14.12.12

Leaders Parliament

Manager halten Opels Probleme für "hausgemacht"

Das Opel-Werk in Bochum schließt 2016. Führungskräfte sind sich laut Umfrage einig, dass es sich um einen traurigen Einzelfall handelt, nicht um ein Symptom für die Schwäche des Standorts Deutschland.

Von Jens Hartmann
Foto: Infografik Die Welt
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Opel will 2016 sein Werk in Bochum schließen. Davon könnten 3000 Stellen betroffen sein. In der Politik mehren sich die Stimmen, Opel sollte im Falle der Schließung des Traditionsstandorts wenigstens auf betriebsbedingte Kündigungen verzichten.

Während andere Hersteller wie BMW, Mercedes und Audi Absatzrekorde vermelden, muss die GM-Tochter ums Überleben kämpfen. Ist der Niedergang von Opel ein Einzelfall, oder steht die Entscheidung der Werksschließung für einen breiteren Trend?

Eine Befragung von mehr als 200 Führungskräften der deutschen Wirtschaft kommt zu einer ziemlich einheitlichen Meinung: Opel hat mit hausgemachten Problemen zu kämpfen und ist auf einem Markt aktiv, der von Überkapazitäten geprägt ist.

"Die Probleme von Opel sind hausgemacht", antworteten 59,4 Prozent der Befragten. Die Umfrage führten die "Welt" und die Unternehmensberatung Roland Berger unter 219 Managern in Deutschland durch, dem sogenannten Leaders Parliament.

Quelle: JH/kg
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