20.11.12

Hypotheken-Anleihen

New York verklagt Credit Suisse wegen Betrugs

Die Credit Suisse Group soll vor der Finanzkrise Investoren mit Papieren betrogen haben, die mit Hypotheken unterlegt waren. Die Großbank wehrt sich gegen die Vorwürfe.

Eric Schneiderman, der New Yorker Generalstaatsanwalt, hat die Großbank Credit Suisse Group AG verklagt. Sie soll Investoren bei Papieren, die mit Hypotheken unterlegt waren und vor Beginn der Finanzkrise verkauft wurden, betrogen haben.

Den Anschuldigungen zufolge soll die Nummer zwei der Schweizer Banken "mehrfach betrügerische und irreführenden Akte" verübt haben – indem sie die Papiere, um die es geht, sowohl angepriesen als auch verkauft habe.

Ein Sprecher der Credit Suisse wies die Anschuldigungen in einer schriftlichen Mitteilung zurück. Die Bank werde sich vor Gericht verteidigen. Grundlage für die Anschuldigungen seien private Klagen, die jeder Grundlage entbehrten und nun noch einmal recycelt würden.

Quelle: Bloomberg/tts
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