Luxuskaufhaus
Mohammed Al-Fayed verkauft Londoner Harrods
Das Londoner Luxuskaufhaus Harrods wechselt den Besitzer. Nach Medienberichten hat der ägyptische Millionär Mohammed Al-Fayed das Haus an einen Investmentfonds aus Katar für 1,8 Milliarden Euro verkauft. Al-Fayed war nach dem Tod seines Sohnes Dodi und Prinzessin Diana in die Schlagzeilen geraten.
Der Millionär Mohammed Al-Fayed hat Medienberichten zufolge das legendäre Londoner Luxuskaufhaus Harrods verkauft. Der Konsumtempel sei für den Preis von 1,5 Milliarden Pfund (1,8 Milliarden Euro) an die arabische Qatar Holding aus dem Emirat Katar gegangen, berichteten die Sender Sky News und BBC. Harrods wollte die Berichte zunächst nicht kommentieren. Der Ägypter Al-Fayed hatte das berühmte Haus in den 1980er Jahren gekauft. Laut Sky News will er sich zur Ruhe setzen.
Das Kaufhaus wurde 1851 von Charles Harrod gegründet. Das Angebot im teuren Stadtteil Knightsbridge reicht von der legendären Lebensmittelabteilung, über Mode und Möbel bis zu einem eigenen Wellnessbereich.
Im vergangenen Jahr war Harrods auch als Käufer der Premium-Kaufhäuser der Karstadtgruppe, wie das Berliner KaDeWe und das Hamburger Alsterhaus, im Gespräch. Von Harrods kam allerdings ein klares Dementi. "Wir haben kein Interesse an den Warenhäusern von Arcandor", sagte ein Sprecher.
In den vergangenen Jahren hat der schillernde Al-Fayed vor allem mit seinen Vorwürfen für Aufregung gesorgt, sein Sohn Dodi und dessen Partnerin Prinzessin Diana seien 1997 einem Mordkomplott des Königshauses zum Opfer gefallen. Die beiden waren bei einem Autounfall in Paris ums Leben gekommen.
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