Energiekrise
Ölpreis kratzt an der 140-Dollar-Marke
Die Ölpreise haben ihre Rekordjagd mit einem Sprung in Richtung 140 Dollar wieder aufgenommen. Binnen weniger Minuten war der Ölpreis um mehr als vier Dollar pro Fass gestiegen. Auch die Ankündigung Saudi-Arabiens, seine Erdölproduktion zu steigern, konnte die Rekordjagd nicht aufhalten.
Der Ölpreis hat einen neuen Höchststand erreicht. Leichtöl kostete am Montag im elektronischen Handel an der New Yorker Börse zeitweise 139,89 Dollar je Barrel (159 Liter). Der Preis sank im Anschluss wieder leicht auf 138,86 Dollar und lag damit rund vier Dollar über dem Schlusskurs von Freitag.
Als Grund für den Preissprung nannten Analysten den erneut schwächer gewordenen Dollar. Viele Investoren setzen bei einem schlechten Dollarkurs auf Rohstoffe wie Öl. Der bisherige Rekordpreis für ein Fass Rohöl war am 6. Juni mit 139,12 Dollar erreicht worden. Zuvor hatte UN-Generalsekretär Ban Ki Moon angekündigt, dass Saudi-Arabien seine Erdölproduktion weiter steigern will, was aber an der Rekordjagd vorläufig nichts änderte. Am kommenden Wochenende findet im saudi-arabischen Dschiddah ein sogenannter Ölpreis-Gipfel mit Vertretern ölfördernder und -konsumierender Staaten sowie großen Mineralölkonzernen statt. Dort wird auch Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU) erwartet.

















