Streit über Währungskurs
US-Kongress plant Strafzölle gegen China
Mittwoch, 17. März 2010 12:32Schon lange werfen die USA China vor, die Landeswährung Yuan mit einem Festkurs zum Dollar zu niedrig zu halten. Nun will der Kongress Peking mit der Androhung von Strafzöllen zwingen, die Währung aufzuwerten. Die Abgeordneten erhoffen sich dadurch ein erfolgreicheres Exportgeschäft im Reich der Mitte.

Der US-Kongress will China mit der Androhung von Strafzöllen zwingen, seine Währung gegenüber dem Dollar aufzuwerten.
Ein entsprechender überparteilicher Gesetzentwurf wurde nun im Senat vorgestellt. Er sieht vor, dass eine „Fehlbewertung“ (misalignment) nationaler Währungen vom US-Handelsministerium als Anlass für Strafzölle genommen werden kann.
Die USA werfen China seit längerem vor, seine Landeswährung Yuan mit einem
Festkurs zum Dollar zu niedrig zu bewerten. Damit würden chinesische Exporte
in die USA verbilligt und die Lieferanten unterstützt. Für US-Exporte nach
China wirke dies preissteigernd und erschwere dadurch den Warenverkehr in
diese Richtung.
Nach dem nun vorgelegten Gesetzentwurf würde eine „Fehlbewertung“ von
Währungen bereits Strafzölle ermöglichen, ohne dass dem jeweiligen Land eine
absichtliche Manipulierung des Währungskurses nachgewiesen werden müsste.
Erschienen am 16.03.2010
Stellenmarkt
Wohnungen
Branchenbuch
Kleinanzeigen
Veranstaltungen
Kinoprogramm

Versicherungen
Gesundheitstests
Hotelsuche
Abo
Stadtplan
epaper
Archivsuche
Zeitung Heute
RSS
Newsticker
Video
TV-Programm
Wetter
Gehaltsrechner
Börse
Kredit und Zinsen
Europa
Krankenkassen
Hilfe
Handelsregister
Leserbrief
Kontakt
Mobilportal
iPhone-/iPad-Apps
Heizölvergleich