11.02.13

Wirtschaftsprognose

Regierung sieht Trendwende bei der Konjunktur

Mehr Aufträge aus der Euro-Zone für die deutsche Industrie lassen das Wirtschaftsministerium zu einer optimistischen Einschätzung kommen. Auch verbessere sich die Situation am Arbeitsmarkt.

Foto: dpa

Container der Reedereien "Hamburg Süd" und "Hapag-Lloyd" gestapelt im Hafen von Hamburg gestapelt. Die Wirtschaft nimmt wieder Fahrt auf
Container der Reedereien Hamburg Süd und Hapag-Lloyd, gestapelt im Hafen von Hamburg. Die Wirtschaft nimmt wieder Fahrt auf

Die Bundesregierung sieht bei der Konjunkturentwicklung in Deutschland eine positive Trendwende kommen. "Die Perspektiven für die deutsche Wirtschaft hellen sich allmählich auf."

Die Frühindikatoren deuten auf ein absehbares Ende der aktuellen Schwächephase hin", heißt es nach Angaben der "Passauer Neuen Presse" im Bericht des Bundeswirtschaftsministeriums zur wirtschaftlichen Lage in Deutschland im Februar 2013, der an diesem Montag veröffentlicht werden soll.

Den Angaben zufolge geht das Wirtschaftsministerium von einem Rückgang der gesamtwirtschaftlichen Leistung im vierten Quartal 2012 aus. In diesem Zeitraum habe sich allein die Industrieproduktion um 3,2 Prozent verringert.

Aufträge ziehen wieder an

Inzwischen würden sich jedoch die "Anzeichen für eine baldige Überwindung der Wachstumsschwäche" verdichten, heißt es laut der "Passauer Neuen Presse" in dem Bericht. So hätten die Industrieaufträge zum Jahreswechsel wieder deutlich zugenommen.

Das Bundeswirtschaftsministerium erwartet den Angaben zufolge auch international eine Entspannung der Wirtschaftsentwicklung. Der Tiefpunkt der Schwächephase scheine bereits durchschritten zu sein: "Mit der sich abzeichnenden Belebung des weltwirtschaftlichen Umfelds dürfte die wettbewerbsfähige deutsche Wirtschaft im Jahresverlauf allmählich an Dynamik gewinnen."

Laut dem Bericht ist auch am deutschen Arbeitsmarkt mit einer günstigen Entwicklung zu rechnen. Die seit dem Frühjahr 2012 moderate Zunahme der saisonbereinigten Arbeitslosigkeit scheine vorerst gestoppt zu sein: "Die Frühindikatoren zeichnen ebenfalls eine verhalten positive Entwicklung für die weitere Entwicklung am Arbeitsmarkt."

Quelle: AFP/woz
Quelle: Reuters
07.02.13 1:03 min.
EZB-Präsident Mario Draghi rechnet mit einer Erholung der Konjunktur in der Euro-Zone im Laufe dieses Jahres.
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OECD-BIP-Prognose
  • Euro-Zone

    2012: – 0,4 Prozent

    2013: – 0,1 Prozent

    2014: 1,3 Prozent

  • OECD insgesamt

    2012: 1,4 Prozent

    2013: 1,4 Prozent

    2014: 2,3 Prozent

  • USA

    2012: 2,2 Prozent

    2013: 2,0 Prozent

    2014: 2,8 Prozent

  • Japan

    2012: 1,6 Prozent

    2013: 0,7 Prozent

    2014: 0,8 Prozent

    Bruttoinlandsprodukt real, arbeitstäglich bereinigt, Quelle: dpa

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