10.01.13

Gewerbegebiet

Taicang – Die deutsche Musterstadt mitten in China

Mehr als 180 deutsche Firmen haben sich in Taicang angesiedelt. Sie bringen deutsche Kultur und Gepflogenheiten in die Stadt nahe Shanghai. Doch auch sie spüren die Probleme der Volksrepublik.

Von Nina Trentmann
Foto: Investment Promotion Bureau of Taicang

Über 180 Firmen aus Deutschland haben sich inzwischen in der Stadt nahe Shanghai angesiedelt.

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Deutsche Gründlichkeit gilt für den Maschinenbauer Trumpf auch in China. In der Fabrikhalle ist es sauber, das Licht der Neonröhren spiegelt sich in dem grauen Linoleumboden. Blaue Klebestreifen zeigen an, wo die Geräte und die Paletten stehen sollen. An der Wand gegenüber hängen Diagramme, die anzeigen, wie hoch die Produktivität in diesem Monat und in dieser Woche war. "Das aktualisieren wir jeden Tag", sagt Peter Hafner, Produktionsdirektor bei Trumpf China. Die Kurve zeigt nach oben, offensichtlich steigt die Produktivität.

Hafner hat ein Auge darauf, dass seine Fabrikhalle die Standards einhält, die auch für die Trumpf-Standorte in Deutschland gelten. Dazu gehört ein Produktionsplan, auf dem in rot und grün eingezeichnet wird, an welchen Stellen der Fabrik der Ablauf hakt und wo alles glatt geht. Heute klebt bei der Logistik ein roter Punkt. "Da muss ich gleich mal nachschauen", sagt Peter Hafner, "das kann ja so nicht bleiben."

Hafner mag es nicht, wenn es in seiner Fabrik klemmt oder unaufgeräumt aussieht. Bei Trumpf geht es sehr deutsch zu – und das, obwohl die Fabrik in Taicang, rund 50 Kilometer nördlich der Wirtschaftsmetropole Shanghai in China, steht.

Mehr als 180 deutsche Unternehmen

In ganz Taicang geht es ziemlich deutsch zu: Trumpf ist bei weitem nicht das einzige deutsche Unternehmen, das sich hier in der "Taicang Development Area" angesiedelt hat. Über 180 deutsche Unternehmen sind inzwischen in der 500.000-Einwohner-Stadt in der Jiangsu-Provinz vertreten.

Taicang ist deshalb so etwas wie ein deutsches Gewerbegebiet mitten in China, eine kleine deutsche Musterstadt. Die Straßen sind sauber, flache zweistöckige Wohnhäuser mit Holzfassaden erinnern an deutsches Fachwerk. Es gibt deutsche Restaurants, deutsches Weißbier, ein Oktoberfest.

Die deutschen Firmen gehen kollegial miteinander um: Viele haben ein sogenanntes Gentlemen's Agreement unterzeichnet, wonach es verboten ist, sich untereinander die Mitarbeiter abzuwerben. "Wir helfen uns gegenseitig", sagt Peter Hafner. Ab und zu leihen sie sich in Taicang untereinander sogar die Maschinen und die Werkzeuge aus.

Herdentrieb der Mittelständler

Zu verdanken hat die Stadt ihren Erfolg bei den Deutschen dem Herdentrieb der Mittelständler: Nachdem mit Kern Liebers, einem Zulieferer für die Automobil- und Textilindustrie, im Jahr 1993 das erste deutsche Unternehmen in Taicang die Produktion aufnahm, folgten schnell weitere Firmen aus Deutschland, vor allem aus Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen.

Jedes Jahr wuchs die Zahl der deutschen Unternehmen, von einer Handvoll auf 50, von 50 auf 100, von 100 auf 150. Für viele kleinere deutsche Unternehmen war es beruhigend zu wissen, dass man in China, diesem fremden Land, deutsche Nachbarn und deutsche Standards erwarten konnte. Es fiel leichter, in die Fremde zu ziehen.

Während sich andere Gewerbegebiete in China auf einzelne Branchen spezialisiert haben, setzte Taicang von Anfang an auf die Nationalität als Hauptansiedlungsargument. "Wir versuchen, es den deutschen Unternehmen so einfach wie möglich zu machen", sagt Da Wenmin. Ein großer Teil der Firmen kommt heute aus den Bereichen Maschinenbau, Elektronik und Automobil.

Nähe zu Shanghai

Für die Deutschen ist die Nähe zu Shanghai – die 23-Millionenstadt ist nur etwa 45 Autominuten entfernt – ein großer Vorteil, den Taicang gegenüber anderen Gewerbegebieten hat, die nicht im Speckgürtel einer internationalen Großstadt liegen. Viele pendeln jeden Tag zwischen Taicang und Shanghai. "Die Lage ist auch für die Chinesen ein Argument", sagt Christian Blatt, General Manager bei Krones in Taicang. Sein Unternehmen stellt hier Abfüllanlagen für Getränke her.

"Die Chinesen finden das sehr gut, dass hier so viele deutsche Firmen auf einem Haufen sind", sagt Blatt. "Das macht Taicang zu einem sehr attraktiven Standort." Auch ihm gefällt die Arbeit in Taicang: Der Draht zu seinen Nachbarn ist kurz, es gibt deutsche Stammtische in den Lokalen und einen sogenannten Round Table, der sich einmal im Monat trifft, um die wirtschaftliche Lage zu besprechen.

