09.11.12

Quartalszahlen

Börsengeschäfte bescheren Allianz starke Zahlen

Europas größter Versicherer Allianz hat im vergangenen Quartal durchweg gute Geschäfte gemacht. Besonders in der Vermögensverwaltung und in der Lebensversicherung läuft es rund.

Foto: dapd

Sowohl bei festverzinslichen Wertpapieren als auch Aktien verbesserte sich die Lage spürbar
Sowohl bei festverzinslichen Wertpapieren als auch Aktien verbesserte sich die Lage spürbar

Starke Zuwächse in der Vermögensverwaltung sowie der Lebens- und Krankenversicherung haben die Allianz im dritten Quartal 2012 angetrieben. In beiden Sparten seien operative Ergebnisverbesserungen von knapp 60 Prozent erzielt worden, teilte Europas größter Versicherer mit. Der Umsatz legte knapp fünf Prozent auf 25,2 Milliarden Euro zu.

Die Lebensversicherung profitierte von einem wesentlich höheren Anlageergebnis. Insgesamt musste der Dax-Konzern von Juli bis September deutlich weniger Wertberichtigungen von 56 (Vorjahr 931) Millionen Euro verkraften.

Sowohl bei festverzinslichen Wertpapieren als auch Aktien verbesserte sich die Lage spürbar. Die Vermögensverwaltung mit Investments von 1,8 Billionen Euro verdankte ihren Erfolg dem US-Staatsanleihenhändler Pimco, der weltweit wächst.

Größere Belastungen blieben aus

Im Kernsegment Schaden/Unfall-Versicherung kam die Allianz auf ein operatives Ergebnisplus von gut vier Prozent, weil größere Belastungen durch Naturkatastrophen ausblieben. Die Schaden/Kosten-Quote verbesserte sich um 1,3 Punkte auf 96,3 Prozent. Bei Werten von unter 100 Prozent sind Zahlungen für Schäden und die Verwaltung noch durch die Prämieneinnahmen gedeckt.

Der Versicherer hatte bereits Ende Oktober veröffentlicht, den operativen Quartalsgewinn auf 2,5 (1,9) Milliarden und den Überschuss auf 1,4 Milliarden (258 Millionen) Euro gesteigert zu haben. Die Münchner hatten zudem die Jahresprognose erhöht und rechnen im Tagesgeschäft nun mit mehr als neun Milliarden Euro Gewinn – nach den ersten neun Monaten sind es 7,22 Milliarden.

Daran werde voraussichtlich auch der Hurrikan "Sandy" nichts ändern, hieß es. Eine konkrete Schätzung gab es aber nicht.

Der Wirbelsturm wird den weltgrößten Rückversicherer Münchener Rück und viele lokale Assekuranzen an der US-Ostküste hart treffen. "Sandy" hatte auf einer ungewöhnlich breiten Front gewütet und vor allem im gut versicherten New York immense Schäden verursacht.

Quelle: Reuters/ari
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