25.01.13

Geldpolitik

Furcht vor globalem Abwertungswettlauf steigt

Japan hat mit seiner aggressiven Geldpolitik Ängste vor einem Währungskrieg geschürt. Investor Soros sieht die Schuld bei den Deutschen. Bereits jetzt erlebt der Devisenmarkt dramatische Turbulenzen.

Von Holger Zschäpitz
Foto: Bloomberg

Euro, Dollar und Yen liefern sich einen Abwertungswettlauf
Euro, Dollar und Yen liefern sich einen Abwertungswettlauf

Die Euro-Zone rüstet sich offenbar für den Währungskrieg. Beim diesjährigen Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos bekunden immer mehr hochrangige Politiker ihr Unwohlsein über die Rallye bei der Gemeinschaftswährung. "Der Euro ist stark. Das macht Probleme", sagte Frankreichs Finanzminister Pierre Moscovici am Freitag in Davos.

Er fordert eine Kursänderung. "Wir brauchen eine Kooperation der Regierungen bei den Wechselkursen", sagt Moscovici in Davos. Bereits Mitte Januar hatte sich der scheidende Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker dem Euro eine "gefährliche" Überbewertung attestiert.

In Davos sieht man das als weiteren Hinweis dafür, dass die Euro-Zone der stetigen Aufwertung des Euro nicht tatenlos zusehen wird. "Ich glaube, die größte Gefahr ist tatsächlich ein Währungskrieg", warnt der amerikanische Großinvestor George Soros. Er macht vor allem Deutschland für die Zuspitzung verantwortlich. "Die Deutschen glauben an Einsparungen, und der Rest der Welt glaubt an geldpolitische Lockerungen", sagt Soros dem Sender CNBC.

Dieser Widerstreit könnte eine gefährliche Entwicklung lostreten, sagt Soros: Die geldpolitischen Lockerungen der US-Notenbank (Fed) lobte er ausdrücklich als den richtigen Weg. Soros ist einer der schärfsten Kritiker Deutschlands. Immer wieder hat er die größte Volkswirtschaft Europas aufgefordert, mehr für den Erhalt des Euro zu tun. Deutschland müsse seine Finanzkraft nutzen, um das Wirtschaftswachstum anzukurbeln. Die Sparmaßnahmen dagegen seien kontraproduktiv und könnten Europa in eine Depression stürzen.

Und nun sieht er einen Währungskrieg heraufziehen, weil viele Länder verzweifelt versuchen, das Wachstum durch Währungsabwertung anzukurbeln. Und Europa dürfte laut Soros den Krieg der Währungen verlieren, weil die Europäische Zentralbank (EZB) nicht die Freiheiten anderer Notenbanken hat. Auch das ist für Soros wieder die Schuld Deutschlands: Berlin halte an seinen überkommenden Vorstellungen einer orthodoxen Geldpolitik fest und merke nicht, dass die Euro-Zone ins Verderben stürze.

Auch Japan steht am Pranger

Mit seiner Deutschland-Schelte hat Soros einen neuen Akzent gesetzt. Die Gefahr eines Abwertungswettlaufs der wichtigen Währungen ist in Davos zwar eines der großen Themen. Doch der Davos-Mann, wie hier der Inbegriff des WEF-Teilnehmers genannt wird, hat andere "Währungskriegstreiber" ausgemacht. Vor allem Japan steht am Pranger.

Einig sind sich Unternehmenschefs, Ökonomen und hochrangige Politiker aber darüber, dass es bei einem Währungskrieg nur Verlierer geben kann. Denn eine Abwertungsspirale bliebe kaum auf den Devisenmarkt beschränkt – weitere, erwartbare Vergeltungsmaßnahmen wie Zollbeschränkungen dürften den globalen Handel behindern und damit das fragile Wachstum der Weltwirtschaft stoppen.

"Wir wollen keinen Währungskrieg. Wir haben eine Finanz- und Schuldenkrise und brauchen nicht zusätzlich noch eine Währungskrise", sagt Währungskommissar Olli Rehn.

Draghi will keine Beteiligung am Währungskrieg

Und auch Mario Draghi deutete in Davos an, sich nicht an einem Währungskrieg beteiligen zu wollen. "Nur weil andere Notenbanken sich ändern, werden wir unser Regelwerk und unser Mandat nicht verändern, sagte der EZB-Chef in Davos.

