07.02.13

News Corp.

TV-Sender machen Rupert Murdoch noch reicher

Das Fernsehen bleibt eine Goldgrube für Medienmogul Murdoch. Der Gewinn seiner Firma News Corp. stieg auf 2,4 Milliarden Dollar. In Deutschland kontrolliert Murdoch den Sender Sky Deutschland.

Foto: dpa

Gute Zahlen für News Corp.: Medienmogul Rupert Murdoch kann sich freuen
Gute Zahlen für News Corp.: Medienmogul Rupert Murdoch kann sich freuen

Bei Medienmogul Rupert Murdoch boomt das Fernsehgeschäft. Nach den Konkurrenzunternehmen Walt Disney und Time Warner verkündete auch seine News Corp. gestiegene Einnahmen durch Werbung und Gebühren. Murdochs Flaggschiff ist die Fox-Sendergruppe. Der 81-Jährige ist hierzulande am Bezahlkanal Sky Deutschland beteiligt.

Konzernweit stieg der Umsatz im zweiten Geschäftsquartal von Oktober bis Dezember um 5 Prozent auf 9,4 Milliarden Dollar (6,9 Mrd Euro), wie die News Corp. in New York mitteilte. Der Gewinn verdoppelte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 2,4 Milliarden Dollar.

Dieser gewaltige Sprung kam jedoch vor allem durch Bilanzeffekte im Zusammenhang mit Anteilsaufstockungen bei ausländischen Fernsehtöchtern zustande. Alle Sondereffekte herausgerechnet ging der Gewinn um 6 Prozent hoch.

Kassenschlager "Life of Pi"

Die Fernsehsender liefern mehr als die Hälfte des gesamten operativen Gewinns. Zweitgrößte Einnahmequelle ist das Filmgeschäft mit dem Hollywood-Studio 20th Century Fox. Hier verdiente Murdoch aber weniger trotz des Kassenschlagers "Life of Pi – Schiffbruch mit Tiger". Die Konkurrenzfirmen hatten das gleiche Schicksal erlitten.

Der vor der Abspaltung stehende Verlagszweig warf wieder mehr Geld ab. Bekannteste Titel sind das US-Wirtschaftsblatt "Wall Street Journal" sowie die britischen Zeitungen "Times" und "Sun". Auch der Buchverlag HarperCollins gehört dazu.

Das bessere Abschneiden lag auch daran, dass die finanziellen Belastungen aus dem Abhörskandal bei der britischen Sonntagszeitung "News of the World" langsam zurückgehen. Im Quartal musste die News Corp. 56 Millionen Dollar aufwenden. Vor einem Jahr flossen noch 87 Millionen Dollar etwa für Entschädigungen oder Anwaltshonorare.

Quelle: dpa/fsc
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