23.11.12

Zuschuss

Arbeitslose sollen neue Kühlschränke bekommen

Die Bundesregierung will angeblich die Energieeffizienz steigern: Langzeitarbeitslosen soll deswegen ein hoher Zuschuss zu neuen Kühlschränken gewährt werden – zusätzlich zu den Hartz-IV-Bezügen.

Foto: picture alliance

Weg damit: Bundesumweltminister Peter Altmaier will mehr energieeffiziente Kühlschränke in Deutschland – und diese notfalls Langzeitarbeitslosen bezahlen
Weg damit: Bundesumweltminister Peter Altmaier will mehr energieeffiziente Kühlschränke in Deutschland – und diese notfalls Langzeitarbeitslosen bezahlen

Die Bundesregierung plant offenbar eine Art Abwrackprämie für alte Kühlschränke von Langzeitarbeitslosen. Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) will Hartz-IV-Empfängern einen Zuschuss beim Kauf eines neuen energieeffizienten Kühlschranks gewähren, wie die "Saarbrücker Zeitung" unter Berufung auf Regierungskreise berichtet.

Der Zuschuss solle "signifikant hoch" sein, "so, dass die Geräte tatsächlich angeschafft werden", hieß es. Details des Programms würden jetzt ausgearbeitet, darunter auch Kriterien, welche Art von Kühlschränken bezuschusst werden.

Wie die Zeitung weiter schreibt, hat das Arbeitsministerium seine bisherigen Bedenken gegen Altmaiers Projekt aufgegeben und besteht nun nicht mehr auf einer Anrechnung des Zuschusses auf den Hartz-IV-Bezug, wenn er in Form eines Gutscheins erfolgt.

Das Kühlschrankprogramm soll Teil des Beratungsprojekts "Stromspar-Check" werden, das vom Bundesverband der Energieagenturen Deutschlands und der Caritas seit 2008 angeboten wird und jährlich zehn Millionen Euro kostet. 80.000 Hartz-IV-Haushalte haben davon bislang profitiert.

Altmaier wies darauf hin, dass noch nichts entschieden oder verhandelt sei. Es gebe aber Überlegungen, wie man Geringverdiener beim Stromsparen unterstützen könne.

Prämie für Arbeitsaufnahme

Bekannt geworden ist derweil noch eine weitere Fördermaßnahme für Hartz-IV-Empfänger: Das Jobcenter Dortmund zahlt eine Prämie für die Aufnahme einer Arbeit von bis zu 280,50 Euro.

Zudem beteiligt sich das Amt an einer möglichen Reparatur für ein beruflich benötigtes Auto. Die Höchstsumme beträgt dabei 2000 Euro.

Quelle: dapd/lw
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