01.02.2013, 09:35

Japanische Konzerne Sharp und Panasonic tief in den roten Zahlen

Die Krise in der japanischen Elektronikbranche hat sich weiter verschärft: Sharp und Panasonic verharren tief in der Verlustzone. Schuld ist bei beiden das schwächelnde Geschäft mit TV-Geräten.

Der schwer angeschlagene japanische Elektronikkonzern Sharp steckt weiter tief in den roten Zahlen. Wie der Flachbild-TV-Pionier bekanntgab, verdoppelte sich der Nettoverlust in den ersten neun Monaten des noch bis zum 31. März laufenden Geschäftsjahres auf 424 Milliarden Yen (3,4 Milliarden Euro). Dazu trugen die kriselnde TV-Sparte sowie hohe Umstrukturierungskosten bei.

Für das Gesamtjahr rechnet Sharp weiter mit einem Rekordverlust von 450 Milliarden Yen. Der Konzern sieht jedoch Licht am Ende des Tunnels: Im Schlussquartal 2012 konnte erstmals seit fünf Quartalen ein Betriebsgewinn erwirtschaftet werden.

Auch Panasonic weiter in der Krise

Auch der japanische Elektronikkonzern Panasonic sieht weiter rot: Das Unternehmen hielt an seiner Prognose für das bis 31. März laufende Gesamtgeschäftsjahr fest, die von einem Nettofehlbetrag von 765 Milliarden Yen (6,2 Milliarden Euro) ausgeht.

Damit verharrt der in Osaka ansässige Konzern nach einem Rekordminus im Vorjahr angesichts der Krise seiner TV-Sparte und gestiegener Umstrukturierungskosten tief in der Verlustzone.

In den ersten neun Monaten verdoppelte sich der Nettoverlust nahezu auf 623,8 Milliarden Yen. Der Umsatz schrumpfte um 8,8 Prozent auf 5,4 Billionen Yen.

(dpa/cat)
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