23.12.2012, 13:59

Jobangebote BMW und Porsche haben Interesse an Opelanern

Di, 11.12.2012, 17.56 Uhr

Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler hat dem Opel-Mutterkonzern General Motors grobe Managementfehler vorgeworfen. Laut Rösler sind staatliche Hilfen für Opel nicht möglich.

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Nach dem angekündigten Aus für das Bochumer Opel-Werk bangen viele Mitarbeiter um ihre Jobs. Autokonzerne wie BMW und Porsche machen ihnen jedoch Hoffnung auf eine Neuanstellung.

Die von Arbeitslosigkeit bedrohten Beschäftigten des Autoherstellers Opel können einem Zeitungsbericht zufolge auf Anstellung in anderen Unternehmen der Branche hoffen. Laut einem Bericht der "Bild"-Zeitung stellen mehrere Autokonzerne den Opelanern Arbeitsplätze in Aussicht.

"Wir suchen ständig erfahrene und qualifizierte Fachkräfte, die zu uns passen," sagte BMW-Recruitingchef Michael Albrecht der Zeitung. Unter anderem würden im Werk Leipzig Facharbeiter für die Produktion des Elektroautos BMW i3 gesucht.

Porsche an Fachkräften interessiert

Porsche-Personalvorstand Thomas Edig betonte, der Sportwagen-Hersteller sei "immer an qualifizierten Mitarbeitern interessiert. Wenn diese bereits bei anderen Herstellern Erfahrungen gesammelt haben, ist das hilfreich." Auch der Autozulieferer Continental stellt dem Bericht zufolge Opel-Mitarbeitern Jobs in Aussicht.

Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) begrüßte die Jobangebote. "Die Opelaner gehören mit zu den besten Autobauern in Deutschland und in der Welt", sagte Rösler der Zeitung. "Deswegen macht Euch keine Sorgen: Ihr werdet gebraucht."

Der Opel-Mutterkonzern General Motors (GM) hatte Anfang Dezember angekündigt, am Standort Bochum ab 2016 keine Autos mehr bauen zu lassen.

(dapd/cat)
Mo, 10.12.2012, 10.35 Uhr

Mit Auslaufen der aktuellen Zafira-Produktion im Jahr 2016 baut Opel im Werk Bochum keine kompletten Fahrzeuge mehr. Ein Logistikzentrum und eine Komponentenfertigung sollen die Produktion ersetzen.

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