Der Euro gewann am Freitag übrigens kräftig an Wert. Zum britischen Pfund markierte er ein 13-Monatshoch. Gegenüber dem Dollar kratzte die Gemeinschaftswährung am Jahreshoch. Am kräftigsten ging es zum Yen nach oben. Hier kletterte der Euro auf den höchsten Stand seit fast zwei Jahren. Seit Juni vergangenen Jahres hat er zum Yen knapp 30 Prozent an Wert gewonnen. Das zeigt, wie dramatisch die Verschiebungen schon jetzt sind.

So hat die japanische Regierung als eines der wichtigsten Politikziele ausgegeben, den Yen zu schwächen und dabei auch die formal unabhängige Notenbank attackiert. Die Bank von Japan hatte sich am Dienstag dem politischen Druck gebeugt, will nun unbegrenzt Geld drucken und Anleihen kaufen.

Merkel besorgt wegen Japan

Das hat die Furcht vor einem globalen Abwertungswettlauf befeuert. Selbst Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte in Davos ihre Furcht vor möglichen Folgen geäußert. "Ich bin nicht völlig sorgenfrei", sagte sie mit Blick auf Währungsmanipulationen. Auf konkrete Nachfrage ergänzte sie, sie sei "nicht völlig ohne Sorge", was Japan angehe.

Der japanische Finanzminister Taro Aso beteuerte allerdings, die geldpolitischen Lockerungen der Notenbank zielten auf eine Bekämpfung der Deflation und nicht auf eine Wechselkursmanipulation. Japan sei lediglich dabei, die exzessive Stärke des Yen zu korrigieren. Wirtschaftsminister Akira Amari will seine Währungspolitik am Samstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos erklären.

Erinnerung an die große Depression

Da muss er große Überzeugungsarbeit leisten. Denn die Teilnehmer des Weltwirtschaftsforums beurteilen einen möglichen Währungskrieg als eines der größten Risiken derzeit. "Wir wissen aus der Geschichte nur zu gut, welche fatalen Auswirkungen ein Abwertungswettlauf hat", spielt Kim Choong-soo, Chef der Bank von Korea auf die große Depression der Dreißigerjahre an. "Wir leben in einer globalisierten Welt und können nicht mehr einseitig agieren", so Kim. "Wir müssen kooperieren."

Damit spricht er den Teilnehmern des diesjährigen Weltwirtschaftsforum aus der Seele. Und so werden unkonventionelle Gegenmaßnahmen diskutiert. Einige Experten sehen in einer Neuauflage fester Wechselkurse die Lösung. Ein solches Währungssystem war 1944 als Antwort auf den Abwertungswettlauf im amerikanischen Bretton Woods ausgearbeitet worden und existierte bis in die Siebzigerjahre. Ein Teilnehmer brachte es aus den Punkt: "Vielleicht hätten wir uns lieber in Bretton Woods als in Davos treffen sollen", sagte ein Teilnehmer.

Verbinden Sie sich mit den "Welt"-Autoren auf Twitter. Holger Zschäpitz hat vor allem die weltweite Verschuldung der Staaten im Blick.

Kampf der Notenbanken gegen die Krise

August 2007

Die Probleme an den Hypotheken- und Kreditmärkten greifen auf den Interbanken-Geldmarkt über. EZB und Fed sehen sich gezwungen, zusätzlich Liquidität in den Markt zu pumpen.

12. Dezember 2007

Die Notenbanken in den fünf wichtigsten Währungsräumen greifen gemeinsam ein, um ein Austrocknen der Geldmärkte zu verhindern.

15. September 2008

Nach der Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers öffnen die großen Zentralbanken die Geldschleusen, um mitten in der Panik an den Finanzmärkten die Geschäfte am Geldmarkt am Laufen zu halten.

8. Oktober 2008

Die wichtigsten Notenbanken weltweit senken gemeinsam die Zinsen – ein historischer Schritt.

4. Dezember 2008

Die EZB senkt ihren Leitzins überraschend um einen drei viertel Prozentpunkt auf 2,5 Prozent. Es ist der größte Zinsschritt seit der Einführung des Euro und der Gründung der europäischen Notenbank.

 

16. Dezember 2008

Die Fed kappt ihren Leitzins auf eine Spanne zwischen null und 0,25 Prozent – ein Rekordtief.

18. März 2009

US-Notenbankchef Ben Bernanke kündigt den Ankauf von Staatspapieren für zunächst 300 Milliarden Dollar an. Die Fed erweitert außerdem ihre bestehenden Programme zur Stützung der Kreditmärkte und Banken auf rund eine Billion Dollar.

 

7. Mai 2009

Die EZB senkt ihren Leitzins auf das Rekordtief von einem Prozent.

