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20.01.12

Risse an den Tragflächen

EU ordnet Sicherheitscheck von A380-Flugzeugen an

Nachdem Airbus erneut Risse an den Tragflächen des A380 entdeckt hat, mischt sich die EU ein. Rund ein Drittel der Flotte soll überprüft werden.

© picture alliance / dpa
Airbus A380: EU ordnet Prüfung der Flugzeuge an
Airbus A380: Wie gefährlich sind die Risse an den Tragflächen?

Als Reaktion auf erneut aufgetretene Haarrisse an den Tragflächen des Riesen-Jumbos A380 will die europäische Luftsicherheitsbehörde (EASA) rund ein Drittel der Flotte überprüfen lassen. Die Untersuchung von 20 Flugzeugen dürfte die Fluggesellschaften Singapore Airlines, Emirates und Air France KLM betreffen, teilte die Behörde mit. Die Prüfung solle innerhalb von sechs Wochen abgeschlossen sein. Eine Handvoll an Flugzeugen, die besonders stark eingesetzt würden, sollten innerhalb weniger Tage untersucht werden.

Der Flugzeughersteller Airbus hatte mitgeteilt, erneut Haarrisse an den Tragflächen von zwei seiner Riesen-Jumbos entdeckt zu haben. Es bestehe aber keine Gefahr für die Flugsicherheit, so die EADS-Tochter.

Eine Airbus-Sprecherin hatte bereits erklärt, die Risse seien bei Routine-Untersuchungen, die alle zwei Jahre stattfänden, entdeckt worden. Welche Fluggesellschaften betroffen sind, sagte sie nicht. Lufthansa hat nach Aussagen eines Sprechers bislang keine derartigen Risse an seinen acht A380 bemerkt.

Bislang hat Airbus 68 Riesen-Jumbos ausgeliefert. Zu den ersten Kunden zählten Singapore Airlines, Emirates aus Dubai und die australische Qantas. Mittlerweile haben auch Air France, Korean Airlines und China Southern den A380 in der Flotte. Erst vor zwei Wochen wurden Haarrisse an Tragflächen von A380-Flugzeugen entdeckt. Die Tragflächen sind so groß, dass darauf 70 Autos parken könnten. Die Spannweite beträgt fast 80 Meter.

Quelle: Reuters/tat
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