25.01.2013, 19:38

"Leaders Parliament" Top-Manager glauben an Attraktivität Deutschlands


Werksleiter Norbert Seibel bei Sarotti. Die deutsche Wirtschaft glaubt an die Attraktivität von Deutschland

Foto: Massimo Rodari

„Made in Germany“ trotzt der europäischen Schuldenkrise: Die deutschen Manager sind davon überzeugt, dass die Bundesrepublik für ausländische Investoren interessant bleibt, so eine eine Umfrage.

Obwohl die anhaltende europäische Schuldenkrise Investoren weltweit verunsichert, sind Deutschlands Top-Manager davon überzeugt, dass Deutschland für ausländische Investoren weiterhin sehr attraktiv bleiben wird.

In einer Umfrage unter den Mitgliedern des "Leaders Parliament" von Roland Berger Strategy Consultants und der "Welt"-Gruppe gaben vier von fünf Managern an, dass die Attraktivität von Deutschland ungebrochen hoch sein wird.

Jeder Zweite (50 Prozent) verweist auf die Reformen, durch die der deutsche Arbeitsmarkt deutlich flexibler geworden sei. 33 Prozent meinen, dass ausländische Unternehmen schon deshalb hierzulande unvermindert Investitionsprojekte anstoßen werden, weil sie auf diese Weise "ganz nah dran sein wollen am europäischen Markt".

Nur jeder zehnte der 221 Befragten ist pessimistisch: 9,5 Prozent meinen, Deutschland würde im Wettstreit mit Asien den Kürzeren ziehen. Ein Prozent fürchtet, das Label "Made in Germany" könne sich auf Dauer nicht gegen die harte Konkurrenz durchsetzen.

(gar)
Bleiben Sie informiert:
Die Berliner Morgenpost in sozialen Netzwerken.
Folgen Sie uns auf Twitter