24. Juni 2009

Die EZB stellt den Banken der Euro-Zone erstmals für ein ganzes Jahr Liquidität zur Verfügung. Mehr als 1000 Banken rufen die Riesensumme von 442 Milliarden Euro ab.

 

6. Juli 2009

Die EZB beginnt offiziell mit dem Ankauf von Pfandbriefen.

16. Dezember 2009

224 Banken aus der Euro-Zone rufen beim letzten Jahrestender der EZB knapp 100 Milliarden Euro ab. Das ist ein Wendepunkt.

 

19. Februar 2010

Die Fed erhöht den Zinssatz für Übernachtkredite von 0,5 auf 0,75 Prozent und verteuert damit Notkredite für Banken erstmals seit Ausbruch der Krise.

25. März 2010

EZB-Chef Trichet kündigt an, dass die Notenbank auch über das Jahresende 2010 hinaus Sicherheiten mit einem schwächeren Rating als "A-" akzeptieren wird. Sie hilft damit indirekt den griechischen Banken und erleichtert die Refinanzierung Griechenlands.

10. Mai 2010

Die EZB kündigt im Kampf gegen die eskalierende Schuldenkrise in der Euro-Zone an, am öffentlichen und privaten Anleihemarkt in großem Stil aktiv werden zu wollen. Die Notenbank gibt damit ihren Widerstand gegen den Ankauf von Staatsanleihen der Euro-Länder auf, der Kritikern zufolge zu einem Ansteigen der Inflation führen könnte. Laut EU-Vertrag kann die EZB die Anleihen nur am Sekundärmarkt erwerben und nicht direkt bei den Regierungen.

10. August 2010

Die Fed stoppt unter dem Eindruck der nur zähen Konjunkturerholung in den USA und der andauernden Misere am Arbeitsmarkt den begonnenen Exit. Sie will Geld, das sie durch Fälligkeit bereits erworbener Immobilienpapiere bekommt, wieder reinvestieren und neue Staatsanleihen kaufen.

5. Oktober 2010

Japans Notenbank zieht im Kampf gegen Wirtschaftskrise, Deflation und den starken Yen weitere Register. Sie senkt den Leitzins auf null und legt einen fünf Billionen Yen (60 Milliarden Dollar) schweren Fonds auf, über den sie die unterschiedlichsten Wertpapiere ankaufen und so weiteres Geld in die Wirtschaft pumpen will.

3. November 2010

Die Fed beschließt den Ankauf von weiteren Staatsanleihen im Volumen von 600 Milliarden Dollar bis Ende der ersten Jahreshälfte 2011. Zusätzlich sollen auslaufende Papiere aus dem Bestand ersetzt werden. Insgesamt hat die neuerliche Geldspritze damit ein Volumen von 850 bis 900 Milliarden Dollar.

16. Dezember 2010

Die EZB beschließt eine Verdoppelung ihres Grundkapitals auf knapp elf Milliarden Euro. Bezahlen müssen dies die ihr angeschlossenen nationalen Notenbanken: Die Bundesbank muss entsprechend dem Kapitalschlüssel gut eine Milliarde Euro auf ihren Anteil dazupacken.

18. März 2011

Nach Erdbebenkatastrophe, Tsunami und Atomdebakel in Japan intervenieren die wichtigsten Notenbanken der Welt gemeinsam am Devisenmarkt.

 

8. August 2011

Die EZB beginnt mit dem Ankauf von Anleihen Italiens und Spaniens. Beide Länder waren zuvor ins Visier der Märkte geraten.

 

9. August 2011

Die Fed erklärt, dass sie ihren Leitzins wegen der mauen Konjunktur noch für "mindestens" zwei Jahre nahe null halten will.

3. November 2011

Der neue EZB-Präsident Mario Draghi startet seine maximal achtjährige Amtszeit mit einem Paukenschlag und senkt den Leitzins auf 1,25 Prozent.

30. November 2011

In einer koordinierten Aktion stellen EZB und Fed sowie die Notenbanken Kanadas, Japans, Großbritanniens und der Schweiz den von der Krise gebeutelten europäischen Banken Dollar zur Verfügung. Den Instituten fiel es zuletzt schwer, sich Dollar-Kredite zu beschaffen – viele US-Investoren haben ihnen aus Angst vor den Folgen der Schuldenkrise den Geldhahn zugedreht.

