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04.04.08

Neue Studie

Couchpotatokids werden später oft herzkrank

Bewegungsarmut schädigt das Herz: Wer als Kind ständig vor dem Fernseher oder dem Computer hockt, hat später ein bis zu sechsmal höheres Risiko herzkrank zu werden. Das ist das Ergebnis einer US-amerikanischen Studie an rund 400 Kindern im Alter von sieben bis zehn Jahren.

© pa
Kinder vor dem Fernseher

Wer sich als Kind nicht ausreichend bewegt, hat einer wissenschaftlichen Untersuchung zufolge ein bis zu sechsmal höheres Risiko, später herzkrank zu werden. Ständig vor dem Fernseher oder Computer herumhocken, bringt erste Risikofaktoren für eine Herzkrankheit – wie Übergewicht, Bluthochdruck und erhöhte Blutfettwerte – mit sich.


Und das bisweilen schon in der Jugend ab, wie eine Studie der US-Universität North Carolina zeigt. Die Wissenschaftler maßen bei knapp 400 Kindern im Alter von sieben bis zehn Jahren verschiedene Faktoren wie Größe, den Body-Mass-Index, die Blutfettwerte und den Blutdruck und hielten auch fest, wie oft und wie lange die Kinder Sport trieben. Zum Vergleich untersuchten sie die Kinder sieben Jahre später erneut.

Dabei stellten die Forscher um Robert McMurray fest, dass fast fünf Prozent der Jugendlichen drei oder mehr Risikofaktoren für Herzkrankheiten entwickelt hätten. Diese Teenager hatten sich der Studie zufolge als Kind bis zu sechsmal weniger bewegt als ihre gesünderen Altersgenossen. Bestenfalls waren sie am Tag durchschnittlich 20 Minuten zügig gegangen, Rad gefahren oder einer ähnlichen Aktivität nachgegangen.

Die US-Gesundheitsbehörden empfehlen täglich mindestens eine Stunde ausgiebige Bewegung für Kinder. Die Studie wurde in der britischen Fachzeitschrift "Dynamic Medicine" veröffentlicht.

Quelle: AFP/OC
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