25.01.2013, 07:42

Beschäftigung In Deutschland arbeiten immer mehr ältere Menschen


Der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-Jürgen Weise: Er registriert einen Bewusstseinswandel in den Unternehmen

Foto: Timm Schamberger / dapd

Der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-Jürgen Weise: Er registriert einen Bewusstseinswandel in den Unternehmen Foto: Timm Schamberger / dapd

Die Beschäftigung älterer Arbeitnehmer ist im vergangenen Jahr laut Bericht so hoch gewesen wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Doch wer von ihnen arbeitslos wird, hat immer noch schlechte Chancen.

In Deutschland arbeiten nach einem Zeitungsbericht immer mehr ältere Menschen. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung von Arbeitnehmern zwischen 60 und 64 Jahren habe 2012 mit knapp 1,44 Millionen den höchsten Stand seit Jahrzehnten erreicht, schreibt die "Frankfurter Rundschau" unter Berufung auf eine Analyse der Bundesagentur für Arbeit (BA).

Im Vergleich zum Jahr 2000 habe sich der Anteil der über 60-Jährigen in sozialversicherungspflichtigen Anstellungsverhältnissen auf 29,2 Prozent annähernd verdreifacht.

Schlechte Aussichten für Arbeitslose

"Der kontinuierliche Anstieg der Beschäftigungsquote Älterer zeigt den Bewusstseinswandel auf beiden Seiten: Unternehmen halten ältere Mitarbeiter länger in Arbeit, und Arbeitnehmer wollen auch länger im Job bleiben", sagte BA-Vorstandschef Frank-Jürgen Weise der Zeitung.

Eines sei aber von diesem Bewusstseinswandel bisher unberührt geblieben: Arbeitnehmer über 50 Jahre, die entlassen werden, haben laut Weise nach wie vor schlechte Aussichten auf eine neue Stelle. "Ich wünsche mir, dass Unternehmen auch bei der Einstellung Älteren eine Chance geben", sagte der BA-Chef.

(dpa/cat)
Mi, 26.12.2012, 16.32 Uhr

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