06.12.2012, 13:03

Hauptuntersuchung Jedes fünfte Auto in Deutschland fällt beim Tüv durch


Ein Ingenieur des Tüv Rheinlands untersucht die Vorderachse eines Autos

Foto: Volker Hartmann / dapd

Ein Ingenieur des Tüv Rheinlands untersucht die Vorderachse eines Autos Foto: Volker Hartmann / dapd

Die Mängelquote der Autos bei der Hauptuntersuchung ist erneut leicht gestiegen. Der Tüv bemängelt vor allem die Beleuchtung.

Die Quote erheblicher Mängel an Autos ist laut Tüv weiter gestiegen. Bei insgesamt 20 Prozent der bei einer Hauptuntersuchung geprüften Fahrzeuge seien beträchtliche Fehler festgestellt worden, ergab der am Donnerstag in Berlin veröffentlichte TÜV Report. Dies entsprach demnach einem Anstieg um 0,3 Prozent.

Am häufigsten seien erneut Mängel an der Beleuchtung beanstandet worden. Auch die 2008 mit der Abwrackprämie gekauften Autos, die erstmals zur Hauptuntersuchung kamen, hätten den Anstieg nicht stoppen können.

Grundlage für den TÜV Report sind die Ergebnisse von insgesamt 8,1 Millionen Hauptuntersuchungen, die zwischen Juli 2011 und Juni 2012 im gesamten Bundesgebiet erfolgten.

Auch mehr Autos ganz ohne Mängel

Positiv sei, dass in den vergangenen Jahren trotz des steigenden Anteils erheblicher Mängel im Gegenzug auch immer mehr Fahrzeuge ganz ohne Mängel unterwegs seien, heißt es im TÜV Report. Die Quote der Fahrzeuge ohne Mängel sei von 48,3 Prozent vor fünf Jahren auf heute 55 Prozent gestiegen.

Gerade aber bei den Autos, die jetzt erstmals zur Hauptuntersuchung gekommen seien, habe sich die Quote erheblicher Mängel deutlich erhöht, heißt es im TÜV Report. Die Mängelquote sei von 5,1 auf 6,1 Prozent gestiegen. Durch die Abwrackprämie sei die Zahl der Autos, die im Untersuchungszeitraum für den TÜV Report zur bundesweit zur Hauptuntersuchung mussten, um 300.00 gestiegen.

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