Web 2.0 Suicide Machine
Facebook blockiert Seite zur Löschung der Profile
Die Mission der "Web 2.0 Suicide Machine" ist eindeutig: Die Befreiung von der digitalen Welt. Doch jetzt hat das Soziale Netzwerk Facebook die Internetseite blockiert. Denn mit Hilfe der Seite konnten Nutzerprofile komplett gelöscht werden – und das will Facebook nicht.
Das soziale Netzwerk Facebook hat eine Internetseite blockiert, mit deren Hilfe Nutzer ihr gesamtes Facebook-Profil mit einem Klick löschen können. Die Tatsache, dass die so genannte "Web 2.0 Suicide Machine" sich die nötigen Informationen zum Zugriff auf die Facebook-Profile verschaffe, um sie zu löschen, sei eine Verletzung der Regeln des sozialen Netzwerks, erklärte Facebook.
Deshalb sei die Seite blockiert worden. Schließlich könne jeder, der der Netzwerkgemeinde nicht mehr angehören möchte, sein Profil selbst deaktivieren oder ganz löschen, erklärte das Netzwerk. Facebook prüft nach eigenen Angaben "weitere Schritte" gegen die "Suicide Machine".
Die Internetseite "Web 2.0 Suicide Machine" erlaubt mit einem Klick das Löschen sämtlicher Profile bei Portalen wie Facebook, Myspace oder Twitter. Das Seite wirbt mit dem Slogan, alle Profile zu löschen, die "Energie kosten" und alle "falschen virtuellen Freunde zu töten". Zudem sei es so möglich, sich von seinem "alter Ego" im Internet zu befreien. Auch die ähnlich funktionierende Internetseite Seppukoo.com erhielt ein Schreiben der Facebook-Betreiber.
Seppukoo ist eine Anspielung auf den seppuku genannten rituellen Selbstmord japanischer Samuraikrieger. Das Portal ruft zum "virtuellen Selbstmord" auf, um sich von seinem "digitalen Körper zu befreien".
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