Börsen-Bericht
Dax startet fester in den Handel
Gute Stimmung auf dem Frankfurter Börsenparkett. Die Hoffnung auf Hilfe für das überschuldete Griechenland beflügeln die Börsen. Zum Handelsstart klettert der deutsche Leitindex Dax um 0,7 Prozent. Zuvor hatten auch der japanische Nikkei-Index und der Dow Jones fester geschlossen.
Die Hoffnung auf EU-Hilfe für das finanzschwache Griechenland hat die Kurse am deutschen Aktienmarkt in die Höhe getrieben. Der Dax kletterte zum Handelsstart um 0,7 Prozent auf 5538 Punkte. Zu den größten Gewinnern zählten die Bankenwerte. Commerzbank und Deutsche Bank stiegen um bis zu rund zwei Prozent.
Im MDax brachen nach der Vorlage von Zahlen die Aktien von HeidelCement um sechs Prozent ein. Im TecDax fielen nach der Ankündigung einer Kapitalerhöhung Roth & Rau um rund vier Prozent.
Zuvor schloss der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,3 Prozent höher bei 9964 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index legte 0,2 Prozent auf 883 Punkte zu. Gewinne verzeichnete auch die Börse in Taiwan während die Märkte in Singapur und Südkorea leichte Verluste verzeichneten.
Zulegen konnten insbesondere Exporttitel wie Canon und Sony mit einem Plus von jeweils 0,7 und 1,2 Prozent. Honda-Aktien lagen 1,6 Prozent im Minus, nachdem der Autobauer eine Ausweitung eines bestehenden Rückrufprogramms ankündigte.
Toyota-Titel legten dagegen 0,4 Prozent zu, obwohl der Branchenprimus ebenfalls weitere Fahrzeuge zur Reparatur rufen musste. Aktien des australischen Minenbetreibers BHP Billiton notierten weitgehend unverändert, obwohl das Unternehmen den niedrigsten Gewinn in einem ersten Halbjahr seit vier Jahren auswies. Allerdings übertraf das Unternehmen die noch niedrigeren Erwartungen von Analysten.
Die Griechenland-Spekulationen hatten am Dienstag auch die US-Börsen beflügelt. Der Dow-Jones-Index schloss 1,5 Prozent höher bei 10.058 Zählern. Der breiter gefasste S&P-500 gewann 1,3 Prozent auf 1070 Zähler, der Index der Technologiebörse Nasdaq erhöhte sich um 1,2 Prozent auf 2150 Punkte.
Der Euro konnte in Asien die am Dienstag erzielten Gewinne nicht ganz halten. Auch hier sagten Händler, sie warteten auf weitere Informationen über das Rettungspaket für Griechenland.
Ein Euro wurde mit 1,3758 Dollar bewertet nach 1,3794 Dollar im späten New Yorker Handel. Analysten in Asien sagten, die Stimmungslage an den Märkten sei immer noch gegen den Euro eingestellt. Der Dollar bleibe gesucht.
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