Wall Street
US-Indizes schließen auf neuem Jahreshoch
Die US-Aktienmärkte sind mit leichten Gewinnen in die letzte Handelswoche des Jahres gestartet. Der Dow-Jones-Index stieg nach vorläufigen Berechnungen um 26,98 Punkte auf 10.547,08 Zähler, dem höchsten Stand seit dem 1. Oktober 2008. Der Index der Technologiebörse Nasdaq kletterte um 5,39 Punkte auf 2.291,08 Zähler.
Die US-Börsen sind am Montag mit weiteren Kursgewinnen in die letzte Handelswoche des Jahres gestartet. Dabei gingen die wichtigsten Aktienindizes auf neuen Jahreshochs aus dem Handel. Börsianer sprachen von einem wie erwartet ruhigen Geschäft "zwischen den Jahren", in dem die neuen Impulse gefehlt hätten. Marktbewegende Konjunkturdaten wurden nicht veröffentlicht und auch von der Unternehmensseite blieb es ruhig.
Der Dow Jones Industrial Average rückte um 0,26 Prozent auf 10 547,08 Zähler vor und schloss auf dem höchsten Stand seit Anfang Oktober 2008. Der marktbreite S&P-500-Index legte um 0,12 Prozent auf 1127,78 Zähler zu. An der Technologiebörse Nasdaq stieg der Composite Index um 0,24 Prozent auf 2291,08 Punkte. Der Auswahlindex Nasdaq 100 verbesserte sich um 0,45 Prozent auf 1878,18 Zähler.
Aktien der Einzelhändler wie Wal-Mart Stores zählten nach positiven Meldungen zum Weihnachtsgeschäft zu den Favoriten. Daten von SpendingPulse – dem Bezahlungsnetzwerk von MasterCard – zufolge hätten sich die Umsätze in der Vorweihnachtszeit deutlich besser als im Vorjahr entwickelt. Vor Weihnachten hatten einige Geschäfte ihre Türen rund um die Uhr geöffnet gelassen, um das bestmögliche aus dem Weihnachtsgeschäft zu holen. Die Wal-Mart-Aktie verteuerte sich um 0,71 Prozent auf 53,98 Dollar, im S&P 500 kletterten Sears Holdings um 1,88 Prozent auf 85,44 Dollar nach oben. Einem Börsianer zufolge wird das Mode-Unternehmen Abercrombie & Fitch als einer der Hauptprofiteure gesehen – die Aktie legte um 1,37 Prozent zu.
Schwach entwickelten sich die Papiere der Fluggesellschaften. Händlern zufolge belasteten Verspätungen wegen der wieder verstärkten Sicherheitskontrollen an den US-Flughäfen. Grund war ein nur durch Glück und das beherzte Eingreifen von Passagieren vereitelter Anschlag am ersten Weihnachtstag, als ein Nigerianer einen Airbus der US-Gesellschaft Delta mit 278 Passagieren beim Landeanflug auf Detroit in die Luft sprengen wollte. Mittlerweile hat El Kaida die Verantwortung für den Anschlagversuch übernommen. Hinzu kamen witterungsbedingte Verzögerungen am Flughafen O'Hare in Chicago. Andere Börsianer sprachen von Gewinnmitnahmen nach der zuletzt sehr guten Kursentwicklung der Aktien. Die Papiere der Delta Air Lines büßten 4,08 Prozent auf 11,29 Dollar ein und der Kurs der Fluggesellschaften-Holding AMR sank um 4,79 Prozent auf 7,75 Dollar.
Der Euro bewegte sich kaum und kostete zuletzt 1,4376 Dollar. Im Verlauf war die Gemeinschaftswährung wieder über 1,44 Dollar geklettert, konnte das Niveau aber nicht halten. Am Rentenmarkt fielen richtungweisende zehnjährige Staatsanleihen bei dünnem Handel um 10/32 auf 965/32 Punkte. Sie rentierten mit 3,845 Prozent.
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