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08.02.12

Pakistan

Monster-Hai für 14.000 Euro versteigert

Dieser Fang sorgte im Hafen von Karachi in Pakistan lange für Gesprächstoff, denn die Bergung des 12 Meter lange Walhais war gar nicht so einfach. Mehrere Versuche waren nötig um das tote Tier mit zwei Kränen an Land zu hieven. Jetzt wurde es versteigert – für umgerechnet 14.000 Euro.

In der pakistanischen Stadt Karachi ist Fischern ein seltener "Fang" gelungen: Im Hafen schwamm ein toter Hai – 12 Meter lang und bis zu sieben Tonnen schwer. Für seine Bergung wurden zwei Kräne gebraucht.

Weltweit werden laut Artenschutzorganisation Traffic und der Umweltgruppe Pew jedes Jahr 73 Millionen Haie getötet, damit ihre Flossen für Suppen verarbeitet werden können.

Die 20 Länder mit den höchsten Fangmengen, angeführt von Indonesien, Indien, Spanien und Taiwan, fischen demnach 640.000 Tonnen Hai pro Jahr aus den Meeren. Hinzu kommen laut der Umweltstiftung WWF jährlich noch einmal rund 13 Millionen Haie, die als ungewollter und vermeidbarer Beifang sterben.

Eine internationale Konferenz hatte im November 2010 ein Handelsverbot für Weissspitzhaie aus dem Atlantik sowie die ebenfalls akut bedrohten Hammerhaie beschlossen. Nur in Schwellenländern dürfen sie in Küstengewässern noch für den örtlichen Verzehr gefangen werden.

Den angeschwemmten gigantischen Walhai haben Fischer in der pakistanischen Hafenmetropole Karachi versteigert. Das sieben Tonnen schwere Tier habe bei der Auktion umgerechnet gut 14.000 Euro eingebracht, sagte der Besitzer des Fischereibetriebs Charai, Mehmood Khan, am Mittwoch. Auf dem Areal des Betriebs war der tote Walhai am Dienstag entdeckt und mit zwei Kränen aus dem Meer geholt worden. Khan wollte sich nicht dazu äußern, wer den Koloss ersteigert hat. Das Tier werde zunächst drei Tage lang ausgestellt. Besucher müssten Eintritt bezahlen.

Quelle: dpa/nbo
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