25.02.13

Sportartikel

47-jähriger Norweger soll neuer Puma-Chef werden

Der Nachfolger des scheidenden Puma-Chefs Franz Koch steht offenbar bereits fest. Nach einem Medienbericht soll es der Norweger Björn Gulden sein. Der Manager würde gut zum Unternehmen passen.

Von Andre Tauber
Foto: dpa

Logo des Sportartikelherstellers Puma am Unternehmenssitz. Der neue Chef soll bereits feststehen
Logo des Sportartikelherstellers Puma am Unternehmenssitz. Der neue Chef soll bereits feststehen

Wenige Wochen vor dem angekündigten Rückzug von Franz Koch von der Puma-Unternehmensspitze wird über einen Nachfolger spekuliert. Der Norweger Björn Gulden gilt als ein möglicher Kandidat. Wie das "Manager Magazin" in seiner Onlineausgabe berichtet, hat der Norweger bereits einen Vertrag mit dem Sportartikelhersteller unterzeichnet.

Puma steht bei der Kandidatensuche unter Zeitdruck. Mitte Dezember war bekanntgeworden, dass der bisherige Puma-Chef Franz Koch das Unternehmen Ende März "im beiderseitigen Einvernehmen" verlassen wird. Seither sucht PPR einen Nachfolger für Koch, auch weitere Posten im Top-Management sind derzeit vakant.

Der neue Puma-Chef steht vor einer schwierigen Aufgabe. Das Unternehmen sah sich vergangenes Jahr wegen schlecht laufender Geschäfte gezwungen, ein Effizienzprogramm vorzuziehen und die Kosten zu drücken. Der Jahresgewinn brach um mehr als zwei Drittel auf 70 Millionen Euro ein.

Gulden würde sehr gut zu Puma passen. Der 47-jährige Manager war einst ein Profifußballer und spielte zeitweise auch für den 1. FC Nürnberg – in unmittelbarer Nähe also zum Puma-Sitz im fränkischen Herzogenaurach.

Der norwegische Manager hatte erst vergangenen März die Führung des dänischen Schmuckherstellers Pandora übernommen, zuvor war er beim Schuhhändler Deichmann tätig. Auch bei Pumas Rivalen Adidas war der Ex-Profifußballer bereits unter Vertrag.

Guldens Arbeitgeber Pandora dementierte den Bericht des "Manager Magazins". Puma nahm zu der Personalie keine Stellung. Auch der französische Luxusgüterkonzern PPR, der als Mehrheitseigentümer den Verwaltungsrat der Puma SE kontrolliert, äußerte sich nicht zur Personalie.

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