8. Dezember 2011

Die EZB senkt einerseits ihren Leitzins wieder auf das Krisenniveau von einem Prozent ab. Zudem versucht sie mit einem ganzen Maßnahmenbündel, den kriselnden Geldmarkt wieder flottzumachen und das Vertrauen der Banken zu stärken: Dazu senkt sie einerseits zum ersten Mal seit Bestehen des Euro ihre Mindestreserveanforderung auf ein von zwei Prozent. Darüber hinaus kündigt sie erstmals zwei Refinanzierungsgeschäfte mit den Banken über eine Laufzeit von drei Jahren an und lockert ihre Anforderungen an Sicherheiten weiter.

22. Dezember 2011

Beim ersten Dreijahresgeschäft der EZB sichern sich die Banken der Euro-Zone die gigantische Summe von 489 Milliarden Euro.

17. Februar 2012

Die EZB entzieht sich in einer Nacht-und-Nebel-Aktion der anstehenden Umschuldung Griechenlands. Sie begründet ihr umstrittenes Vorgehen mit dem Verbot direkter Staatsfinanzierung, das verletzt worden wäre, wenn sie Verluste auf ihre Anleihebestände akzeptiert hätte.

29. Februar 2012

Beim zweiten Dreijahrestender der EZB ist die Nachfrage noch größer – 530 Milliarden Euro.

Mai 2012

Der EZB-Rat lässt erstmals in der Geschichte der Währungsunion Banken nicht mehr bei Refinanzierungsgeschäften zu; betroffen sind vier griechische Banken. Sie sind für einige Tage auf Nothilfe der griechischen Zentralbank angewiesen. Nach erfolgter Rekapitalisierung dürfen die Institute wieder an den Tender-Operationen der EZB teilnehmen.

22. Juni 2012

Die EZB weicht ihre Anforderungen an bestimmte Sicherheiten weiter auf. Ziel der Erleichterungen sind vor allem spanische Banken, die nach dem Platzen der Immobilienblase dort auf unzähligen qualitativ inzwischen fragwürdigen Wertpapieren sitzen.

5. Juli 2012

Die EZB senkt erstmals in ihrer Geschichte den Leitzins auf 0,75 Prozent und damit unter ein Prozent. Sie kappt zudem den Einlagesatz erstmals auf null Prozent. In London startet die Bank von England eine weitere Runde von Anleihekäufen und nimmt dafür zusätzlich 50 Milliarden Pfund in die Hand.

2. August 2012

EZB-Chef Draghi kündigt ein neues Anleihekaufprogramm an. Details sollen bis zur EZB-Ratssitzung Anfang September ausgearbeitet werden. Der Ankündigung Draghis folgt heftiger Widerspruch von Bundesbankchef Jens Weidmann. Dieser soll angeblich sogar mit Rücktritt gedroht haben.

6. September 2012

Der EZB-Rat beschließt gegen den Widerstand der Bundesbank neue umfangreiche Staatsanleihekäufe am Sekundärmarkt. Ziel des OMT (Outright Monetary Transactions) genannten Programms ist es laut EZB-Präsident Draghi, den Euro in der Schuldenkrise zu sichern, Störungen am Euro-Anleihemarkt zu beheben und die Wirksamkeit der einheitlichen Geldpolitik der EZB in allen 17 Euro-Ländern zu garantieren.

12. Dezember 2012

Die Fed schaltet auf "Autopilot" und will ihren Leitzins erst dann wieder antasten, wenn die Arbeitslosenquote in den USA auf 6,5 Prozent gesunken ist.

22. Januar 2013

Die Bank von Japan beugt sich dem Druck der neuen Regierung und beschließt im Kampf gegen die hartnäckige Deflation unbegrenzte Anleihekäufe. Zudem verdoppelt sie ihr Inflationsziel auf zwei Prozent.

25. Januar 2013

Die Banken der Euro-Zone werden laut EZB bei der ersten Gelegenheit vom ersten Dreijahrestender aus dem Jahr 2011 137,2 Milliarden Euro an die EZB zurücküberweisen. Der Schritt signalisiert, dass sich die Lage an den Refinanzierungsmärkten der Institute bessert – allerdings sind nach wie vor zahlreiche Geldhäuser abhängig von der Liquidität der Notenbank.

Quelle: Reuters

Foto: Hubert Burda Media

Der „DLD Focus Nightcap“ im Steigenberger-Belvedere, auch bekannt als die Burda-Party, ist ein Muss für alle Deutschen in Davos. Kurz nach Mitternacht trägt Gastgeber Hubert Burda dort ein Ständchen vor – und animiert Veronica Ferres zum Mitsingen...

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