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28.04.11

Hautalterung

Formel bestimmt Schrumpel-Faktor von Tattoos

Heute noch schick, morgen schrumpelig – ein Mathematiker aus England kann berechnen, wie sich Tätowierungen mit der Zeit verändern.

REUTERS

Und tatsächlich sieht sie ganz schön furchteinflößend aus. Die vierfache Mutter sagt über ihr Aussehen, sie habe ihr Inneres nach außen gekehrt.

20 Bilder

Die langfristigen gesundheitlichen und ästhetischen Auswirkungen von Tätowierungen auf menschlicher Haut lassen sich nach Darstellung eines britischen Wissenschaftlers künftig mit einem mathematischen Modell vorhersagen.

Hinsichtlich der Gesundheit werde dazu vor allem untersucht, welchen Einfluss die in Tätowierfarben enthaltenen Schwermetalle Quecksilber, Blei, Nickel und Zink haben, schrieb Ian Eames von der Universität UCL in London in der Zeitschrift "Mathematics Today".

Tattooträger wie Angelina Jolie oder David Beckham könnten sich damit aber auch ausrechnen lassen, wie sich ihre Tätowierungen in Abhängigkeit von der Beschaffenheit ihrer Haut und der Einwirkung von Sonnenstrahlung binnen 20 Jahren verändern.

"Es ist bereits umfangreich untersucht worden, wie sich die Farbpartikel über einige Monate verhalten, aber man weiß viel weniger über ihre langfristige Entwicklung", betonte Eames. Daher entwickelte er nach Beobachtung einer Anzahl von Tätowierungen eine Formel, die er später auf andere Tattoos anwendete, um deren Entwicklung vorherzusagen.

Dazu nutzte Eames frühere Erkenntnisse über den Weg der Farbe nach der Injektion in die Haut. Während einige Farbpartikel sofort vom Immunsystem vernichtet werden, gelangen andere in Hautzellen und bleiben dort, bis die Zellen sich teilen oder absterben. "Generell verschwimmen die Details der Tattoos dabei zuerst, während die markanten Formen länger erhalten bleiben", fasste Eames das Ergebnis seiner Untersuchung zusammen

Quelle: AFP/db
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