Autovermietungen
Sixt schreibt im ersten Quartal rote Zahlen
Der Branchenprimus unter den Autovermietern muss einen deutlichen Verlust verkraften. Der Fehlbetrag beläuft sich auf 34,6 Millionen Euro vor Steuern. Analysten hatten mit einem deutlich geringeren Minus gerechnet. Im gesamten Jahr will der Konzern noch einen Gewinn erzielen.
Deutschlands größter Autovermieter Sixt hat im ersten Quartal einen Verlust eingefahren. Unter anderem durch die Verkleinerung der Fahrzeugflotte entstand ein Fehlbetrag von 26,5 Millionen Euro nach einem Gewinn von 24,8 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum, wie das Unternehmen berichtete.
Vor Steuern schrieb Sixt von Januar bis März sogar einen Verlust von 34,6 Millionen Euro, nach einem Vorsteuergewinn von 35,4 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Analysten hatten im Schnitt mit einem Verlust vor Steuern von elf Millionen und einem Fehlbetrag von neun Millionen Euro gerechnet.
Die Verkleinerung der Vermietflotte werde sich ab dem zweiten Quartal durch sinkende Kosten auszahlen. Für das Gesamtjahr bekräftigte der Konzern deshalb seine Prognose, wonach das Konzernergebnis vor Steuern deutlich positiv ausfallen soll.
In Europa sei mit einer "in etwa stabilen Nachfrage" zu rechnen. Im Startquartal fiel der operative Umsatz aus Vermiet- und Leasinggeschäften um 9,7 Prozent auf 317 Millionen Euro. Der Gesamtumsatz ging um 7,2 Prozent auf 376,7 Millionen zurück.
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