Standardprozedur statt Extrabehandlung

Doch auch hier, in ihrem Musterstädtchen, spüren die Deutschen die wachsenden Herausforderungen, die Unternehmen in ganz China zu schaffen machen: Die Gehälter steigen, gleichzeitig wird es schwieriger, qualifizierte Mitarbeiter zu finden.

Die Extrabehandlung, die die ersten deutschen Unternehmen vor über 20 Jahren erhielten, ist einer Standardprozedur gewichen, es ist nichts Besonderes mehr, sich als deutsches Unternehmen in Taicang anzusiedeln. "Die Dichte an deutschen Unternehmen in Taicang hat stark zugenommen", sagt Peter Hafner. "Auf Dauer wird es schwierig. Die Möglichkeiten sind nicht unendlich."

Da Wenmin sieht die Entwicklung ihrer Stadt nicht so kritisch. Die Chinesin leitet das "Investment Promotion Bureau of Taicang" und ist dafür zuständig, noch mehr Unternehmen nach Taicang zu locken. "Taicang ist ein riesiger Erfolg", sagt Da Wenmin, "wir haben noch viel, viel Platz, um weiter zu wachsen."

Suche nach Fachkräften

Trotzdem ist Taicang keine Insel der Seligen. Viele Probleme, die Unternehmen in anderen Teilen Chinas haben, existieren auch in Taicang – zum Beispiel der Fachkräftemangel und die steigenden Lohnkosten. Christian Blatt ist deshalb inzwischen bereit, seinen Managern deutlich mehr zu zahlen, um sie nach Taicang zu locken. "Wir müssen uns hier unsere eigenen Lösungen stricken", sagt er.

Er rekrutiert im ganzen Land und versucht, Absolventen direkt nach der Schule anzuwerben. Auf Jobmessen sucht Blatt ebenfalls nach geeigneten Mitarbeitern. "Die Nähe zu Shanghai und das Gehalt ziehen bei den Bewerbern", sagt Blatt. Seit 2007 hat sich der Umsatz von Krones in Taicang verzehnfacht. Christian Blatt kann es sich also leisten, mehr für seine Mitarbeiterrekrutierung auszugeben. "Wir müssen unseren Mitarbeitern so viel zahlen, dass sie sich ein Appartement und ein Auto kaufen können, damit sie hier heiraten und bleiben", sagt Blatt.

Peter Hafner bietet seinen Managern bei Trumpf neben dem Gehalt und einem "guten Arbeitsumfeld" einen Fahrservice an, vier Minibusse verkehren jeden Tag zwischen Taicang und Shanghai. Wer will und zum höheren Management gehört, bekommt in Taicang eine Wohnung gestellt. "Es geht um das Gesamtpaket", sagt Peter Hafner, "erst damit kriegen Sie die Leute, die Sie brauchen."

Sechs bis zwölf Praktikanten von der örtlichen High School hat Trumpf im Jahr. Wenn die Chemie stimmt, übernimmt das Unternehmen die Absolventen und bildet sie intern weiter aus. Drei Jahre lang geht das Trainee-Programm, für das die Teilnehmer auch nach Deutschland geschickt werden.

Mitarbeiter müssen gehalten werden

Daneben versucht Trumpf, Chinesen zu gewinnen, die an deutschen Universitäten studieren, zum Beispiel Maschinenbauer, Techniker und andere Ingenieure. Bei sogenannten Junior-Ingenieur-Projekten arbeiten zwei Deutsche und zwei Chinesen zusammen an einem Produktentwurf für den chinesischen Markt. "Das ist eine gute Möglichkeit, um geeignete Kandidaten zu finden", sagt Peter Hafner.

Nicht nur die Suche nach geeigneten Mitarbeitern ist eine Herausforderung. "Das Halten der Mitarbeiter ist mindestens genauso wichtig", sagt Manfred Krost, der deutsche Firmen berät. Er nennt sich selbst im Scherz "den Vater von Taicang". Seit knapp 15 Jahren ist Manfred Krost in Taicang. Zuerst arbeitete er für Schaeffler in Taicang, den deutschen Wälzlagerhersteller.

Heute ist Krost Berater und hilft deutschen Unternehmen dabei, sich in Taicang anzusiedeln. "Einige deutsche Firmen haben inzwischen Loyalitäts-Konten", weiß Krost, "auf die sie einzahlen, solange der Mitarbeiter bleibt." Nach einigen Jahren wird dieses Geld zusätzlich zum monatlichen Gehalt ausgezahlt. "Das sind dann jeden Monat rund 200 Euro mehr", sagt Krost, "das ist schon attraktiv."

Andere Unternehmen vergeben Kredite für den Kauf einer Wohnung, ohne Zinsen. "Das macht man natürlich nur für die wichtigsten Mitarbeiter", sagt Manfred Krost. Auch er hat festgestellt, dass es den Unternehmen zunehmend schwerfällt, die passenden Mitarbeiter zu finden. Und dennoch: Über die Zukunft machen sich die meisten Deutschen in Taicang trotz der Herausforderungen keine Sorgen. Sie wollen bleiben. Man sei an diesem Standort gut aufgehoben, sagt Krones-Geschäftsführer Christian Blatt.

Foto: picture alliance / Newscom

Zong Qinghou, Chef des Getränkeriesen Wahaha, ist nach Informationen von „Forbes“ der reichste Chinese mit einem Vermögen von zehn Milliarden Dollar (7,8 Milliarden Euro).

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