Arbeitsbelastung Jeder zweite Erwerbstätige leidet unter Stress

Foto: CHROMORANGE / picture-alliance

Der Stress im Job nimmt zu: 52 Prozent der Erwerbstätigen geben mittlerweile an, unter starkem Termin- und Leistungsdruck zu arbeiten. Dagegen will nun Arbeitsministerin Ursula von der Leyen vorgehen.

Etwa jeder zweite Erwerbstätige arbeitet einem Zeitungsbericht zufolge unter großem Stress. Wie die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf den "Stressreport Deutschland 2012" der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin berichtete, gaben 52 Prozent der Befragten an, unter starkem Termin- und Leistungsdruck zu arbeiten.

Für 43 Prozent habe der Stress in den vergangenen zwei Jahren zugenommen.

Für die Studie wurden bundesweit mehr als 17.000 Arbeitnehmer unter anderem zu psychischen Anforderungen, Belastungen und Stressfolgen befragt. Knapp zwei Drittel gaben an, auch an Samstagen zu arbeiten, jeder Vierte lasse Pausen ausfallen. Krankheiten wie Rücken- oder Kopfschmerzen würden häufiger.

Kampf gegen chronischen Stress

Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) will chronischen Stress bekämpfen. "Ich will dem chronischen Stress den Kampf ansagen und erwarte, dass die Betriebe mitziehen", sagte sie der Zeitung.

Positive Ergebnisse der Studie seien, dass mehr als 80 Prozent sich auf gute Zusammenarbeit mit Kollegen verlassen könnten und 96 Prozent eine Entlassung nicht fürchteten. "Ich will dem chronischen Stress den Kampf ansagen und erwarte, dass die Betriebe mitziehen", sagte sie der Zeitung.

Positive Ergebnisse der Studie seien, dass mehr als 80 Prozent sich auf gute Zusammenarbeit mit Kollegen verlassen könnten und 96 Prozent eine Entlassung nicht fürchteten.

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