­gestalten.“

"Gas erfüllt auch heute noch eine wichtige Funktion"

Diese Herausforderungen sieht auch Andreas Kuhlmann, Geschäftsführer der Deut­schen Energie­Agentur (dena). „Die Branche ist im Umbruch und ich glaube, die Verände­rungsdynamik nimmt sogar noch zu. Das hat auch die GASAG erkannt. Sie ist innova­tionsbereit und sehr aktiv. Diese Eigenschaft in Kombination mit vielfältiger Expertise, unternehmerischer Substanz und jahrzehntelan­ger Erfahrung ist der Kern des zukünftigen Erfolgs.“ Mit Berlin hat die GASAG zudem einen dynamischen Standort, einen „spannenden Kern­markt“ wie Kuhlmann es nennt, zum Experimentieren und Ausprobieren. Doch was ist eigentlich mit dem Gasgeschäft? „Gas erfüllt auch heute noch eine wichtige Funktion“, sagt Andreas Kuhlmann. „Es hat eine längere Perspektive, als sich die Politik derzeit eingestehen will. Ich schätze, es wird noch lange eine tragende Rolle spielen. Hier nimmt die GASAG eine führende Rolle ein, da sie viel dafür tut, ‘grünes Gas’ zu fördern.“

Einsatz für die Kultur und Sport in Berlin

Genauso intensiv wie für den Energiewandel setzt sich die GASAG in Berlin für Kultur und Sport ein. Seit 1994 ist das Unter­nehmen Hauptsponsor der EHC Eisbären. Musiktheater wird in der Neuköllner Oper gefördert, während Kinder im Grips­Theater vom Sponso­ring profitieren.

Immer wieder hat sich die GASAG für technische Innova­tionen geöffnet. Als sich etwa Erdgas als Kraftstoff etablier­te, eröffnete sie 1996 die erste öffentliche Berliner Erdgas­ tankstelle. Ob effiziente Hei­zungsanlagen, Energiekonzep­te für ganze Stadtviertel oder Messdienstleistungen aus einer Hand – die GASAG wen­det intelligente Lösungen an, um den Verbrauch zu senken und die Energiewende zu unterstützen. Die GASAG setzt auf Wind, Sonne und Biomas­se – und auf Erdgas als Beglei­ter in eine klimafreundliche Zukunft, um Versorgungssi­cherheit, Preiswürdigkeit und Umweltverträglichkeit für die Region auch für die nächsten 170 Jahre zu garantieren.

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