23.01.13

Speicherdienst

Kim Schmitz startet mit Mega eher holperig

Kim Schmitz alias Dotcom hat mit seinem Speicherdienst "Mega" kurz nach dem Start Probleme. Auf Twitter entschuldigt sich die XXL-IT-Legende

Foto: AFP
XXL-IT-Legende: Kim Schmitz will es mit „Mega“ noch einmal wissen. Leider ist der Speicherdienst schon kurz nach dem Start überlastet
XXL-IT-Legende: Kim Schmitz will es mit "Mega" noch einmal wissen. Leider ist der Speicherdienst schon kurz nach dem Start überlastet

Der Start des neuen Internet-Speicherdienstes Mega von Kim Schmitz alias Dotcom verläuft ziemlich holprig. Der von den USA wegen Verbreitung von Raubkopien gesuchte Deutsche entschuldigte sich per Twitter bei den Nutzern für die Anlaufschwierigkeiten seines neuen Dienstes. Grund sei das riesige Interesse weltweit an Mega: Die Seite sei einfach überlastet.

"Die massive weltweite Berichterstattung über den Start von #Mega ist einfach zu groß für unser Start-up. Ich entschuldige mich für die schlechte Service-Qualität." Sein Team arbeite "rund um die Uhr" und werde die Anlaufschwierigkeiten binnen 48 Stunden beheben, erklärte Dotcom über den Kurznachrichtendienst Twitter.

Mega startet am Jahrestag von Dotcoms Festnahme

Schmitz hatte den neuen Speicherdienst Mega am Sonntag mit großem Pomp gestartet, dem Jahrestag seiner Festnahme in Neuseeland. Der gebürtige Deutsche war am 20. Januar 2012 verhaftet worden, weil die USA ihm vorwerfen, er habe mit seinem Dienst Megaupload von der Verbreitung illegaler Raubkopien profitiert. Er kam gegen Kaution auf freien Fuß. Die USA verlangen seine Auslieferung. Eine Anhörung soll im August stattfinden.

Die neue Plattform Mega soll über ein ausgeklügeltes Verschlüsselungssystem verfügen, so dass zwar die Nutzer, nicht aber die Betreiber der Seite wissen, welche Daten die Nutzer speichern und weitergeben. Theoretisch könnten so die Betreiber nicht für illegale Kopien verantwortlich gemacht werden.

Schmitz hatte am Sonntag gesagt, die neue Seite sei bereits von einer Million Menschen angeklickt worden; eine halbe Million hätten sich registriert. Neue Nutzerzahlen nannte er am Dienstag nicht.

Quelle: AFP/mim
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