Quartalszahlen
Chiphersteller Intel beeindruckt mit Rekordjahr
Trotz wirtschaftlicher Unsicherheit haben Intel und der Technologieriese IBM gute Zahlen vorgelegt. Die Börse belohnte sie mit Kursanstiegen.
Acer Aspire S3 Im Kern des Acer Aspire 3951-2634G12iss werkelt ein stromsparender Intel Core i7. In knapp sieben Sekunden ist das Notebook einsatzbereit – dann geht es schnell weiter: Die Arbeits- und Spielegeschwindigkeit war höher als beim MacBook Air. Der Akku hält drei Stunden. Je nach Ausstattung kostet das Aspire S3 zwischen 800 und 1.200 Euro. Kurz-Test: Acer Aspire S3
Der weltgrößte Chiphersteller Intel und der US-Technologieriese IBM haben mit soliden Geschäftszahlen Hoffnungen auf ein Ende der Zurückhaltung bei den weltweiten IT-Ausgaben geweckt.
IBM trotzte mit einem Gewinnsprung und einem optimistischen Ausblick Sorgen, dass Unternehmen wegen der wirtschaftlichen Unsicherheit den Gürtel enger schnallen. Intel will nach einem unerwartet guten Geschäftsquartal mit hohen Investitionen seinen Rückstand bei Smartphones und Tablet-Computern aufholen . Die Aktien beider Unternehmen legten im nachbörslichen Handel etwas zu.
IBM steigerte seinen Gewinn im vierten Quartal um elf Prozent. Je Aktie lag der Gewinn ohne Sonderposten bei 4,71 Dollar und damit über den durchschnittlichen Markterwartungen von 4,62 Dollar. Der Umsatz kletterte auf 29,5 nach 29,0 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum. Experten hatten hier mit 29,7 Milliarden Dollar gerechnet.
Der weltgrößte IT-Dienstleister erwartet für 2012 ein Ergebnis pro Aktie von mindestens 14,16 Dollar auf Gaap-Basis und stellte damit einen zehnprozentigen Gewinnanstieg in Aussicht. Nachbörslich kletterte die Aktie um mehr als drei Prozent.
Intels Erlöse besser als erwartet
Auch die Geschäfte bei Intel liefen im abgelaufenen vierten Quartal deutlich besser . Die Erlöse legten im Vergleich zum Vorjahr um 21 Prozent zu auf 13,9 Milliarden Dollar, was leicht über den Erwartungen lag. Der Nettogewinn stieg auf Gaap-Basis um sechs Prozent auf 3,4 Milliarden Dollar, wie der Konkurrent von Advanced Micro Devices und Texas Instruments nach US-Börsenschluss mitteilte.
Für das laufende Quartal gab Intel eine Umsatzprognose im Rahmen der Markterwartungen aus. Demnach rechnet der Konzern mit Erlösen von rund 12,8 Milliarden Dollar. Im Dezember hatte Intel seine Umsatzprognose für das vierte Quartal wegen Lieferengpässen bei Festplatten gesenkt. Wegen der schweren Überschwemmungen in Thailand hatten viele Fabriken die Produktion einstellen müssen.
Intel will in diesem Jahr 12,5 Milliarden Dollar investieren, um mit neuen Chips besseren Zugang zu dem boomenden Markt für Smartphones und Tablet-Computern zu finden. Im vergangenen Jahr beliefen sich die Investitionen auf 10,7 Milliarden Dollar. Dieser Anstieg weckte bei einigen Branchenexperten Sorgen, dass die Gewinne langfristig geringer ausfallen könnten. Das Intel-Management betonte jedoch, dass sich die Investitionen langfristig auch für die Aktionäre auszahlen werden. Die Intel-Aktie legte nach Vorlage der Ergebnisse um ein Prozent zu.
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